Die Schweiz und die Welt – Fakten und Zahlen

Die Schweiz betreibt eine aktive Aussenpolitik: Die Beziehungen zu den Nachbarstaaten und der Europäischen Union (EU) werden ausgebaut, der Einsatz für die Stabilität in Europa und in der Welt wird verstärkt. Zudem werden die strategischen Partnerschaften und das multilaterale Engagement der Schweiz intensiviert und diversifiziert.

Blick auf das Gebäude der Vereinten Nationen in Genf mit Fahnen verschiedener Staaten
Die Vereinten Nationen in Genf. © EDA, Präsenz Schweiz

  • Die Schweiz verfügt über rund 170 Auslandsvertretungen (Botschaften, Missionen, Generalkonsulate und Kooperationsbüros) sowie rund 200 Honorarvertretungen.
  • Die Schweiz ist Mitglied von 8 internationalen Organisationen.
  • Im Jahr 2002 ist die Schweiz der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) beigetreten.
  • Die Grundlage für die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU bilden bilaterale Sektorabkommen: die Bilateralen Abkommen I (1999) und die Bilateralen Abkommen II (2004).
  • 2015 verwendete die Schweiz 0,52% ihres BIP für Entwicklungshilfe. Die folgenden Länder profitierten am meisten davon: Kosovo (65 Millionen Franken), Nepal (41,5 Mio.), Syrien (35,2 Mio.) und Mosambik (34 Mio.).
  • Das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe (SKH) kam nach dem Erdbeben in Nepal 2015, dem Taifun Haiyan auf den Philippinen 2013 und dem Tsunami in Japan 2011 zum Einsatz.
  • Seit 1953 überwachen eine Handvoll Beobachter aus der Schweiz an der Demarkationslinie zwischen Süd- und Nordkorea die Einhaltung des vor gut 60 Jahren vereinbarten Waffenstillstandes zwischen den beiden Ländern.
  • In Genf sind mehr als 27’000 internationale Funktionäre tätig.
  • Im Rahmen eines Schutzmachtmandats hat die Schweiz bis jetzt die diplomatischen Interessen von 35 Ländern vertreten. Der bekannteste Fall betrifft die Interessen der USA im Iran nach der Geiselnahme von 1979/1980. Das Schutzmachtmandat der Schweiz für die USA im Iran dauert an.
  • Die Schweiz engagierte sich während Jahren bei den Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm, die 2015 mit einem Abkommen beendet wurden.
  • Das internationale Genf beherbergt rund 350 Nichtregierungsorganisationen (NGO), 175 Vertretungen ausländischer Staaten und zahlreiche weitere Organisationen der internationalen Zusammenarbeit wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.

 

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