“Oser innover” (fr,de,it)

26.08.2019

Berne, 26.08.2019 – Address by the Federal Councillor Ignazio Cassis at the Ambassadors and International Network Conference 2019 - Check against delivery

Speaker: Head of Department, Ignazio Cassis

Federal Councilor Ignazio Cassis during his speech at the opening of the Ambassadors Conference 2019.
Speech of the Federal Councillor Ignazio Cassis. © FDFA

Signor Presidente del Consiglio di Stato, lieber Christoph (Amman)
Frau Staatssekretärin, liebe Pascale
Signor Segretario di Stato, caro Roberto
Herr Generalsekretär, lieber Markus
Signore Ambasciatrici, Signori Ambasciatori
Signore e Signori Consoli onorari
Chars diplomats e diplomatas da lingua Rumantscha
Chers attachés de défense
Cari collaboratori e ospiti
Mesdames et messieurs

1. Introduction

Soyez les bienvenus à cette importante conférence annuelle. Il y a tout juste une année, j’y tenais mon premier discours : le but était de faire connaissance. Je m’étais présenté à vous sous un angle humain, professionnel et politique. Je vous avais parlé de ma méthode de travail, j’avais exprimé ma joie de contribuer au sein du Conseil fédéral à modeler notre politique étrangère du futur et je vous avais encouragé à définir ensemble, et sans tabous, la feuille de route de cette politique. Je vous avais également parlé de trois thèmes prioritaires : nos relations avec l’UE, la stratégie de coopération internationale 2021-24 et la candidature 2023-24 au Conseil de sécurité de l’ONU.

Une forte intégration des différentes sensibilités professionnelles au sein du Département reste un objectif dont j’ai hérité de mes prédécesseurs. La réforme du personnel en était un instrument parmi d’autres. Une forte identité DFAE nous permet de bien représenter la Suisse dans le monde entier. Une forte identité nous aide à garantir la cohérence des positions suisses dans les domaines de politiques concrètes, comme nous le demande le CF.

Depuis mon élection, il y a près de deux ans, mon but est de faire avancer notre pays. Depuis, nous avons travaillé ensemble sur un grand nombre de thèmes et de dossiers. Aller de l’avant signifie s’adapter au monde qui change, signifie changer. Les problèmes pouvant être résolus facilement sont en général réglé par nos collaboratrices et collaborateurs. Ils n’arrivent pas sur nos tables. Les problèmes qui montent jusqu’à chez nous, nous demandent d’être innovant, de chercher des nouveaux chemins. Par définition, ceux qui osent innover sont dans la minorité. C’est une position difficile, car c’est bien plus simple de suivre la majorité. Ce que je vous demande, c’est d’oser : Oser innover. Et pour cela il faut être prêt à prendre des risques, prendre le risque que le chemin choisi puisse s’avérer ne pas être le meilleur après-coup. Woody Allen dit à juste titre : « Si tu n’échoues pas de temps à autre, c’est le signe que tu ne fais rien de très innovant ». Ich habe Ihnen das letzte Mal versichert, wie wichtig mir eine gelebte Fehlerkultur ist.

2. Bilanz

Wo stehen wir heute? Wo sind wir erfolgreich und wo nicht?
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wir sind auf Kurs! Gemeinsam haben wir in diesen knapp zwei Jahren viel erreicht. Es gab auch Rückschläge. Und Vorhaben, die nicht so vorankommen wie ich mir das gewünscht hätte. Aber insgesamt bin ich zufrieden.

Ich erläutere das an folgenden 7 Punkten.

1. Conseil de Direction

Der Conseil de Direction – die «Geschäftsleitung» unseres Departements – ist daran, sich als Führungsinstrument im EDA zu etablieren. Auch für 2019 konnten wir klare Ziele festlegen – Sie kennen ja alle die drei EDA-Ziele dieses Jahres (AVIS28 – IZA21-23 und Aus- & Weiterbildung) sowie die daraus abgeleiteten Ziele der Direktionen. Unsere Sitzungen sind strukturiert und laufen konstruktiv. Wir beginnen, über die Silos hinweg zu diskutieren, auch kontrovers: Das macht Freude! Mittels eines Cockpits sind Aufsicht und Korrekturen möglich. Hier geht ein grosses Dankeschön an alle 6 Direktoren und an den Generalsekretär – sowie auch an meinen Stab.

2. Personalreform EDA

Nach 10 Monaten Diskussion ist es uns gelungen, die Personalreform im Januar dieses Jahr in Kraft zu setzen. Wir haben damit einen entscheidenden Meilenstein auf dieser «Grossbaustelle» erreicht. Die bisherigen Ergebnisse entsprechen meinen Erwartungen. Der Kohärenzcheck läuft und wir befinden uns am «fine tuning». Letzte Woche konnte ich an einem Treffen mit unseren Personalverbänden und den Gewerkschaften feststellen, dass es jetzt nur noch einzelne Feinjustierungen bedarf. Erlauben Sie mir, hier der Direktion für Ressourcen zu danken – und insbesondere dem früheren Direktor, Botschafter Jacques Pitteloud und seinem Team sowie den Direktorinnen und Direktoren, welche die Reform mitgetragen haben. Die neue Direktorin DR, Botschafterin Tania Dussey-Cavassini wird nun die Umsetzung sicherstellen: es gilt, Abmachungen einzuhalten, Transparenz zu gewährleisten, Laufbahnberatung und Vieles mehr aufzugleisen. Sie hat nun aber auch wieder freie Ressourcen für neue Tätigkeiten, wie z.B. die Unterstützung der politischen Direktion bei der Festlegung des neuen Berufsbilds «Diplomatie 2.0». Mehr hierzu übermorgen in den Workshops. Ich wünsche ihr viel Kraft und Erfolg beim Meistern dieser Herausforderungen.

3. Bilateraler Weg CH-EU

Die zügig erfolgte strukturelle Reorganisation der DEA hat es uns erlaubt, endlich auch das Dossier Europa zu deblockieren und nach 5 Jahren Verhandlungen mit der EU ein schriftliches und verhandeltes Ergebnis vorzulegen. Dieses konnte weniger als ein Jahr nach meinem Amtsantritt dem BR vorgelegt werden und seit vergangenem Dezember ist es auch für die Bevölkerung zugänglich. Mit einer breit angelegten Konsultation konnte ein direkt-demokratischer Reifeprozess eingeleitet werden, der die Diskussion stark versachlicht hat. Eine politische Debatte und Beurteilung wurden erst möglich, weil die Karten auf dem Tisch liegen.

Aber: Personalreform und InstA waren ja EDA-Ziele für das letzte Jahr.
Kommen wir zu den Zielen für das laufende Jahr.

4. AVIS28

Um eine aussenpolitische Strategie vorzubereiten, muss man wissen wohin die Reise geht. Wir brauchen eine Vision. Welche Chancen, welche Herausforderungen wird die Schweiz in der Welt in 10 Jahren haben? Uns geht es noch sehr gut und wir leben in einem Wunderland. Aber reicht das für die Zukunft? «Wenn du nicht weisst, wo du hinwillst, dann ist es egal, welchen Weg du einschlägst» - sagt die Katze zu Alice im Wunderland. Wir sind nicht nur ein Wunderland, sondern auch ein reales Land und in dieser zunehmend multipolaren Welt muss die Schweiz wissen, was sie will. Als stark vernetztes Land und Gaststaat von zahlreichen internationalen Organisationen haben wir ein grosses Interesse daran, nach vorne zu schauen, eine Vision zu haben. Eine Vision ist eine Leitidee, ein längerfristiges Zukunftsbild, eine Art Big Picture. Die Vision gibt uns auch eine Identität, zeigt für unsere Mitarbeitenden Bedeutung und Nutzen ihres Handelns auf und stiftet dadurch Sinn. Die ad hoc Expertengruppe hat gute Arbeit geleistet. Der Bericht AVIS28 liegt nun vor und Sie werden ihn heute Nachmittag diskutieren. Für mich eine spannende Baustelle! Ich hatte mir einen partizipativen Prozess gewünscht: Die rege Teilnahme so vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Zentrale wie in den Vertretungen hat meine Erwartungen deutlich übertroffen! Meine Einladung, hier aktiv mitzudenken, ist nicht ins Leere gelaufen. Ganz herzlichen Dank dafür an alle, die sich beteiligt haben. Allen voran an Generalsekretär Markus Seiler, der die Expertengruppe mit der tatkräftigen Unterstützung von Daniel Möckli und dem «AVIS-Team» geleitet hat, an beide Staatssekretäre Pascale Baeriswyl und Roberto Balzaretti und an den DEZA-Chef Manuel Sager, sowie an die anderen Teilnehmer der Expertengruppe. Auch diese Baustelle konnte somit erfolgreich abgeschlossen werden.

5. Aussenpolitische Strategie 2020-23

Der aussenpolitischen Vision folgt nun die Konkretisierung der aussenpolitischen Strategie der nächsten Legislatur, die bis Ende Jahr beendet sein soll. Diese Strategie baut auf der Vision 28 auf, muss aber auch konkrete Ziele definieren und messbare Massnahmen umfassen. Diese Herkulesarbeit läuft nun unter der Leitung von Staatssekretärin Pascale Baeriswyl, die die Arbeit mit einer interdepartementalen Arbeitsgruppe bereits im Frühjahr lanciert hat. Auch Dir Pascale, herzlichen Dank für Deinen grossen Einsatz für diese anspruchsvolle Aufgabe. Morgen werden Sie sich damit befassen. Machen Sie bitte mit! Helfen Sie uns eine klare, prägnante und konkrete Strategie auszuarbeiten. Sie wird für die nächsten 4 Jahren unser Kompass sein. Wie der amerikanische Philosoph Charles Kettering sagt, «es lohnt sich, sich für die Zukunft zu interessieren. Denn wir werden den Rest unseres Lebens in ihr verbringen».

6. IZA Strategie 2021-24

Das zweite EDA-Ziel dieses Jahres ist die Vorbereitung der Strategie 2021-24 für die internationale Zusammenarbeit. Die Vorarbeiten haben bereits Ende letzten Jahres begonnen, zusammen mit dem WBF (SECO). Die vorherige Botschaft war 2016 im Parlament sehr umstritten; wir wollten diesmal eine klare und mehrheitsfähige Vorlage entwickeln. Es ging unter anderem darum, die drei IZA-Säulen (Humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Menschliche Sicherheit) aus zwei Direktionen (DEZA und PD) so zu artikulieren, dass –gemeinsam mit dem SECO - ein wichtiges aussenpolitisches Instrumentarium daraus resultiert. Ein starkes Instrument für Frieden und Wohlstand in der Welt – ergo auch in der Schweiz. Gemäss dem Motto «Aussenpolitik ist Innenpolitik» haben wir eine Vernehmlassung lanciert, um auch über dieses wichtige Thema eine breite öffentliche Diskussion zu ermöglichen. Es geht schliesslich um gegen 3 Milliarden Franken Steuergelder pro Jahr und darum, diese so auszugeben, dass sie die bestmögliche Wirkung vor Ort erzielen! Vor drei Tagen ist die Vernehmlassung zu Ende gegangen und die Beteiligung mit über 200 Rückmeldungen ist beeindruckend. Ich bin gespannt auf die Resultate! Die klare und konzise Botschaft – ganz nach dem Motto «In der Kürze liegt die Würze» - ist auf beachtliches Interesse gestossen. Die kurze und klare Form ist Voraussetzung dafür, dass sich so viele interessierte Kreise überhaupt äussern können.

Dank der professionellen Arbeit der DEZA ist es uns auch in diesem Punkt gelungen, ein Big Picture zu erstellen, das Klarheit, Struktur und Messbarkeit beinhaltet:
- Klarheit: um für Verständnis in der Bevölkerung zu sorgen.
- Struktur: um die Arbeit auf das eigentliche Ziel der IZA zu fokussieren.
- Messbarkeit: um Wirksamkeit und Effizienz zu prüfen.

DEZA-Chef Manuel Sager, zusammen mit seinem Team und dem AMS-Team, möchte ich dafür herzlich danken. Das Ziel ist Ende Jahr erreicht, wenn die Vorlage in den Bundesrat kommt. Wir sind also auf Kurs. So zu arbeiten, macht Freude!

7. Aus- und Weiterbildung

Il terzo obiettivo del 2019 è la formazione. Il premio Nobel Konrad Lorenz diceva che «La vita è un processo di conoscenza. Vivere è imparare”. Ne sono convinto e spero che la mia vita mi regali ancora tanti anni, perché la mia sete di sapere … è inesauribile. L’idea di base di questo obiettivo è legata al tema dell’approccio scientifico, di cui vi ho parlato lo scorso anno. Il pensiero critico e indipendente, la resistenza agli stereotipi, la capacità di analisi e di sintesi, sono tutti elementi di crescita personale e collettiva. Tanto più importanti quanto più insidiose sono le sirene del conformismo e dell’antipluralismo.

Il mondo odierno appare più oscurantista che illuminista; l’intolleranza del diverso avanza a grandi passi. A maggior ragione dobbiamo essere attrezzati per non cadere nelle trappole della superficialità, sparse un po’ ovunque nel mondo.
Quest’obiettivo mira perciò a interrogarsi sui bisogni di formazione per i nostri diplomatici, i consolari, gli specialisti della cooperazione internazionale e tutti gli altri. Tali bisogni emanano certamente anche dalla definizione dell’attuale profilo professionale di questi mestieri, una definizione in pieno svolgimento presso la Direzione politica e Consolare - e prossimamente prevedo anche presso la DEZA. Johannes Matyassy e Pascale Baeriswyl ci stanno lavorando e mi rallegro della relativa discussione che avrà luogo in questi giorni. Ma questo è soltanto un elemento dell’obiettivo generale “formazione”.

Dobbiamo ancora definire un approccio più sistematico, resta ancora lavoro da svolgere. Credo perciò che ce ne occuperemo anche nel 2020, sotto la guida dell’ambasciatrice Tanja Dussey-Cavassini, che ringrazio per essersi già messa al lavoro. Non dimentichiamo che l’apprendimento è un tesoro che seguirà il suo proprietario ovunque e che dunque è il regalo più grande che possiamo fare a tutti i nostri collaboratori.
À la fin de ce bilan sur l’état d’avancement de nos objectifs, permettez-moi de mettre brièvement l’accent sur le thème de l’innovation.

3. Innovation

Cette année nous célébrons les cents ans de nombreux événements : de l’introduction du système proportionnel pour l’élection fédérale, du parti évangélique suisse, de la Lia rumantscha et surtout du multilatéralisme, avec la Société des Nations introduite par le traité de Versailles. D’ailleurs nous allons célébrer ce centenaire dans quelque jours à Genève.

La fin de la première guerre mondiale a été marquée par une période très riche en terme de progrès. «Sans progrès, il n’y a pas de paix possible. Sans paix, il n’y a pas de progrès possible» disait Kofi Annan. Je me suis alors posé la question : comment innover notre Genève internationale pour cet anniversaire ? La réponse m’est venue par les idées d’un groupe d’experts, appelé par mon prédécesseur à réfléchir sur la question. Des idées qui portent sur le concept de «science-diplomacy» - dont la traduction française de « diplomatie scientifique » ne me satisfait que partiellement. Le fondement de ce concept est l’articulation structurée entre science et diplomatie. Au cours des 10 dernières années ce concept s’est passablement développé et il dispose désormais d’une charte : la «Madrid Declaration on Science Diplomacy», issue en février dernier des discussions d’un panel d’experts internationaux de haut niveau. La charte définie une vision commune: la science comme formidable occasion de dialogues entre les Etats, comme instrument diplomatique pour l'instauration de la confiance. Le langage scientifique permet, avec ses règles, de dépasser les idéologies jusqu’à désamorcer des situations politiquement explosives. La diplomatie scientifique est donc créatrice d’effets de levier, au-delà des seuls buts d’influence du soft power classique.

Je suis content qu’en février de cette année le CF ait accepté ma proposition de tester cet instrument au cours des trois prochaines années. La fondation GESDA – the Geneva Science-Diplomacy Anticipator – a pu être créée ainsi. Je suis persuadé que la Suisse en général et la Genève internationale en particulier, aient tout intérêt à maitriser ce nouvel instrument pour faire face aussi au défis internationaux posés par les nouvelles technologies. Avec l’acceptation parlementaire de la nouvelle stratégie sur l’Etat hôte, nous avons fait un autre pas en avant vers le renforcement de la GE internationale.

4. Conclusione

Signore e signori
Geschätze Damen und Herren

Ich wäre nun geneigt, mit Ihnen noch weitere spannende Themen des vergangenen Jahres zu teilen, wie den Migrationspakt, die Soft-Law Debatte, das Seeschifffahrtsamt in Basel, die Schutzmachtmandate in Venezuela und Kanada, das Friedenabkommen in Mozambik, die neue «Itineris» App der KD, die politischen Krisen in Österreich und Italien, die Expo in Dubai, die Tücken des Sponsoring sowie die Zusammenarbeit im Bundesrat und im Parlament, die Rolle der italienischen Sprache im EDA, die Auslandschweizer und  E-voting … und vieles mehr. All diese Themen – und einiges mehr - sind Teil meines täglichen Lebens, samt Lärmpegel, Hektik aber auch zahlreichen inspirierenden Begegnungen.
Das würde aber definitiv den Rahmen meiner Rede sprengen.

Perciò termino qui, ma non senza ringraziarvi per il lavoro e l’impegno con cui ogni giorno - in tutto il mondo – rappresentate la nostra Svizzera. E desidero ringraziare esplicitamente anche i vostri partner, il cui sostegno è fondamentale.

J’ai visité au cours des 12 derniers mois l’Amérique latine, les Etats Unis, l’Afrique méridionale, l’Afrique du Nord, l’Europe du Sud et l’Europe du Nord. J’y découvre des réalités fort différentes, des interlocuteurs très variés, un monde en plein changement. Mais une chose reste constante : c’est la qualité de votre accueil. Partout où je me rends vous m’accueillez avec beaucoup de professionnalité, de chaleur et d’intelligence. Je suis fièr de la Suisse, je suis fièr de vous ! Das gleiche gilt auch umgekehrt: Immer wieder durfte ich Gastgeber sein in den vergangenen 12 Monaten, in Bern, Genf, Davos, Lugano, Bellinzona: Ein grosses Dankeschön an unser Protokoll und unseren Konferenzdienst!

Je me réjouis de cette conférence et compte sur vos idées. Vous dédiez trois jours au futur : aujourd’hui AVIS28, demain Stratégie 2020-23 et après-demain formation et ses différentes facettes. Cela nous ramène à Woody Allen. Ayez le courage d’oser – comme je le fais quotidiennement. On ne change quelque chose que lorsqu'on ose quelque chose de nouveau.

Grazie per l’attenzione e buona conferenza!


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