Slowenien: bilaterale Zusammenarbeit und Emna rumantscha
Am 19. Februar 2026 wird der EDA-Vorsteher in Ljubljana die Präsidentin der Republik Slowenien, Nataša Pirc Musar, die Ministerin für auswärtige und europäische Angelegenheiten, Tanja Fajon, und den Minister für Kohäsion und regionale Entwicklung, Aleksander Jevšek, treffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die bilaterale Zusammenarbeit Schweiz–Slowenien, insbesondere in den Bereichen Handel und Multilaterales, das schweizerisch-slowenische Kooperationsprogramm im Rahmen des zweiten Schweizer Beitrags sowie die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Weitere Themen sind die Stabilität im Westbalkan und die europäische Sicherheitsarchitektur sowie das Engagement beider Länder für Frieden und Sicherheit in der Ukraine und im Nahen Osten.
Am Abend wird Bundesrat Cassis ausserdem an einer Veranstaltung teilnehmen, die in Zusammenarbeit mit den Behörden des Dorfs Štanjel im Rahmen der internationalen Woche der rätoromanischen Sprache (Emna rumantscha) organisiert wird. Dieser öffentliche Anlass wird das gemeinsame Engagement der Schweiz und Sloweniens für den Schutz der kulturellen und sprachlichen Vielfalt hervorheben. Die Anwesenheit des Bündner Regierungsrates Jon Domenic Parolini als Mitglied der Schweizer Delegation wird es ermöglichen, die Erfahrungen im Umgang mit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt auf Kantonsebene zu präsentieren.
Bosnien und Herzegowina: Schweizer Zusammenarbeit und die Rolle der OSZE
Am 20. Februar 2026 reist Bundesrat Cassis weiter nach Bosnien und Herzegowina. In Sarajevo wird er mit dem Staatspräsidium von Bosnien und Herzegowina sowie mit Aussenminister Elmedin Konaković zusammentreffen. Im Mittelpunkt der Gespräche werden die bilateralen Beziehungen, die Kooperationsprogramme der Schweiz in Bosnien und Herzegowina, das politische Umfeld im Land und in der Region sowie die Funktionsweise der staatlichen Institutionen und die Prioritäten bei den Reformbemühungen stehen.
Der Vorsteher des EDA reist auch in seiner Funktion als amtierender OSZE-Vorsitzender nach Bosnien und Herzegowina. In diesem Rahmen wird er die OSZE-Mission vor Ort besuchen und mit der Zentralen Wahlkommission zusammentreffen, um über die Integrität der Wahlen und die Unterstützung demokratischer Prozesse durch die OSZE, z. B. durch Wahlbeobachtung, zu sprechen.
Neben den offiziellen Treffen wird Bundesrat Cassis an einem Austausch mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft teilnehmen.
Links
- Newsartikel: Interview mit der Schweizer Botschafterin in Slowenien, Gabriele Schreier
- Bilaterale Beziehungen Schweiz-Slowenien
- Bilaterale Beziehungen Schweiz–Bosnien und Herzegowina
- Schweizer OSZE-Vorsitz 2026
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