03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Die Volksaufstände in Nordafrika und dem Nahen Osten haben in Tunesien und Ägypten die Machtverhältnisse verändert und in weiteren Staaten den Druck zur politischen Liberalisierung massiv erhöht. Die Schweiz hat ein Interesse an stabilen und demokratischen Verhältnissen in dieser Region. Der Bundesrat will deshalb das bestehende Engagement der Schweiz bündeln und neben der Nothilfe weitere konkrete Massnahmen zur Unterstützung der Transition ergreifen. Für dringliche Hilfe ist in einem ersten Schritt die Finanzierung von Programmen und Projekten im Rahmen von 12 Millionen CHF sowie der Einsatz von 14 Personen des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe vorgesehen.
03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat die Namen von sechs natürlichen Personen im Anhang der Verordnung über Massnahmen gegen gewisse Personen aus Tunesien hinzugefügt, den Namen einer natürlichen Person gestrichen sowie einen Eintrag neu formuliert. Die Änderungen treten am heutigen Tag in Kraft.
03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Die Schweiz verfolgt die Leiden des libyschen Volks mit wacher Anteilnahme. Die Schweiz anerkennt die gestern vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution, die unter anderem die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen vorsieht. Die Schweiz hofft, dass eine rasche Umsetzung dieser UNO-Resolution dem Leiden der wehrlosen Zivilbevölkerung in Libyen ein Ende bereiten wird.
03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat den Anhang der Verordnung über Massnahmen gegen gewisse Personen aus Tunesien geändert. Mit der raschen und vorsorglichen Blockierung von Geldern bezweckte der Bundesrat, die Rechtshilfe mit den tunesischen Behörden im Hinblick auf mögliche Strafverfahren zu erleichtern. Inzwischen ist ein tunesisches Rechtshilfegesuch in der Schweiz eingetroffen. Die Angaben zu den von den schweizerischen Massnahmen betroffenen Personen konnten daher an die in Tunesien eingeleiteten respektive zu erwartenden Strafverfahren angepasst werden. Die Änderungen treten am heutigen Tag in Kraft.
03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Der Bundesrat hat beschlossen, allfällige Vermögenswerte des früheren ägyptischen Präsidenten und seines Umfeldes in der Schweiz mit sofortiger Wirkung zu sperren. Damit will der Bundesrat jegliches Risiko einer Veruntreuung von staatlichem ägyptischem Eigentum vermeiden. Gleichzeitig ruft der Bundesrat die Verantwortlichen in Ägypten dazu auf, den berechtigten Begehren des ägyptischen Volkes nun rasch in glaubwürdiger, partizipativer und transparenter Weise Folge zu leisten.
03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA verurteilt die gezielte Gewalt, mit der die libyschen Behörden gegen Demonstrierende vorgehen.
03.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat heute den armenischen Präsidenten Serzh Sargsyan zu einem offiziellen Arbeitsbesuch im Landgut Lohn in Kehrsatz bei Bern empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen, beispielsweise Themen der Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit.
01.05.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Unter den Todesopfern des Bombenanschlags in Marrakesch vom letzten Donnerstag befinden sich auch zwei Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Die beiden Personen, die seit dem Anschlag vermisst worden waren, konnten am Sonntag, 1. Mai 2011, von den marokkanischen Behörden identifiziert werden. Es handelt sich um einen Schweizer sowie um einen portugiesischen Bürger.
29.04.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Pascal Décosterd ist zum neuen Schweizerischen Generalkonsul in Barcelona ernannt worden. Pascal Décosterd übernimmt die Nachfolge von Generalkonsul Rolf Frei und wird seine neue Arbeit Anfang Mai 2011 aufnehmen.
28.04.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Die Schweiz nimmt mit Befriedigung Kenntnis vom innerpalästinensischen Versöhnungsabkommen, das am 27. April 2011 angekündigt worden ist. Sie begrüsst die Rolle Ägyptens, das massgeblich zum Abschluss dieses Abkommens beigetragen hat.
20.04.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Im Rahmen des Beitrags der Schweiz an die Erweiterung der Europäischen Union (EU) hat der Bundesrat entschieden, 45,6 Millionen Franken für ein Programm zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern in Litauen zu sprechen. Die Finanzierung wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) gemeinsam übernommen.
20.04.2011 —
Medienmitteilung
EDA
Der Bundesrat hat am Mittwoch den ersten Bericht der interdepartementalen Arbeitsgruppe (IDAG) zur Korruptionsbekämpfung gutgeheissen. Diese Bestandsaufnahme der nationalen und internationalen Aktivitäten gegen Korruption attestiert der Schweiz einen hohen Grad von Integrität und Resistenz gegen Bestechung. Gleichzeitig werden gewisse Mängel in Randberei-chen wie dem Umgang mit Interessenkonflikten und Transparenz festgestellt. Auf internationaler Ebene sollen die Schwellenmärkte stärker in Pflicht genommen werden.