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Bericht 2008 über das Verhältnis der Schweiz zur UNO

22.05.2008

Der Bundesrat hat am Mittwoch, dem 21. Mai, den Bericht 2008 über das Verhältnis der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO) und zu den internationalen Organisationen mit Sitz in der Schweiz zuhanden der eidgenössischen Räte verabschiedet. Darin zieht er eine positive Bilanz aus der Mitwirkung der Schweiz in der UNO.

Seit 2003 legt der Bundesrat den eidgenössischen Räten jedes Jahr einen Bericht vor, der die wichtigsten Entwicklungen des letzten Jahres erläutert. Er gibt auch einen Überblick über die wichtigsten Anliegen und Herausforderungen der Schweizer Gaststaatpolitik und fasst die Erkenntnisse zusammen, die sich aus den Erfahrungen mit Schweizer Kandidaturen innerhalb der UNO und der internationalen Organisationen ziehen lassen. 

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz aus der Mitwirkung der Schweiz in der UNO. Die UNO hat sich weiterhin als ein unerlässliches Instrument für die Verteidigung unserer Interessen und die Umsetzung unserer aussenpolitischen Ziele erwiesen. Mit einem Beitrag von 1,216 % des Budgets der UNO steht die Schweiz an 14. Stelle und ist damit eine gewichtige Partnerin innerhalb der UNO. Der Bundesrat setzt sich deshalb dafür ein, dass die Schweiz in allen leitenden Organen vertreten ist, deren Aktivitäten sich mit unseren aussenpolitischen Prioritäten decken. 

Die Schweiz wird daher für ein zweites Mandat im Menschenrechtsrat für die Periode 2010–2013 kandidieren. 

Was die Prioritäten der Schweiz für die 63. Generalversammlung anbelangt, will der Bundesrat die seit unserem UNO-Beitritt unternommenen Anstrengungen weiter­führen, d.h. Umsetzung des Mandats des Menschenrechtsrats, Verbesserung der Arbeitsmethoden des Sicherheitsrats, Unterstützung der Weltweiten Strategie der Generalversammlung zur Bekämpfung des Terrorismus, Stärkung der Verwaltung und internen Aufsicht, Verbesserung des operationellen Systems vor allem im Bereich der Umweltgouvernanz sowie diplomatische Beiträge zur Prävention und Beilegung von Konflikten. 



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Bericht UNO 2008


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