Weitere Informationen
Sie befinden sich hier:
Botschaft Warschau
Konsularbezirk
Der Konsularbezirk der Botschaft umfasst die Republik Polen und die Republik Belarus. Es gibt keine weiteren schweizerischen konsularischen Vertretungen in Polen. In Belarus ist die Schweiz durch eine Aussenstelle der Botschaft in Warschau vertreten und es besteht die Möglichkeit, gewisse Verwaltungsangelegenheiten über diese Stelle abzuwickeln (Zivilstandsgeschäfte, usw.). Alle Unterlagen werden jedoch nach Warschau zur Bearbeitung weitergeleitet.
Büro der Schweizerischen Botschaft, Minsk
Ul. Krasnoarmeyskaya 22a, Ap. 20
220030 Minsk
Tel.: +375 17 327 18 42 Schalter Öffnungszeiten:
Fax: +375 17 217 84 62 Montag–Freitag 10.00–13.00 Uhr
Wichtige Mitteilungen
Vom 12. bis 15. Mai 2013 besuchen acht Mitglieder der Aussenpolitischen Kommission des Schweizer Nationalrates Polen. Angeführt wird die Delegation vom Präsidenten der Kommission, Nationalrat Andreas Aebi. Am 12. Mai kommt die Delegation in Krakau an, wo sie vom Woiwoden von Kleinpolen, Jerzy Miller, begrüsst wird.
Am 13. Mai wird die Delegation Projekte des Schweizer Erweiterungsbeitrags für Polen in der Region Krakau besichtigen. Es handelt sich um ein Projekt für die Renaturierung des Raba-Flusses sowie ein Programm für erneuerbare Energie im Bezirk Suski. Im Rahmen des schweizerischen Erweiterungsbeitrages wurden in Polen 58 Projekte und Programme im Umfang von rund 465 Millionen CHF genehmigt. Am Nachmittag besuchen die Parlamentarier die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Vergangene Woche hat die Schweiz bekanntgegeben, sie werde ihren Beitrag an die Auschwitz-Birkenau-Stiftung um 1 Million Euro erhöhen.
Am 14. Mai stehen mehrere offizielle Gespräche auf dem Programm. Die Schweizer Parlamentarier treffen sich u.a. mit dem Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Sejms, Herrn Grzegorz Schetyna, mit der Vizemarschallin des Sejms, Frau Wanda Nowicka, mit der Freundschaftsgruppe Polen/Schweiz des Sejms sowie mit Staatssekretär Władysław Bartoszewski. Themen der Gespräche sind u.a. die bilateralen Beziehungen, die Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten sowie die Europapolitik der Schweiz und Polens.
Polen hat in den letzten Jahren für die Schweiz wirtschaftlich, aber auch politisch deutlich an Gewicht gewonnen. Die bilateralen Beziehungen sind gut, und die gegenseitigen Kontakte haben sich in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert. Im Herbst 2012 wurde Präsident Komorowski in der Schweiz zu einem Staatsbesuch empfangen. Polen ist ein wichtiger Handelspartner der Schweiz. Mit einem aggregierten Handelsvolumen von 3,4 Milliarden Franken (2012) kommt Polen als Handelspartner ein ähnlicher Stellenwert zu wie z.B. Russland, Brasilien oder der Türkei. Gemäss der Schweizerischen Nationalbank betrug der Kapitalbestand schweizerischer Direktinvestitionen in Polen per Ende 2011 5,3 Milliarden Franken. Eng ist die Zusammenarbeit zudem im Rahmen der gemeinsamen Stimmrechtsgruppe der Bretton-Woods-Institutionen (Internationaler Währungsfonds, Weltbank).
Obwohl die Schweiz und Polen keine Nachbarländer sind, bestehen starke historische Verbindungen zwischen den beiden Ländern. Der polnische Nationalheld Tadeusz Kościuszko verbrachte seine letzten Lebensjahre in der Schweiz und starb 1817 in Solothurn. Das im Jahre 1868 gegründete Polen-Museum in Rapperswil ist ein Symbol erster Güte des polnischen Kampfs für Freiheit und Unabhängigkeit und der schweizerisch-polnischen Freundschaft. Zwei Präsidenten der Zweiten Polnischen Republik, Gabriel Narutowicz und Ignacy Mościcki, waren auch Schweizer Bürger und hatten lange in der Schweiz gelebt und gewirkt. Auch Ignacy Jan Paderewski war bekanntlich eng mit der Schweiz verbunden, ebenso der Literaturnobelpreisträger Henryk Sienkiewicz. Mehr als 13‘000 polnische Soldaten wurden während des 2. Weltkriegs in der Schweiz interniert. Viele von ihnen konnten in der Schweiz einen Lehr- oder Studienabschluss machen.
Bern, 03.05.2013 - Die Schweiz trägt mit einer Million Euro zugunsten der Stiftung Auschwitz-Birkenau zum Erhalt des ehemaligen Vernichtungslagers bei. Sie folgt damit einem Aufruf an einige Dutzend Länder, 120 Millionen Euro für die Erhaltung der Gedenkstätte zu spenden. Mit ihrer Unterstützung beweist die Schweiz ihre internationale Solidarität und ihren Respekt gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und leistet gleichzeitig einen Beitrag an die notwendige Fortsetzung der Erinnerungsarbeit.
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
EDA - Die Schweiz setzt sich für den Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau ein
Diese Nachricht wurde Ihnen von
www.news.admin.ch zugestellt.
Zusammen mit dem polnischen Aussenministerium, der österreichischen Botschaft und PISM organisierte die Schweizer Botschaft am 23./24. April 2013 eine internationale Konferenz zum Thema „Schutz von Journalisten“. An der Konferenz nahmen Spezialisten von verschiedenen internationalen Organisationen (OSZE, UNESCO, Europarat) und unabhängige Experten aus der Schweiz, der Ukraine, aus Ägypten und aus Polen teil. Die Konferenz wurde durch Unterstaatssekretärin Henryka Mościcka-Dendys eröffnet. Die Keynote Speech wurde von Minister Michał Boni gehalten.
- Rede (70 Kb, doc)
- Ansprache (65 Kb, doc)
- Statement (32 Kb, doc)
Am 18. April 2013 organisierte die Schweizer Botschaft einen Anlass zum Polen-Aufstand 1863 und dessen Wahrnehmung in der Schweiz. Der Schweizer Offizier J. Franz von Erlach besuchte Polen während des Aufstandes und schrieb danach das Buch „Die Kriegführung der Polen im Jahre 1863“, das die Entwicklung der Schweizer Armee beeinflusste. Hauptredner der Konferenz war Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, der Direktor der Schweizer Militärbibliothek. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Brief von Staatspräsident Bronisław Komorowski verlesen.
- Grussbotschaft (33 Kb, doc)
- Rede (104 Kb, pdf)
Bericht auf
Gazeta.pl:
The Embassy of Switzerland in Poland and the College of Europe, Natolin campus, organize a conference on “SWISS FEDERALISM – A MODEL FOR THE EUROPEAN UNION?” with a keynote address by Mr. Matthias Michel, Minister of Economy, Canton of Zug, Switzerland.
The conference will be followed by panel discussion with Prof. Dieter Freiburghaus (Professor emeritus of the Swiss Graduate School of Public Administration), Prof. François Saint Ouen (Professor at the University of Geneva), Prof. Jan Erk (Associate Professor and Reader at the University of Leiden) and Mr. Andrew Duff (Member of the European Parliament).
The conference will take place on Friday, 22 March 2013 at 10:00 at the Natolin campus of the College of Europe, ul. Nowoursynowska 84, Warszawa.
With the current political and economic challenges, federalism is back on the agenda as a possible way forward for the EU. Can federalism provide solutions to the EU’s current crises of confidence and democratic legitimacy? Can the Swiss experience point the way forward?
Mr. Matthias Michel, Minister of Economy of the Canton of Zug, will lead a distinguished panel and audience of invited guests and students in a discussion of these and other important questions for the future of federalism in Europe.
The conference will be accompanied by an exhibition on “Modern Direct Democracy”.
Vom 8. bis 10. Juni 2012 besuchte der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Ueli Maurer, auf Einladung seines polnischen Amtskollegen Tomasz Siemoniak Warschau. Am 8. Juni nahm Bundesrat Maurer an der Eröffnungsfeier und dem ersten Spiel der EURO12 im Warschauer Nationalstadium teil. Am Samstag folgten die offiziellen Gespräche sowie die Unterzeichnung des Ausbildungsabkommens. Bundesrat Maurer legte zudem einen Kranz beim Grab des Unbekannten Soldaten nieder, besuchte das Museum des Warschauer Aufstandes und ein Chopin-Konzert am Sonntag im Lazienki-Park. Die bilateralen militärischen Beziehungen sind gut und werden auf der Grundlage des Ausbildungsabkommens weiter vertieft werden. Mögliche Kooperationsfelder sind die Gebirgsausbildung und das Pilotentraining. Auch ein sicherheitspolitischer Dialog wird angestrebt.
Die Schweizer Botschaft hat soeben in Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus Semper in Warschau einen Sammelband in polnischer Sprache mit fünf Beiträgen zur (Schweizer) direkten Demokratie publiziert. Die Artikel im Buch stammen von Prof. Dr. Wolf Linder, Prof. Dr. Adrian Vatter, Dr. Georg Lutz, Dr. Christian Bolliger und Prof. Dr. Silvano Moeckli. Der Sammelband ist im Buchhandel erhältlich.
Demokracja bezpośrednia
Die gegenwärtig massive Überbewertung des Schweizer Frankens stellt eine akute Bedrohung für die Schweizer Wirtschaft dar und birgt das Risiko einer deflationären Entwicklung.
Die Schweizerische Nationalbank strebt daher eine deutliche und dauerhafte Abschwächung des Frankens an. Sie toleriert am Devisenmarkt ab sofort keinen Euro-Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1.20. Die Nationalbank wird den Mindestkurs mit aller Konsequenz durchsetzen und ist bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen.
Der Franken ist auch bei 1.20 pro Euro hoch bewertet und sollte sich über die Zeit weiter abschwächen. Falls die Wirtschaftsaussichten und die deflationären Risiken es erfordern, wird die Nationalbank weitere Massnahmen ergreifen.
06.09.2011 - Kurz-Ansprache von Philipp Hildebrand
Bundesrat beschliesst Ausstieg aus der Nuklearenergie
An seiner Sitzung vom 25. Mai 2011 hat der Bundesrat einen energiepolitischen Grundsatzentscheid von erheblicher Tragweite gefällt. Er will bis voraussichtlich 2034 den schrittweisen Ausstieg aus der Nuklearenergie, die heute 40% des Strombedarfs der Schweiz deckt, vollziehen.







