Copernicus wurde 1998 von der EU und der Europäischen Weltraumorganisation ESA gestartet. Das Programm bietet eine breite Palette an Geoinformationen, etwa im Bereich des Umwelt-Monitorings. Es soll die Unabhängigkeit Europas beim Zugang zu Daten der Erdbeobachtung sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in Satelliten- und Datenverarbeitungstechnologien fördern.
Am 5. Juni 2026 hat der Bundesrat beschlossen, dass sich die Schweiz wegen der finanzpolitischen Lage des Bundes auch 2028 bis 2034 nicht an Copernicus beteiligt. Die Schweiz ist schon in der laufenden Periode bis Ende 2027 nicht Teil des Programms. Dank dem bisher offenen Zugang kann die Schweiz derzeit nahezu alle Rohdaten nutzen, sich jedoch nicht an den operativen Diensten und den Leitungsgremien beteiligen. Dabei geht es um die Möglichkeit, Dienste zu aktivieren, Produkte in Echtzeit zu empfangen und an deren Steuerung mitzuwirken. Ohne Teilnahme kann die Schweiz zudem nicht von den von Copernicus finanzierten öffentlichen Aufträgen profitieren.
Der Bundesrat wird die Teilnahme der Schweiz an Copernicus voraussichtlich 2032 erneut prüfen.
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