Die Schweiz nimmt seit 1996 an der Partnerschaft für den Frieden (PfP) teil. Wie jedes Jahr hat der Bundesrat die von der Schweiz im Rahmen eines spezifischen Zusammenarbeitsprogramms geplanten Aktivitäten genehmigt, einschliesslich der Teilnahme der Armee an internationalen Ausbildungsaktivitäten. Der Umfang sowie die Art der Beiträge und Teilnahmen der Schweiz in diesem Rahmen sind seit mehreren Jahren konstant. Die Zusammenarbeit im Rahmen der PfP erfolgt auf freiwilliger Basis und ohne rechtliche Verpflichtung.
Eine Reihe von weiteren internationalen Übungen, an welchen sich die Armee beteiligt, wurde ebenfalls bewilligt. Es handelt sich insbesondere um die Teilnahme an Übungen, die nicht bereits durch bilaterale Rahmenabkommen für die Ausbildung gedeckt sind. Diese Zusammenarbeit fördert den Wissens- und Erfahrungsaustausch und gibt der Armee Vergleichsmöglichkeiten, um ihre eigenen Kompetenzen und Prozesse zu überprüfen. Im Gegenzug kann die Schweizer Armee anderen Staaten ihre Ausbildungsinfrastruktur (z.B. Simulatoren) zur Verfügung stellen. Für 2018 sind insgesamt rund ein Dutzend Ausbildungsaktivitäten im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit vorgesehen, wovon rund zwei Drittel im Ausland und ein Drittel in der Schweiz stattfinden.
Weiterführende Informationen
Die Schweiz und die Partnerschaft für den Frieden: Warum die Schweiz in der Partnerschaft für den Frieden mitmacht
NATO: Partnerschaft für den Frieden
Adresse für Rückfragen:
Renato Kalbermatten
Sprecher VBS
+41 58 464 88 75
Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Der Bundesrat
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport