Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden und nichtstaatlichen Akteuren

Angestellte der UNO in Genf bilden das SDG-Rad nach.
Die Umsetzung der Agenda 2030 erfordert starke Partnerschaften. ©UN Photos

Der Bundesrat setzt sich national und international für die Umsetzung der Agenda 2030 ein. Dies erfordert eine koordinierte Zusammenarbeit der drei Staatsebenen und eine gute Abstimmung mit Privatwirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Verbänden und der Wissenschaft.

Die Schweiz verfügt über eine lange Tradition in der Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht staatlichen Akteuren. Diese bewährte Partnerschaft will der Bund für die Umsetzung der Agenda 2030 vertiefen. 

Zusammenarbeit mit Kantonen

Mit kantonalen Nachhaltigkeitsfachstellen und -delegierten beabsichtigt der Bund eine Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit für die nachhaltige Entwicklung. Zu diesem Zweck werden  gemeinsame Schritte für die Umsetzung der Agenda 2030 besprochen und es wird eine Orientierung von kantonalen Nachhaltigkeitsstrategien an den SDGs angestrebt. 

Partnerschaften mit nicht staatlichen Akteuren

Für eine wirkungsvolle Kooperation mit nicht staatlichen Akteuren hat der Bund eine Begleitgruppe eingesetzt, die Verfahren und Inhalte der Zusammenarbeit klärt und für eine gegenseitige Abstimmung der Aktivitäten sorgt. Sie befasst sich ausserdem mit den Konsultationen zu den Produkten des Bundesrats (Berichterstattung, Strategie Nachhaltige Entwicklung) und koordiniert Stellungnahmen dazu. 

Die Begleitgruppe besteht aus folgenden Vertreterinnen und Vertretern: 

Wissenschaft

  • Prof. Dr. Peter Messerli, Centre for Develoment and Environment (CDE), Universität Bern

  • Prof. Dr. Renate Schubert, ETH Zürich

Zivilgesellschaft

  • Mark Herkenrath, Alliance Sud

  • Marianne Hochuli, Caritas Schweiz

  • Hervé Pichelin, equiterre

  • Friedrich Wulf, Umweltallianz/ Pro Natura

Wirtschaft

  • Thomas Pletscher, Economiesuisse/ Internationale Handelskammer Schweiz (ICC)

    (Vertritt zusätzlich das Global Compact Network Schweiz, GCNS)

  • Seta Thakur, Verband für nachhaltiges Wirtschaften ÖBU

    (Vertritt zusätzlich swisscleantech sowie das Global Compact Network Schweiz, GCNS)

Jugend

  • Sophie Neuhaus, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Jugendverbände (SAJV)

Die Begleitgruppe soll längerfristig bestehen. Ihre Mitglieder sind die zentrale Koordinationsstelle ihrer jeweiligen Gesellschaftsbereiche (Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Jugend).