UNO

Foto der Fahnen der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen vor dem Palais des Nations in Genf, 2014
Vor dem Palais des Nations in Genf, Sitz der Vereinten Nationen. Die Fahnen der 193 Mitgliedsstaaten entlang der «Allée des drapeaux». © UN Photo/Jean-Marc Ferré

Mit ihren 193 Mitgliedsstaaten sind die Vereinten Nationen (UNO) in vielen Fragen von weltweiter Bedeutung. Die UNO ist die einzige Organisation, in der sich alle interessierten Länder und Akteure an einer Diskussion beteiligen können. Sie ist so universell wie keine andere Organisation. Dies gilt sowohl für die behandelten Themen als auch für ihre Mitglieder, ihre Beteiligung an Entscheidungsprozessen, ihre Rolle bei der Erarbeitung internationaler Normen und Standards und für ihre weltumspannende Ausstrahlung. Trotz gewisser Unzulänglichkeiten besitzt sie weltweit eine einzigartige Legitimität.

Für die Schweiz ist es unabdingbar, sich in der UNO zu engagieren, denn die aktuellen Herausforderungen – Sicherheit, Frieden, Armutsbekämpfung, Menschenrechte oder Schutz der natürlichen Ressourcen – sind von globaler Tragweite.

Seit ihrem Beitritt im September 2002 ist die Schweiz ein aktives, innovatives Mitglied der UNO. Die Organisation bietet der Schweiz die Möglichkeit, zur Lösung globaler Probleme beizutragen und ihren Teil der Verantwortung für eine positive Entwicklung des Weltgeschehens wahrzunehmen. Doch die UNO bietet der Schweiz auch eine Plattform für die Verteidigung ihrer nationalen Interessen.

Das UNO-Engagement der Schweiz kann in drei Hauptbereiche aufgeteilt werden:

  • Lancierung und Begleitung von Initiativen der Schweiz
  • Verstärkung der Präsenz von Schweizerinnen und Schweizern auf allen Ebenen der Organisation
  • Tägliche Arbeit der ständigen Vertretungen der Schweiz (Genf, New York, Wien) und der Schweizer Delegierten bei UNO-Spezialorganisationen und -programmen (Rom, Paris, Nairobi)

Genf bildet mit dem wichtigsten UNO-Sitz in Europa neben New York eines der beiden grossen Zentren der multilateralen Zusammenarbeit. Das «internationale Genf» verleiht der Schweiz ein politisches Gewicht, das höher ist, als es die Grösse des Landes erwarten lässt, und trägt damit zur Umsetzung ihrer aussenpolitischen Ziele bei. 

73. UNO-Generalversammlung

UNO-Logo im Hauptsitz in New York.
Ende September beginnt in New York die 73. UNO-GV. © Keystone

Die Prioritäten der Schweiz orientieren sich an den strategischen Hauptachsen ihres Engagements für den Zeitraum 2012–2022: Frieden und Sicherheit sowie Reform der UNO.

Dossier

Initiativen der Schweiz

Für die Lösung der grossen Herausforderungen unserer Zeit und die damit verbundene Stabilität des internationalen Systems ist die Zusammenarbeit aller Staaten unerlässlich. Es ist somit im Interesse der Schweiz, sich für eine starke und gut funktionierende UNO einzusetzen. Deshalb engagiert sich die Schweiz aktiv an der Debatte über die UNO-Reformen und beteiligt sich mit pragmatischen Ideen und Vorschlägen an der Suche nach Lösungen. Die Schweiz konnte sich in vielen Fragen Gehör verschaffen, etwa bei der Bildung des Menschenrechtsrates, bei der Reform des Sicherheitsrats, in der internationalen Umweltpolitik, bei der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe, bei der Förderung der Rechtsstaatlichkeit und bei finanziellen und administrativen Fragen.

Schweizerinnen und Schweizer besetzen wichtige Posten der UNO

Die Wahl von Joseph Deiss zum Präsidenten der 65. Session der UNO-Generalversammlung (14.9.2010-13.9.2011) unterstreicht, dass die Schweiz zur Stärkung des multilateralen Systems der UNO beitragen kann und will. Diese Wahl zeugt ebenso von der Anerkennung des Schweizer Engagements durch die Vereinten Nationen wie der Umstand, dass Schweizerinnen und Schweizer als UNO-Mitarbeitende oder unabhängige Experten in der UNO wichtige Posten besetzen.

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Swiss Peace Supporter 2/2019

Am 23. Juni 1999 hat der Bundesrat beschlossen, sich an der militärischen Friedensmission der UNO im Kosovo zu beteiligen. Seither leisteten 620 Frauen und 7880 Männer einen Einsatz zu Gunsten der «Swiss Company», abgekürzt SWISSCOY. Verfolgen Sie in dieser Nummer den Verlauf dieser Mission. Ferner finden sie darin Augenzeugenberichte über die Wahlbeobachtungen in der Ukraine und in Nigeria.



Entwicklungshilfe der Schweiz: Statistiken 2017

Diese Publikation gibt einen Überblick über die Beiträge der öffentlichen Entwicklungshilfe (Bund, Kantone, Gemeinden) und der privaten Hilfe (NGOs) der Schweiz im Jahr 2017. Sechs Tabellen liefern eine Übersicht der Hilfe aufgeschlüsselt nach Empfängerländern und Organisationen, sowie eine Liste der wichtigsten Projekte für jedes Land.



Die UNO überprüft ihre Funktionsweise, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen



2018 Jahresbericht EB

Informationen über die erreichten Resultate aus den letzten drei noch laufenden Länderprogrammen, beispielsweise in der Minenentschärfung in Kroatien, in der KMU-Förderung in Rumänien und in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrssystems durch Basler Trams in Bulgarien. In einem kurzen Ausblick skizziert der Bericht zudem den Kontext des zweiten Schweizer Beitrags an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten.








Swiss Peace Supporter 1/2019

Vor dreissig Jahren entsandte die Schweiz ihr erstes Kontingent an eine UNO-Mission, in Namibia. Tauchen sie mit dieser Ausgabe ein in die Geschichte dieser 1989 erfolgreich lancierten Form der Friedensförderung durch die Schweizer Armee. Packende Schilderungen von Adolf Ogi und Berichte aus aller Welt vermitteln anschauliche Einblicke in dieses langjährige UNO-Engagement der Schweiz.



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Herausgeber Ministry of Health Lithuania

The health of mothers and children

Thanks to Swiss support, conditions for newborns and mothers in Lithuania have improved. The infant mortality rate has dropped sharply since the nineties. With its enlargement contribution, Switzerland finances modern medical equipment, energy-efficient renovations and further training in healthcare in 27 hospitals.




Herausgeber City of Lebork

Wood-generated heat and electricity in Poland

The Swiss Contribution supported the construction of a heat and power cogeneration plant in Lebork. The plant now provides 40% of Lebork's energy needs for hot water and heating. At the same time it generates electricity for the local electricity network.







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Swiss Peace Supporter 4/2018

Lagebeobachtung ist für die Friedensförderung unabdingbar, denn diese ist auf sachliche und unvoreingenommene Informationen angewiesen. Gesammelt und dokumentiert von unabhängigen Beobachterinnen und Beobachtern, die in dieser Ausgabe im Mittelpunkt stehen. Wie wird man UNO-Militärbeobachter? Wie arbeitet eine Wahlbeobachterin? Weshalb beobachtet die OSZE die Sprachenfrage in Odessa (Ukraine)?



2018 Volkswirtschaft Ungleichheiten in der EU verringern

Der Bundesrat will den wirtschaftlichen und sozialen Aufholprozess in den neuen EU-Mitgliedsstaaten erneut mit einem Beitrag im Umfang von 1,302 Milliarden CHF fördern. Der Ständerat befürwortet den Beitrag in der Wintersession unter Vorbehalt.







Frauen, Frieden und Sicherheit

Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass Frauen eine aktive Rolle spielen: In Konfliktprävention und Friedensprozessen, bei Wiederaufbau und Versöhnung nach Konflikten. Gleichzeitig sollen Frauen besser geschützt werden – insbesondere vor sexualisierter Gewalt. Dieses Engagement bekräftigt die Schweiz im nationalen Aktionsplan.



Swiss Peace Supporter 3/2018

„Kapazitätsaufbau – Wissenstransfer in der Praxis“ – eine vielseitige Thematik und ein zentrales Element der internationalen Zusammenarbeit: Wie können Menschen zum Handeln befähigt werden? Wie lassen sich Polizeikapazitäten in Krisenländern wie z.B. Mali aufbauen? Welche Rolle spielen dabei internationale Organisationen? Neben dem Fokusthema bietet die Ausgabe 03/18 ausserdem aktuelle Beiträge aus der Ukraine und Kolumbien.



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Herausgeber Ministry of Health Lithuania

The health of mothers and children

Thanks to Swiss support, conditions for newborns and mothers in Lithuania have improved. The infant mortality rate has dropped sharply since the nineties. With its enlargement contribution, Switzerland finances modern medical equipment, energy-efficient renovations and further training in healthcare in 27 hospitals.




Herausgeber City of Lebork

Wood-generated heat and electricity in Poland

The Swiss Contribution supported the construction of a heat and power cogeneration plant in Lebork. The plant now provides 40% of Lebork's energy needs for hot water and heating. At the same time it generates electricity for the local electricity network.







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