Internationaler Prozess

Plenarsaal der UNO in New York
Die Agenda 2030 wurde nach 3 Jahren Verhandlungen in New York verabschiedet. © EDA

Am 25. September 2015 verabschiedete die internationale Staatengemeinschaft in New York die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Die Schweiz hat sich von 2012 bis 2015 aktiv und erfolgreich am internationalen Ausarbeitungs- und Verhandlungsprozess beteiligt. Nun geht es in allen Ländern und Regionen der Welt an die Umsetzung. Die Staaten, die Privatwirtschaft, zivilgesellschaftliche Organisationen, die Wissenschaft und die Politik sind gefragt, substanzielle Beiträge zur erfolgreichen Umsetzung zu leisten.

Die Schweiz bleibt weiterhin auf internationaler Ebene engagiert und prägt dadurch das Geschehen zur erfolgreichen Umsetzung der Agenda 2030 mit. Mit ihrer aussenpolitischen Strategie, der internationalen Zusammenarbeit sowie ihren sektoriellen Aussenpolitiken trägt sie aktiv zum Gelingen bei.

Die UNO  erarbeitet in den kommenden Jahren Reformen, die es dem UNO-System erlauben werden, die Umsetzung der Agenda 2030 effizient und wirksam zu unterstützen. Gleichzeitig werden die Funktionsweise des globalen Umsetzungsmechanismus, dem Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung (HLPF), weiter konkretisiert sowie Mechanismen zur Zusammenarbeit zwischen den UNO-Agenturen und anderen Partnern definiert.

In den kommenden Jahren soll auch die neue globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung (SDG 17) gelebt und etabliert werden. Dafür werden Zuständigkeiten internationaler Foren und Akteure geklärt sowie deren Beiträge zur Erreichung der SDGs nachvollzogen. Die einzelnen UNO-Regionen analysieren, inwiefern sie - möglichst auf Grundlage bereits etablierter Mechanismen - zur globalen Überprüfung der Umsetzung beitragen können.