Sekundarstufe

Die Sekundarstufe ist zweiteilig. Mit der Sekundarstufe I endet der obligatorische Schulunterricht. Über 90% der Jugendlichen setzen ihren Bildungsweg auf der Sekundarstufe II fort.

Kinder auf einem Schulhof
© Ringier

Die Sekundarstufe I

Die Sekundarstufe I folgt auf die Primarstufe. Die Kinder wechseln im Alter von etwa 12 Jahren auf diese Stufe. In den meisten Kantonen dauert sie drei Jahre. Die Leistungen am Ende der Primarstufe, die Empfehlung der Lehrperson – häufig unter Einbezug der Eltern – sowie teilweise eine Übertrittsprüfung entscheiden über die Zuteilung zu einem bestimmten Leistungsniveau auf der Sekundarstufe I. Die Übertrittsverfahren sind je nach Kanton und Modell unterschiedlich. Der Unterricht wird in der Regel von Spezialisten des jeweiligen Fachs erteilt.

Die Sekundarstufe II

Nach dem obligatorischen Schulunterricht treten über 90% der Jugendlichen auf die Sekundarstufe II über, wobei sie wählen können zwischen zwei Bildungswegen: der Berufsbildung und allgemein bildenden Schulen. Die Sekundarstufe II dauert drei bis vier Jahre.

Die Berufsbildung ist die bedeutendste Erstausbildung in der Schweiz. Sie ermöglicht es zwei Dritteln der Jugendlichen, einen Beruf zu erlernen. Sie findet hauptsächlich in einem Lehrbetrieb statt und wird ergänzt mit theoretischem Schulunterricht an einer Berufsfachschule. Der Fachbegriff dafür heisst «duale Berufsbildung».

Die Allgemeinbildung wird vor allem an den Gymnasien mit Maturitätsabschluss erteilt und dient der Vorbereitung für den Übertritt an eine universitäre Hochschule.