Brot

Mehr als 200 Sorten Brot werden in der Schweiz gebacken. Die Schweiz ist zudem bekannt für ihr Feingebäck.

Einige Brote
© AOP / IPG

Das Brotbacken hat in der Schweiz eine jahrhundertelange Tradition. Die verschiedenen Sorten bringen die regionalen Vorlieben zum Ausdruck: In der deutschen Schweiz wird vorwiegend dunkles Brot gegessen, in der Romandie und im Tessin vorwiegend Weissbrot. Insgesamt verliert das Weissbrot an Bedeutung gegenüber dem Schwarzbrot, das als gesünder gilt.

Jeder Kanton hat sein eigenes traditionelles Brot. In Graubünden zum Beispiel wird ein dunkles Brot aus Weizen- und Roggenmehl in Ringform gebacken. Brot aus dem Jura ist mit dem Kantonswappen verziert. Das Tessiner Brot ist aus Weissmehl und setzt sich aus vielen kleinen Laiben zusammen. Das Walliser Roggenbrot ist das bisher einzige Schweizer Brot mit dem Label AOP (Geschützte Herkunftsbezeichnung). Als besonderes Festtagsbrot ist die «Cuchaule» zu erwähnen, ein Brioche-Brot mit Safran, das im Kanton Freiburg zur «Chilbi» gebacken wird.

Feingebäck

Es gibt eine grosse Vielfalt an Konfekt wie zum Beispiel die Läckerli aus Weizenmehl, Honig, Zucker, kandierten Früchten und Nüssen, die Hüppen, ein gerolltes und gefülltes Waffelgebäck oder die Offleten, ebenfalls aus Waffelteig. Zahlreiche Spezialitäten sind mit St. Nikolaus und der Adventszeit verbunden, etwa die Lebkuchen, die Biberli (Gebäck mit Mandelfüllung) oder die Grittibänzen aus Hefeteig.

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