Käse

In der Schweiz wird seit Menschengedenken Käse hergestellt. Und die Schweizer essen Käse in grossen Mengen.

Frau an einem traditionellen Käserbottich
© AOP / IPG

In der Schweiz gibt es mehr als 450 Käsesorten. Hartkäse, Weichkäse, Frischkäse, Alpkäse, Bauernkäse, Hobelkäse – sie alle haben ihren eigenen Charakter. Der Greyerzer ist die bekannteste Käsesorte der Schweiz mit der grössten produzierten Menge, gefolgt vom Emmentaler und dem Mozzarella. Weitere Marken wie der Sbrinz, der Appenzeller, der Raclettekäse oder der Tête de moine geniessen ebenfalls einen ausgezeichneten Ruf.

Für die bäuerlichen Kreise der Schweizer Bergregionen hatte die Käseproduktion schon sehr früh eine grosse Bedeutung. Im 15. Jahrhundert kam die Verwendung von Lab in Gebrauch, ein Gärstoff aus Kälbermägen. Damit wurde der Käse für wesentlich längere Zeit haltbar und damit zu einem Grundnahrungsmittel. Seit dem 18. Jahrhundert wird Schweizer Käse in europäische Länder exportiert.

Gegenwärtig beträgt die Jahresproduktion von Schweizer Käse etwa 180’000 Tonnen. Ein Drittel ist für den Export bestimmt, hauptsächlich nach Frankreich, Italien und Deutschland.

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