Dass die ganze Schweiz aufgefordert ist, am Freitag um 14.00 Uhr innezuhalten, steht für die Trauer, die das Land mit allen direkt betroffenen Familien und Freundeskreisen teilt. Zeitgleich lassen die drei Landeskirchen die Kirchenglocken läuten. Um 13.45 Uhr beginnt in Martigny die vom Kanton Wallis organisierte Gedenkzeremonie. In Bern werden die Fahnen des Bundeshauses und der Bundesgebäude am Freitag auf Halbmast gesetzt.
Bundespräsident Parmelin verbindet mit diesem nationalen Trauertag das Anliegen, allen zu danken, die im Nachgang der Katastrophe geholfen haben, die Verletzte pflegen und Trauernden beistehen. Er würdigt zugleich die Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis und der Gemeinde Crans-Montana und betont die grosse nationale und internationale Solidarität, die seit der Tragödie spürbar war und die sich in konkreten Hilfeleistungen täglich zeigt.
An der Gedenkzeremonie in Martigny wird die Landesregierung vertreten von Bundespräsident Parmelin, Bundesrat Ignazio Cassis, Vizepräsident des Bundesrates und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, sowie Bundeskanzler Viktor Rossi. Erwartet werden auch Vertreterinnen und Vertreter der anderen Staaten, aus denen die Todesopfer und Verletzten stammen, sowie der Länder, die ihre Hilfe angeboten haben. Eingeladen wurden 37 Staaten plus die Europäische Union.
Hinweis:
Informationen über den Ablauf der Gedenkveranstaltung in Martigny werden durch den Kanton Wallis publiziert: Walliser Kantonsverwaltung - Kanton Wallis - vs.ch
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