Geschlechtsspezifische Gewalt

Die Bekämpfung von sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Wahrung der politischen Rechte der Frauen gehören zu den Prioritäten der humanitären Politik der Schweiz.

Die Schweiz setzt sich für einen verstärkten Schutz der besonders verletzlichen Personen ein. Sie hat deshalb die Bekämpfung von sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt zu einem prioritären Ziel ihrer humanitären Politik erklärt.

Die Mitwirkung von Frauen in Friedensprozessen und ganz allgemein in der politischen Entscheidungsfindung ist ein weiteres vorrangiges Ziel der Schweiz. Diese Prioritäten sind festgehalten im Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der Resolution 1325 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zum Themenbereich «Frauen, Frieden und Sicherheit».

Darüber hinaus unterstützt die Schweiz Initiativen zur Prävention von sexueller Gewalt, indem sie die Konfliktparteien dazu anhält, in Übereinstimmung mit den einschlägigen Rechtsvorschriften zu handeln und die Mitwirkung von Frauen in Friedensprozessen und in den politischen Prozessen zu gewährleisten.