Bilaterale Beziehungen Schweiz–Macao
Macau ist seit dem 20. Dezember 1999 eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Direkte aussenpolitische Beziehungen zwischen der Schweiz und Macau gibt es deshalb nicht.
Schwerpunkte der bilateralen Beziehungen
Macau verfügt über keine eigene Aussenpolitik und der wirtschaftliche Austausch mit der Schweiz ist gering. Das Generalkonsulat in Hongkong ist zuständig für die konsularischen Anliegen der Schweiz in Macau.
Schweizerisches Generalkonsulat in Hongkong
Schweizerinnen und Schweizer in Macau
Ende 2021 lebten 38 Schweizerinnen und Schweizer in Macau.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Von 1557 bis 1999 war Macau eine portugiesische Kolonie und diente als Vorposten für die westliche Präsenz im Fernen Osten sowie als Ausgangspunkt für katholische Missionare. 1637 liess sich der Freiburger Jesuit Nicolaus Fiva (1609–1640) als erster Schweizer in Macau nieder. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geriet Macau zunehmend in den Schatten des aufstrebenden Handelszentrums Hongkong.
Seit dem 20. Dezember 1999 gehört Macau als Sonderverwaltungszone zur Volksrepublik China. An der Feier zur Rückgabe der Stadt an China nahm der damalige Schweizer Aussenminister Joseph Deiss teil.
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