Hochschulen

Die Hochschullandschaft Schweiz bietet mit ihren Universitäten und Eidgenössischen Technischen Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen ein umfassendes und vielfaltiges Angebot.

Studierende in einer Bibliothek
Rolex Learning Center, Bibliothek der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne © EDA, Präsenz Schweiz

Das Studium folgt dem internationalen dreistufigen Studienmodell mit Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe (PhD; den universitären Hochschulen vorbehalten). Allen Hochschulen ist gemeinsam, dass sie neben der Lehre auch in der Forschung und Weiterbildung aktiv sind und Dienstleistungen für Dritte anbieten.

Von den etwa 44’000 jährlich ausgestellten Diplomen und Doktoraten entfallen etwa zwei Drittel auf Universitäten und ein Drittel auf Fachhochschulen.

Universitäre Hochschulen

Die universitären Hochschulen sind die traditionellen akademischen Hochschulen. Zu ihnen gehören zehn kantonale Universitäten und zwei Eidgenössische Technische Hochschulen. Die Zulassung erfolgt grundsätzlich über einen gymnasialen Maturitätsausweis. Ein Doktoratsstudium oder ein PhD-Studienprogramm kann nur an einer universitären Hochschule absolviert werden.

Die Fachhochschulen

Fachhochschulen entstanden ab Mitte der 1990er-Jahre. Sie erweiterten das Hochschulangebot durch berufsorientierte Ausbildungsgänge. Sie bieten eine wissenschaftsbasierte und praxisorientierte Ausbildung. Die Zulassung erfolgt grundsätzlich über ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis.

Pädagogische Hochschulen

Die 14 pädagogischen Hochschulen sind zuständig für die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen. Sie gehören typologisch zu den Fachhochschulen, werden aber anders gesteuert. Der Regelzugang ist ein gymnasialer Maturitätsausweis.

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