Politisches System der Schweiz – Fakten und Zahlen

Im politischen System der Schweiz geniesst die Handlungsfreiheit einen hohen Stellenwert. Der Föderalismus und die direkte Demokratie sind Ausdruck davon. Bern ist die Hauptstadt (de facto «Bundesstadt») der Schweiz.

Bundesplatz vor dem Bundeshaus Bern mit Wasserspiel
Der Bundesplatz in Bern. © Schweizer Parlament

Die Schweiz hat keine Hauptstadt im üblichen Sinne (de jure). Mit der Wahl der Stadt Bern seinerzeit als Bundessitz der Schweiz erfüllt sie nur de facto die Hauptstadtfunktion und wird als «Bundesstadt» bezeichnet.

In der Schweiz gibt es drei politische Ebenen. Der Bund, die 26 Kantone und mehr als 2’250 Gemeinden teilen sich die Macht.

Die Schweizer Landesregierung (Bundesrat) ist ein Kollegium von 7 vom Parlament gewählten Mitgliedern.

Das Schweizer Parlament (Bundesversammlung) zählt 246 vom Volk gewählte Abgeordnete. Es setzt sich aus zwei Kammern zusammen: der Nationalrat mit 200 Mitgliedern und der Ständerat mit 46 Mitgliedern.

Im Schweizer Parlament sind 15 Parteien vertreten. Die Parteien mit dem höchsten Wähleranteil sind auch im Bundesrat vertreten.

Rund 5,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger, ca. 63% der Gesamtbevölkerung, sind auf eidgenössischer Ebene wahlberechtigt. Dieses Recht steht jedem Einwohner und jeder Einwohnerin mit Schweizer Bürgerrecht ab dem Alter von 18 Jahren (Volljährigkeit) zu.