Die Schweiz und Bhutan bekräftigen ihre Verbundenheit

08.03.2018

Bei einem Arbeitsbesuch des bhutanischen Premierministers Tshering Tobgay bei Bundespräsident Alain Berset am Donnerstag, 8. März 2018, in Bern haben beide Seiten die anhaltende Verbundenheit ihrer Länder bekräftigt. Bhutan war bis vor zehn Jahren ein Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit, Ende 2016 zog sich die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) definitiv aus dem Land zurück. Im Zentrum des offiziellen Gesprächs standen die Perspektiven und Chancen des neuen Kapitels in den bilateralen Beziehungen.

Bundespräsident Berset würdigte die Entwicklungsstrategie Bhutans und die erfolgreiche Demokratisierung des Landes seit Inkrafttreten der neuen Verfassung im Jahre 2008. Beide Seiten betonten, dass der Ausbau der früher vor allem auf Entwicklungsfragen fokussierten bilateralen Zusammenarbeit zu einer Partnerschaft mit politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Aspekten im Gange sei.

Eine Vereinbarung zu regelmässigen politischen Konsultationen wurde vor wenigen Wochen unterzeichnet. Demnächst soll zudem ein Honorarkonsulat der Schweiz in Bhutan etabliert werden. Zur Sprache kam am Donnerstag unter anderem auch die Herausforderung durch den Klimawandel. Des Weiteren unterhielten sich die Delegationen über die Zusammenarbeit beider Länder auf internationaler Ebene.

Die engen Beziehungen zwischen dem Alpenland Schweiz und dem Himalayastaat Bhutan reichen in die 1950er-Jahre zurück und hatten ihren Ursprung in persönlichen Kontakten zwischen dem damaligen bhutanischen König und einem Schweizer Industriellen. Ab 1978 engagierte sich auch der Bund in Bhutan, in den 1980er- und 1990er-Jahren zählte die Schweiz zu den wichtigsten Geberländern.


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Bilaterale Beziehungen Schweiz–Bhutan


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