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Geschichte
1291 Die Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden schliessen sich zu einem Bund zusammen und gründen damit die Schweizerische Eidgenossenschaft. Die anderen Kantone treten im Laufe der Jahrhunderte diesem Bund bei.
1460 Gründung der ersten Schweizer Universität in Basel.
1519 Beginn der Reformation in Zürich. Die Schweiz spaltet sich in zwei konfessionelle Glaubensrichtungen.
1648 Westfälischer Friede mit der de-iure Unabhängigkeit der Schweiz.
1798 Einmarsch Napoleons in die Schweiz. Die Alte Eidgenossenschaft geht unter.
1803 Aus den alten Untertanengebieten entstehen neue Kantone, die der Helvetischen Republik beitreten.
1815 Wiener Kongress. Anerkennung der inneren und äusseren Grenzen der Schweiz und ihrer Neutralität durch die europäischen Grossmächte.
1847 Sonderbundskrieg. Die protestantischen Kantone gewinnen den Bürgerkrieg gegen die katholischen Kantone und beenden in der Folge deren separatistischen Absichten.
1848 Gründung der modernen Schweiz. Verabschiedung einer Bundesverfassung, die auf einem Kompromiss beruht, der sowohl die Idee des Zentralstaats als auch die Autonomie der Kantone berücksichtigt.
1863 Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf.
1874 Einführung des fakultativen Referendums.
1874-1914 Die rasche Industrialisierung führt zum Bau eines besonders dichten Eisanbahnnetzes und des Gotthard- und Simplontunnels, die als zwei bauliche Meisterleistungen gelten. Der Tourismus erlebt seinen Aufschwung.
1891 Einführung der Volksinitiative.
1914 Erster Weltkrieg: Mobilmachung und Grenzschutz. Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Kranken- und Unfallversicherung.
1918 Landesweiter Generalstreik.
1919 Einführung des Proporzsystems für die Wahl des Nationalrats (Volkskammer).
1939 Zweiter Weltkrieg: Mobilmachung in der Schweiz. Bewaffnete Neutralität und Bewahrung der Unabhängigkeit.
1948 Einführung der Alters- und Hinterlassenvorsorge (AHV).
1960 Die Schweiz ist eines der Gründungsmitglieder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).
1963 Beitritt zum Europarat. Die Schweiz wird 17. Mitgliedsstaat.
1971 Einführung des Frauenstimmrechts auf Bundesebene.
1972 Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der Europäischen Gemeinschaft (EG).
1975 Beitritt zur Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
1978 Schaffung des Kantons Jura. Der 26. Kanton der Schweiz, hervorgegangen aus einem Teil des Kantons Bern.
1999 Abschluss der Bilateralen Abkommen I zwischen der Schweiz und der Europäischen Union.
2000 Inkrafttreten der neuen Bundesverfassung.
2002 Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO). Die Schweiz wird 190. Mitgliedsland. Inkrafttreten der Bilateralen Abkommen I mit der Europäischen Union.
2004 Abschluss der Abkommen von Schengen und Dublin im Rahmen des zweiten Pakets der Bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union.
