Die Schweiz setzt sich ein

Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 haben sich alle Staaten bereit erklärt, die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung bis 2030 gemeinsam zu erreichen, indem jedes Land einen angemessenen Beitrag für deren Umsetzung auf nationaler und auf internationaler Ebene leistet.

Der Bundesrat misst der Agenda 2030 grosse Bedeutung zu: Zwar ist die Agenda völkerrechtlich nicht verbindlich, der Bundesrat ist jedoch gewillt, sie sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene umzusetzen. Die Umsetzung soll insbesondere durch bestehende Instrumente und Politiken erfolgen wie durch die Strategie Nachhaltige Entwicklung, die Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2017–2020 und über die bestehenden nationalen und internationalen Sektoralpolitiken, inklusive deren bilateralen und multilateralen Übereinkommen.

Nach der Verabschiedung der Agenda 2030 im September 2015 hat der Bundesrat das weitere Vorgehen festgelegt. Ein zentraler Schritt ist die Ermittlung, wo die Schweiz in Bezug auf die Zielerreichung steht und welcher Handlungsbedarf bis 2030 vorliegt. Weiter wird eine Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Gemeinden und nicht-staatlichen Akteuren angestrebt, damit die bestehenden Lücken zur Zielerreichung abgestimmt und wirkungsvoll angegangen werden können. Zudem wird das Indikatorensystem Monitoring der Nachhaltigen Entwicklung (MONET) des Bundes erweitert, um den Fortschritt der Zielerreichung beobachten zu können.

Anfang 2018 wird der Bundesrat einen Bericht zum Stand der Zielerreichung veröffentlichen und über das weitere Vorgehen entscheiden.