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Situation im Nahen und Mittleren Osten

Krise

Aktualisiert am 18. März 2026

Stellungnahme der Schweiz und Informationen für Schweizer Staatsangehörige und Reisende in der Region.

Veröffentlicht am 17. März 2026

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Angola

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Angola sind gut. Sie wurden 2006 mit der Eröffnung einer angolanischen Botschaft in Bern und 2009 mit der Wiedereröffnung der Schweizer Botschaft in Luanda gestärkt.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Die Schweiz zählt in ihrer Afrika-Strategie 2025–2028 das südliche Afrika, zu dem auch Angola gehört, zu einer Region, die neue Formen der Zusammenarbeit bietet. Sie fördert dort wirksame Modelle für eine gute Regierungsführung und Massnahmen zur Bekämpfung der Korruption.
Die Schweiz und Angola haben Kooperationen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Migration und Recht aufgebaut.
2021 unterzeichneten die beiden Länder eine Vereinbarung über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen, um den Kampf gegen die internationale Kriminalität und die Korruption in Angola zu verstärken.
Die gute Zusammenarbeit im Migrationsbereich beruht auf einem 2015 unterzeichneten Migrationsabkommen und entsprechenden Projekten.

Datenbank Staatsverträge

Migration

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Der Handel zwischen den beiden Ländern ist bescheiden. Es werden hauptsächlich Maschinen exportiert.
Mehrere multinationale Unternehmen und ein Dutzend KMU aus der Schweiz sind in Angola präsent. Es wurde eine Handelskammer eingerichtet.

Handelsförderung, Switzerland Global Enterprise SGE

Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation

Forschende aus Angola können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.

Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende, SBFI

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Die Humanitäre Hilfe der Schweiz war zwischen 1996 und 2007 sehr aktiv in Angola. Sie führte humanitäre Hilfsaktionen für Vertriebene und Projekte für den Wiederaufbau der Infrastruktur durch.

Im Jahr 2005 wurde ein Abkommen über die Rückführung angolanischer Vermögenswerte unterzeichnet, mit dem das Soziohumanitäre Programm Angola-Schweiz lanciert wurde. Dieses Sonderprogramm wurde von der Schweizer Botschaft in Luanda und der DEZA verwaltet. 2012 unterzeichneten die Schweiz und Angola ein weiteres Abkommen zur Rückführung angolanischer Vermögenswerte aus der Schweiz. Mit diesen Geldern wurden grössere Bildungsprojekte finanziert (Bau einer Landwirtschaftsschule und Sanierung eines Fachgymnasiums), die die Entwicklung und Diversifizierung der angolanischen Wirtschaft fördern sollen.

Humanitäre Hilfe und SKH

Schweizerinnen und Schweizer in Angola

Ende 2024 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 70 Schweizer Staatsangehörige in Angola und 2064 angolanische Staatsangehörige in der Schweiz.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Von 1962 bis zur Unabhängigkeit Angolas von Portugal im Jahr 1975 gab es in Luanda ein Schweizer Konsulat. Die Schweiz anerkannte die Volksrepublik Angola am 18. Februar 1976. Im Jahr 1977 wurde in Luanda eine Botschaft mit einem Geschäftsträger eröffnet. Die regionalen Konflikte und der Bürgerkrieg von 1975 bis 2002 bewogen die Schweiz, ihre Botschaft von August 1996 bis 2009 zu schliessen und durch ein Büro der Humanitären Hilfe, zuerst in Huambo, dann in Luanda, zu ersetzen. In den 1950er-Jahren nahm die Schweiz wirtschaftliche Beziehungen zu Angola auf.

Angola, Historisches Lexikon der Schweiz

Diplomatische Dokumente der Schweiz, Dodis

Dokumente

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Die Helpline EDA beantwortet als zentrale Anlaufstelle Fragen zu konsularischen Dienstleistungen.