Auf Initiative der Schweiz fand am Donnerstag in Genf eine Sitzung über die Koordination der humanitären Hilfe in Syrien statt. Dieses Treffen ist eine Fortsetzung der informellen Tagung in Berlin vom 17. Februar 2012, die einen substanziellen Meinungsaustausch über die humanitäre Lage in Syrien und künftige Optionen brachte.
In Genf kamen neben Regierungsvertreterinnen und -vertretern aus den Schlüsselländern, einschliesslich der Nachbarstaaten, auch Vertreterinnen und Vertreter des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), des Welternährungsprogramms (WFP) sowie weitere humanitäre Akteure zusammen.
An diesem Treffen wurde die Notwendigkeit unterstrichen, die Bedingungen für den Zugang der humanitären Hilfe zur syrischen Zivilbevölkerung so rasch wie möglich zu verbessern, namentlich weil die humanitären Bedürfnisse weiter zunehmen. Die Teilnehmenden verständigten sich in diesem Zusammenhang auf die Rolle des UNO-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten. Angesichts der Lage in Syrien wird der angekündigte Besuch von Valérie Amos, Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, in Damaskus von allen Teilnehmenden begrüsst.
Bei dieser Gelegenheit wurde einmal mehr daran erinnert, dass die humanitäre Hilfe unabhängig, unparteiisch und neutral bleiben muss.
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