Das hochrangige Segment der Konferenz des Schweizer OSZE-Vorsitzes findet am 3. September an der Universität Bern im Rahmen der 18. Konferenz des Internationalen Komitees der Editorinnen und Editoren diplomatischer Dokumente (ICEDD) statt. Bundesrat Ignazio Cassis, in diesem Jahr amtierender Vorsitzender der OSZE, äussert sich zur Gründungsidee der Organisation und ihrer künftigen Ausrichtung. Zudem findet in demselben Segment eine Paneldiskussion zum Thema «From Helsinki to Today: Does the Spirit Still Matter?», statt. Gesprächsteilnehmer sind der Generalsekretär der OSZE, Feridun Sinirlioğlu und Umberto Vattani, ehemaliger Generalsekretär des italienischen Aussenministeriums. Daniel Möckli, Leiter des Think-Tank des Zentrums für Sicherheitsstudien der ETH Zürich, moderiert das Gespräch.
Die von der Forschungsstelle Dodis (Diplomatische Dokumente der Schweiz) und mit Unterstützung des EDA organisierte ICEDD-Konferenz ermöglicht es Forschenden wie auch weiteren interessierten Kreisen, eine quellenbasierte Sicht auf die Gründungsphase der KSZE (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) – der Vorgängerorganisation der OSZE – zu erhalten. Dodis-Direktor Sacha Zala wird den aktuellen internationalen Forschungsstand präsentieren.
Die Konferenz in Bern ist die dritte von insgesamt vier internationalen Konferenzen in der Schweiz, die sich mit der Umsetzung der Prioritäten des Schweizer OSZE-Vorsitzes befassen. Es handelt sich dabei um die Helsinki-Prinzipien für einen dauerhaften Frieden, inklusive multilaterale Diplomatie, die Antizipation von neuen Technologien, die Stärkung von Demokratie und Menschenrechten sowie die Sicherung der Handlungsfähigkeit der Organisation. Ihr Vorsitzjahr abschliessen wird die Schweiz mit dem Jahrestreffen des OSZE-Ministerrats am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano.
Newsticker zum Schweizer OSZE-Vorsitz 2026
Dodis - Diplomatische Dokumente der Schweiz
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