UNO

Foto der Fahnen der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen vor dem Palais des Nations in Genf, 2014
Vor dem Palais des Nations in Genf, Sitz der Vereinten Nationen. Die Fahnen der 193 Mitgliedsstaaten entlang der «Allée des drapeaux». © UN Photo/Jean-Marc Ferré

Mit ihren 193 Mitgliedsstaaten sind die Vereinten Nationen (UNO) in vielen Fragen von weltweiter Bedeutung. Die UNO ist die einzige Organisation, in der sich alle interessierten Länder und Akteure an einer Diskussion beteiligen können. Sie ist so universell wie keine andere Organisation. Dies gilt sowohl für die behandelten Themen als auch für ihre Mitglieder, ihre Beteiligung an Entscheidungsprozessen, ihre Rolle bei der Erarbeitung internationaler Normen und Standards und für ihre weltumspannende Ausstrahlung. Trotz gewisser Unzulänglichkeiten besitzt sie weltweit eine einzigartige Legitimität.

74. UNO-Generalversammlung

Flaggen der Mitgliedstaaten vor dem UNO-Hauptquartier in New York.
Ende September beginnt in New York die 74. UNO-GV. © Keystone

Die diesjährigen Prioritäten der Schweiz – Menschenrechte, UNO Reformen und «Science Diplomacy» – orientieren sich an den strategischen Hauptachsen ihres Engagements für den Zeitraum 2012–2022: Frieden und Sicherheit sowie Reform der UNO.

Dossier

Für die Schweiz ist es unabdingbar, sich in der UNO zu engagieren, denn die aktuellen Herausforderungen – Sicherheit, Frieden, Armutsbekämpfung, Menschenrechte oder Schutz der natürlichen Ressourcen – sind von globaler Tragweite.

Seit ihrem Beitritt im September 2002 ist die Schweiz ein aktives, innovatives Mitglied der UNO. Die Organisation bietet der Schweiz die Möglichkeit, zur Lösung globaler Probleme beizutragen und ihren Teil der Verantwortung für eine positive Entwicklung des Weltgeschehens wahrzunehmen. Doch die UNO bietet der Schweiz auch eine Plattform für die Verteidigung ihrer nationalen Interessen.

Das UNO-Engagement der Schweiz kann in drei Hauptbereiche aufgeteilt werden:

  • Lancierung und Begleitung von Initiativen der Schweiz
  • Verstärkung der Präsenz von Schweizerinnen und Schweizern auf allen Ebenen der Organisation
  • Tägliche Arbeit der ständigen Vertretungen der Schweiz (Genf, New York, Wien) und der Schweizer Delegierten bei UNO-Spezialorganisationen und -programmen (Rom, Paris, Nairobi)

Genf bildet mit dem wichtigsten UNO-Sitz in Europa neben New York eines der beiden grossen Zentren der multilateralen Zusammenarbeit. Das «internationale Genf» verleiht der Schweiz ein politisches Gewicht, das höher ist, als es die Grösse des Landes erwarten lässt, und trägt damit zur Umsetzung ihrer aussenpolitischen Ziele bei. 

Dokumente (5214)

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Aktionsplan des EDA zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe 2017-2019

Der Aktionsplan zeigt auf, wie die Schweiz sich gemeinsam mit Partnern an vorderster Front für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzt. Die Schweiz lehnt die Todesstrafe kategorisch und unter allen Umständen ab.






EDA Strategie zu Geschlechtergleichstellung und Frauenrechten

Die Strategie definiert Handlungsgrundsätze und strategische Ziele der schweizerischen Aussenpolitik für die Geschlechtergleichstellung und die Frauenrechte. Sie skizziert die Grundzüge des Engagements, um konkret und sichtbar einen wesentlichen Beitrag für eine inklusive und gerechte Gesellschaft und Wohlstand für alle zu leisten.



Flyer: Agenda 2030 - Die Schweiz und die Sustainable Development Goals

Der Flyer informiert über den Inhalt der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von den UNO-Mitgliedstaaten verabschiedet wurde. Zudem gibt er eine Übersicht über die Umsetzung der Agenda 2030 durch die Schweiz, die Zusammenarbeit mit bundesexternen Stakeholdern und die Berichterstattung an die UNO.




Zusammenfassung des Wirkungsberichtes 2017: Internationale Zusammenarbeit der Schweiz im Bereich Beschäftigung



Wirkungsbericht 2017: Internationale Zusammenarbeit der Schweiz im Bereich Beschäftigung

Der Wirkungsbericht 2017 präsentiert die Resultate der internationalen Zusammenarbeit von DEZA und SECO im Bereich Beschäftigung über den Zeitraum 2005-2014. Unabhängige Experten untersuchten 72 Projekte und Programme auf ihre Wirksamkeit. Der Bericht zeigt auch auf, welche Faktoren die Wirksamkeit beeinflusst haben. DEZA und SECO analysieren die Wirksamkeit ihrer Massnahmen in ausgewählten thematischen Bereichen regelmässig in Form von Wirkungsberichten.





Jahresbericht 2016 DEZA / SECO – Internationale Zusammenarbeit der Schweiz

Der von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlichte Jahresbericht umfasst die Ergebnisse der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz im Jahr 2016. Die Schweiz verstärkte ihr Engagement in fragilen und konfliktbetroffenen Regionen und wirkte bei der Ausarbeitung nachhaltiger Lösungen in ihren Partnerländern mit.


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Videos (111)

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Herausgeber DEZA

Projektfilm Niger (fr)

An der Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit 2013 haben die DEZA und das SECO das Engagement der Schweiz in fragilen Kontexten vorgestellt. Die Schweiz unterstützt ihre Partnerländer, damit diese selbständiger, sicherer und widerstandsfähiger werden.Weltweit leben rund 1,5 Milliarden Menschen in einem fragilen Umfeld. Eine staatliche Grundversorgung fehlt weitgehend, die Sicherheitslage ist prekär und der Schutz der Menschenrechte ist nicht gegeben. Entwicklungszusammenarbeit in diesen Regionen ist eine besondere Herausforderung.


Herausgeber DEZA

Scuola Dimitri

An der Jahreskonferenz der Entwicklungszusammenarbeit 2013 haben die DEZA und das SECO das Engagement der Schweiz in fragilen Kontexten vorgestellt. Die Schweiz unterstützt ihre Partnerländer, damit diese selbständiger, sicherer und widerstandsfähiger werden.Weltweit leben rund 1,5 Milliarden Menschen in einem fragilen Umfeld. Eine staatliche Grundversorgung fehlt weitgehend, die Sicherheitslage ist prekär und der Schutz der Menschenrechte ist nicht gegeben. Entwicklungszusammenarbeit in diesen Regionen ist eine besondere Herausforderung.



Herausgeber DEZA

Berufsbildung und Jugendbeschäftigung in Albanien: DEZA Projekt (en)

Das Projekt AlbVET unterstützt die Bemühungen der albanischen Regierung, das Berufsbildungssystem zu reformieren und die Berufsausbildung stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts abzustimmen. Neben theoretischem Wissen soll praxisorientiertes Lernen gefördert werden. Dafür werden unter anderem öffentliche und private Akteure dazu motiviert, Praktika anzubieten und sich an Berufsbildungsprojekten für Jugendliche zu beteiligen.


Herausgeber DEZA

Die DEZA und ihre Erfolge

Resultate der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit (Institutionsfilm)



Herausgeber DEZA

Die Humanitäre Hilfe

Kurzinformation zur Soforthilfe bei Naturkatastrophen und Konflikten (Institutionsfilm)


Herausgeber DEZA

Die Entwicklungszusammenarbeit

Kurzinformation zu den bilateralen Programmen in Asien, Afrika und Lateinamerika (Institutionsfilm)



Herausgeber DEZA

Die DEZA: Trailer

Ein Trailer zur staatlichen Entwicklungsagentur der Schweiz (Institutionsfilm)



Herausgeber DEZA

Indien: vom Wassermanagement zum Klimawandel (en)

Der indische Bundesstaat Maharashtra hat mit 96 Millionen Bewohnern die zweitgrösste Bevölkerungsdichte des Landes. Mehr als die Hälfte der Menschen lebt von der Landwirtschaft. Ihre Anbaukulturen hängen mehrheitlich vom Monsumregen ab. Die Verarmung der Böden, eine nicht nachhaltige Wasser- und Ressourcenbewirtschaftung sowie Trockenheit und Hunger zwingen viele Bewohner zur Migration.Seit Anfang 2000 arbeitet die DEZA mit dem Watershed Organisatione Trust (WOTR) zusammen, einer lokalen Organisation, die über Knowhow im Bereich des kommunalen Wassermanagements verfügt. Bisher hat sie bei der Projektdurchführung in 31 Distrikten mitgeholfen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung konnte WOTR 950 Dörfern helfen, ihre wiederkehrenden Probleme im Bereich der Wasserversorgung zu lösen.Seit 2000 haben sich aber auch die lokalen Klimabedingungen beträchtlich verändert. Die Bauern können sich nicht mehr auf das Wissen ihrer Vorfahren verlassen. Häufig werden sie vom Zeitpunkt und der Häufigkeit der Regenfälle überrascht, die entweder zu stark oder zu schwach ausfallen.

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