Die Schweiz setzt sich für eine Migrationsaussenpolitik ein, die allen Aspekten der Migration Rechnung trägt und die Interessen des Landes berücksichtigt. Ihr stehen dafür verschiedene Instrumente zur Verfügung.
Grundlage der Schweizer Migrationsaussenpolitik bildet der Bericht über die internationale Migrationszusammenarbeit. Dieser wurde im Februar 2011 vom Bundesrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Schweiz verpflichtet sich darin zu folgenden Grundsätzen:
- Die Schweiz verfolgt einen umfassenden Migrationsansatz, der sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen der Migration berücksichtigt.
- Die Schweiz fördert die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Herkunfts-, Transit- und Zielstaaten und beachtet dabei die Interessen aller Beteiligten.
- Die zuständigen Stellen der Bundesverwaltung arbeiten departementsübergreifend eng zusammen (Whole-of-Government-Approach).
Darüber hinaus verknüpft die Schweiz die Instrumente der internationalen Zusammenarbeit und die Migrationsaussenpolitik, um die Ursachen von irregulärer und erzwungener Migration – wie z.B. bewaffnete Konflikte - zu reduzieren.