Bilaterale Beziehungen Schweiz–Bhutan

Die beiden Länder unterhalten traditionelle gute Beziehungen. Die Schweiz ist im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit seit den 60-er Jahren in Bhutan präsent.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Der Schwerpunkt der Beziehungen liegt in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Schweiz fördert den Übergang von der Monarchie zu einer parlamentarischen Demokratie.

Datenbank Staatsverträge

Schweizerinnen und Schweizer in Buthan

2012 lebten 17 Schweizer Staatsangehörige in Bhutan.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Die besonderen Beziehungen zwischen der Schweiz und Bhutan gehen auf persönliche Kontakte zwischen König Jigme Dorje Wangchuck und dem Schweizer Industriellen Fritz von Schulthess-Rechberg in den 1950-er Jahren zurück. Von Schulthess finanzierte auf privater Basis erste Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Bhutan.

Während der 1960-er und 70-er Jahre führten private Hilfswerke die Entwicklungsprogramme weiter. Ab 1978 engagierte sich auch der Bund. In den 1980er und 90er Jahren war die Schweiz eines der vier wichtigsten Geberländer.

Zwischen 2007 und 2016 stellte die DEZA im Gouvernanzbereich über 20 Millionen CHF bereit, um den Demokratisierungsprozess in Bhutan zu unterstützen. Ende 2016 zog sich die DEZA definitiv aus Bhutan zurück.

Eintrag im historischen Lexikon der Schweiz