Veröffentlicht am 1. Februar 2026
Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
Folgend erfahren Sie mehr zu den Aufnahmekriterien, dem Rekrutierungsablauf und besonders gesuchte Expertenprofile für das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe (SKH).

Aufnahme ins Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe SKH: Anforderungsprofil
- Sie sind Schweizer Bürgerin/Schweizer Bürger oder Ausländerin/Ausländer mit Niederlassungsbewilligung C.
- Sie haben ein Studium oder eine gleichwertige Fachausbildung abgeschlossen.
- Sie verfügen über fünf Jahre relevante Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre in der internationalen Zusammenarbeit (wenn möglich in der humanitären Hilfe) im Ausland.
- Sie zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, Initiative, Flexibilität und selbständige, effiziente Arbeitsweise aus.
- Sie verfügen über ein Flair im Umgang mit Menschen sowie eine hohe, interkulturelle Sensibilität.
- Sie bringen sehr gute Kenntnisse zweier Amtssprachen und, wenn möglich, passive Kenntnisse der Dritten mit.
- Sehr gute Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab.
- Sie sind bei guter Gesundheit und belastbar.
- Sie sind zwischen 25 und 55 Jahre alt.
- Sie besitzen den Führerausweis Kategorie B.
- Sie sind für Auslandeinsätze mit einer Dauer von mindestens 6 Monaten verfügbar.
Das SKH setzt sich aktiv für die Förderung von Diversität ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen, Angehörigen sprachlicher Minderheiten sowie Personen unterschiedlicher kultureller Identitäten an. Bewerbungen dieser Personengruppen, die dem allgemeinen Anforderungsprofil entsprechen, werden im Rekrutierungsprozess besonders berücksichtigt. Für besonders gefragte Profile bietet die Humanitäre Hilfe der DEZA zudem begleitete Ersteinsätze für Newcomer der humanitären Hilfe im Ausland an.
Newcomer Humanitäre Hilfe
Innerhalb des SKH werden keine Praktikumsplätze angeboten.
Für erfahrene Berufsleute mit wenig oder fehlender Ausland-/humanitärer Erfahrung, welche die restlichen Aufnahmekriterien erfüllen, bietet sich die Möglichkeit, einen begleiteten Ersteinsatz zu absolvieren. Das bedeutet, dass erste humanitäre Erfahrungen im Ausland zusammen mit einem bereits auslanderfahrenen Korpsangehörigen erworben werden können.
Solche Einsätze sind insbesondere in den folgenden Bereichen vorgesehen: Wasser, sanitäre Versorgung und Hygiene; Koordination/Administration; Protection (Schutz der Zivilbevölkerung); Bau; Verminderung von Katastrophenrisiken / Umwelt / Klima
Bei Kurzmissionen und für Nothilfe-Einsätze gibt es keine derartigen Möglichkeiten.
Rekrutierungsablauf
Wenn Sie Auslandeinsätze für das SKH leisten möchten, senden Sie bitte in einem ersten Schritt den ausgefüllten SKH-Lebenslauf (siehe unten), einen persönlichen Lebenslauf (optional) sowie ein Motivationsschreiben mit Angaben dazu, welche Kompetenzen Sie für welche Fachgruppe des SKH mitbringen, am folgende E-Mail Adresse:
DEZA – Humanitäre Hilfe und SKH
Sektion Ressourcen Feld H
Frau Selina LüthiTelefon +41 58 462 35 46
DEZA – Humanitäre Hilfe und SKH
Sektion Ressourcen Feld H
Frau Selina Lüthi
Eichenweg 5
3003 Bern
Telefon +41 (0)58 462 35 46
rekrutierungskh@eda.admin.chWenn Ihr Profil dem aktuellen Bedarf entspricht, werden Sie zu einem virtuellen Erstgespräch eingeladen. Die Interessierten werden über die DEZA, das SKH, den Rekrutierungsprozess und die Einsatzmöglichkeiten orientiert.
Die Bewerbungsdokumentation (Führerausweis, Arbeitszeugnisse, Auszüge aus dem Strafregister, Selbstdeklaration, Informationsmaterial, Persönlichkeitsinventar) wird in der Regel in der Vorbereitung des Erstinterviews abgegeben. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Kandidatenprofil hochgeladen werden. Berücksichtige Kandidierende werden entsprechend informiert. Wenn diese Dokumentation vollständig eingereicht ist, kann ein Termin für ein Erstinterview vor Ort in Zollikofen aufgesetzt werden.
Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten werden nach dem Erstinterview zu einem Rekrutierungstag nach Zollikofen eingeladen. Der Rekrutierungstag wird als Gruppen-Assessment durchgeführt und hat unter anderem zum Ziel, einsatzrelevante Kompetenzen der Kandidatinnen und Kandidaten vor dem Aufnahmeentscheid zu überprüfen. Das Assessment besteht aus einem weiteren Interview und verschiedenen Vertiefungsmodulen.
Bei Kandidatinnen und Kandidaten, welche den Rekrutierungstag bestanden haben, werden die Referenzen genommen und bei positivem Ausgang eine medizinische Tauglichkeitskontrolle veranlasst.
Nach der Aufnahme ins Korps und vor einem Ersteinsatz besuchen die Korpsangehörigen einen einwöchigen Einführungskurs.
Die Selektion von Korpsangehörigen für die einzelnen Einsätze erfolgt durch die Sektion Ressourcen Feld H aufgrund eines konkreten Pflichtenhefts für die Stelle sowie auf Basis der Kompetenzen und Verfügbarkeit der Korpsangehörigen. Die einzelnen Vertragsbestimmungen (Einsatzdauer, Lohn, Versicherungen, usw.) werden individuell zwischen der Sektion Ressourcen Feld H und dem Korpsangehörigen in einem schriftlichen Arbeitsvertrag festgehalten.
Stellenangebote
- Offene Stellen: Die allgemeinen Ausschreibungen für das Korps werden auf dem Stellportal des Bundes publiziert.
- Für spezifische Positionen, für die auch ausserhalb des SKH gesucht wird, publizieren wir auch auf cinfoPoste, dem Stellenportal des Schweizer Kompetenzzentrum für die internationale Zusammenarbeit.
Gesuchte Expertenprofile
Folgend ist eine List mit den aktuell sehr gesuchten Expertenprofilen für das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe.
Es gelten die allgemeinen Aufnahmebedingungen für das SKH.
Aufgaben
Als Expertin oder Experte für Cash and Voucher Assistance (CVA) oder Social Protection können Sie in eine Partnerorganisation entsandt werden (bspw. WFP, UNICEF, IKRK, IFRC) oder sind einem Kooperationsbüro der DEZA im Ausland angeschlossen. Bei Ihren Einsätzen haben Sie folgende Aufgaben:
- Entwicklung und Umsetzung von CVA- Programmen, mit möglicher Anbindung an die Soziale Sicherung (Social Protection) des Einsatzlandes;
- Durchführung von Marchbarkeitsstudien, inklusive Marktanalyse, Risikoanalyse, Analyse und Auswahl von Partnerorganisationen und Finanzdienstleistern;
- Unterstützung einer offenen und konstruktiven Kommunikation mit den relevanten Interessengruppen;
- Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und/oder den Behörden, die für die Planung und Umsetzung von humanitären Programmen verantwortlich sind;
- Entwicklung und Umsetzung von Standard Operating Procedures; Schulung und Kapazitätsaufbau des Personals;
- Koordination mit Partnerorganisationen sowie Teilnahme oder (Co-)Leitung von Koordinationsgremien zu CVA oder Social Protection;
- Strategische Planung, Advocacy und Policy Dialogue;
- Monitoring und Evaluation von Programmen sowie Berichterstattung.
Konkrete Beispiele für Einsätze von Expertinnen und Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe im Bereich Cash and Voucher-Assistance:
- Programme Policy Officer Cash and Social Protection, Einsatz beim WFP, Colombo, Sri Lanka
- Humanitarian Affairs Officer Cash, Einsatz bei OCHA, Dnipro, Ukraine
Kompetenzen und Anforderungen
- Sie haben Erfahrung in der Umsetzung und/oder Leitung von Cash and Voucher Assistance-Programmen oder Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Regierungen zu Social Protection.
- Sie verfügen über gute Kenntnisse im Projektmanagement (PCM) und des multilateralen humanitären Systems.
Qualifikationen
- Sie haben fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre in einem humanitären oder Entwicklungskontext im Ausland in einem relevanten Themenbereich.
- Sie haben einen Abschluss einer Hochschule oder einer gleichwertigen Fachausbildung in internationalen Beziehungen, Entwicklungszusammenarbeit, Politikwissenschaften, Sozialwissenschaft, Wirtschaft, Volkswirtschaft oder einem verwandten Bereich.
Aufgaben
Sie arbeiten in den Bereichen Neu- und Wiederaufbau von öffentlichen Gebäuden, Privathäusern und Infrastrukturbauten. Auch können Sie im Migrationskontext oder in humanitären Notsituationen im Ausland eingesetzt werden. In diesen Projekten betreuen Sie in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sämtliche Aufgaben in allen Projektphasen von Architektur- und Ingenieurprojekten (Strategische Planung, Vorstudie, Projektierung, Ausschreibung, Realisierung). Ihre Tätigkeit im humanitären Kontext kann zudem die Abklärung der Bedürfnisse der von Konflikten oder Naturkatastrophen betroffenen Bevölkerung und Gemeinschaften beinhalten. Ihre Arbeit bedingt eine umfassende Kooperation mit den SKH-Partnern, nationalen und internationalen Akteuren der Branche (Nicht-Regierungs- und UN-Organisationen, Behörden) sowie den Schweizer Vertretungen vor Ort (Kooperationsbüro, Botschaft).
Kompetenzen und Anforderungen
- Sie zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, Initiative, Flexibilität sowie eine selbständige, effiziente Arbeitsweise aus und sind bereit, Projektverantwortung zu übernehmen.
- Sie sind bereit, Auslandeinsätze von mindestens sechs Monaten zu leisten.
Qualifikationen
- Sie haben einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Fachausbildung in Architektur oder Bauingenieurwesen und verfügen über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre im Ausland, vorzugsweise bei einer internationalen Organisation.
Aufgaben
Als Expertin bzw. Experte für Wasser und sanitäre Versorgung sind Sie für die Planung und Durchführung von Programmen für den Bau von Wasserversorgungs- und Kanalisationssystemen zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehören sämtliche Etappen des Bauprozesses (Identifizieren der Wasserressourcen, Konzeption, Projektierung und Ausführung des Bauwerks). Mit Ihrem fachlichen Know-how stellen Sie sicher, dass die unter oft schwierigen Umständen durchgeführten Projekte alle technischen Anforderungen erfüllen.
Kompetenzen und Anforderungen
- Sie zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, Initiative, Flexibilität sowie eine selbstständige, effiziente Arbeitsweise aus und sind bereit, Projektverantwortung zu übernehmen.
- Sie sind bereit, Auslandeinsätze von mindestens sechs Monaten zu leisten.
Qualifikationen
- Sie haben einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Fachausbildung in Bauingenieurwesen, Umwelttechnik, (Hydro-)Geologie oder Naturwissenschaften und verfügen über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre im Ausland, vorzugsweise in der internationalen Zusammenarbeit.
Aufgaben
Betreuung von Projekten oder Programmen im Bereich Disaster Risk Reduction (DRR) mit dem Ziel verbesserter Disaster Management Systemen, durch Konzeption struktureller und nicht-struktureller Massnahmen wie Risk Assessment, Entwicklung von Bereitschaftsplänen/-strategien, Rettungstrainings, Community-based DRR, Landnutzung/Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten, Frühwarnsysteme, Bewusstseinsbildung usw. und Einführung von DRR/Climate Chagen Adaptation (CCA) Konzepten in Entwicklungsprojekte als übergreifendes Thema; weitere Aufgaben beinhalten Policy dialogue, Capacity building und Netzwerkpflege mit staatlichen Institutionen und Projektpartnern im Bereich DRR.
Kompetenzen und Anforderungen
- Ausgewiesene Kompetenzen im Management von Programmen und Projekten, insbesondere im Bereich DRR;
- Kenntnis der humanitären Herausforderungen bei grossen Naturkatastrophen;
- gute kommunikative, konzeptionelle und analytische Fähigkeiten.
Qualifikationen
Hochschulabschluss im Bereich Umweltwissenschaften (Natürliches Ressourcenmanagement, Geografie, Geologie, Agronomie, Forstwirtschaft oder Kulturingenieurwesen) oder vergleichbare Ausbildung mit Erfahrung in Disaster Management/Prävention und Kenntnisse der wichtigsten Konzepte im Bereich DRR und CCA.
Aufgaben
Eingesetzt bei einer UNO-Organisation (UNHCR, UNICEF, WFP, IOM, UNRWA) oder eingesetzt innerhalb eines Schweizer Kooperationsbüros bzw. einer Schweizer Botschaft können Ihre Hauptaufgaben wie folgt aussehen:
- (coordination) Unterstützung der Koordination in einem Protection cluster, einschliesslich der Sammlung und Weitergabe von Informationen zu Protection risks, den daraus resultierenden humanitären Bedürfnissen in Bezug auf Protection und assistance, Informationen zu aktuellen/geplanten Aktivitäten der verschiedenen humanitären Partner sowie der Erarbeitung von advocacy messages an Donors und Duty Bearers.
- (programming) Assessment, Monitoring, Follow-up, Konzeption sowie strategische Planung von Protection programmes (einschliesslich der Identifikation von Partnern), um die Protection-/assistance needs von krisenbetroffenen Gemeinschaften zu adressieren.
- (advocacy) Unterstützung bei der Erarbeitung von advocacy messages oder -Strategien sowie von Empfehlungen an Behörden, Donors und/oder die humanitäre Gemeinschaft.
Beispiele jüngster Einsätze
- Child Protection Specialist, eingesetzt bei UNICEF in Myanmar
- Regional Protection advisor, eingesetzt beim regionalen DEZA-Büro in Jordanien
Kompetenzen und Anfoderungen
- Fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre im Ausland im humanitären Bereich Protection;
- Erfahrung in der Leitung oder Umsetzung von Protection-/Child-Protection-Programmen;
- Kenntnisse des multilateralen Umfelds und seiner Mechanismen;
- ein fachlicher Hintergrund sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden und in humanitären Verhandlungen sind von Vorteil.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss oder gleichwertige berufliche Ausbildung im Bereich des internationalen humanitären Völkerrechts und/oder der Menschenrechte, der Politikwissenschaften, der internationalen Beziehungen, der Entwicklungsstudien, der Sozialwissenschaften oder eines verwandten Fachgebiets.
Aufgaben
Aeingesetzt innerhalb einer UNO-Organisation (Büro des Resident Coordinators, UNHCR, IOM, UNDP) können Ihre Hauptaufgaben unter anderem Folgendes umfassen:
- Unterstützung des UN Country Teams (UNCT) sowie der Durable Solutions Working Group auf Bundes- und lokaler Ebene bei der Mobilisierung von Ressourcen und Unterstützung für deren strategische Bemühungen zur Erreichung dauerhafter Lösungen für von Vertreibung betroffene Gemeinschaften.
- Koordination und Beratung zu Durable-Solutions-Politiken durch die Analyse der Protection-Situation sowie politischer Szenarien als Grundlage für wirksame Advocacy-Strategien.
- Identifikation von Ansatzpunkten und Chancen sowie Monitoring und Beurteilung der notwendigen Schritte zur Umsetzung von Projekten und Programmen.
Beispiele jüngster Einsätze
- Durable Solutions Adviser (DSA), eingesetzt bei UNDP in Äthiopien
- Transition Officer, eingesetzt bei UNHCR in Jordanien
- Coordination Officer, Humanitarian, Development and Peace Nexus, eingesetzt beim Büro des UN Resident Coordinator in Libanon
Kompetenzen und Anforderungen
- Fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre im Ausland im Bereich internationaler Politik- und Governance-Prozesse, entweder im Management von Migration und Zwangsvertreibung oder in einem Bereich, der zur nachhaltigen Entwicklung in fragilen Kontexten beiträgt.
- Vertrautheit mit internationalen normativen Protection-Rahmenwerken (Flüchtlingsrecht, Menschenrechte) sowie mit dem Ansatz der nachhaltigen Entwicklung.
- Kenntnisse von Konzepten und Methoden im Bereich Durable Solutions sowie deren operativer Anwendung.
- Fähigkeit, strategische Partnerschaften mit Regierungen, den Vereinten Nationen sowie staatlichen Koordinationsstrukturen für eine wirksame Umsetzung zu stärken.
- Gutes Verständnis von Projektmanagement-Instrumenten sowie Anpassungsfähigkeit für die Arbeit auf lokaler Ebene.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss in internationalem Recht, Politikwissenschaften, internationalen Beziehungen oder einem verwandten Fachgebiet.
Aufgaben
Abgeordnet zu einer UN-Organisation / multilateralen Organisation (UNFPA, UNHCR, UNICEF oder IKRK/IFRK) oder eingesetzt innerhalb eines Schweizer Kooperationsbüros bzw. einer Schweizer Botschaft können Ihre Hauptaufgaben unter anderem Folgendes umfassen:
- Bereitstellung strategischer Beratung, technischer Unterstützung sowie Stärkung der organisatorischen Kapazitäten im Zusammenhang mit Projekten, Programmen und Mainstreaming im Bereich GBV und/oder Geschlechtergleichstellung.
- Unterstützung oder Leitung von Assessments, Monitoring, Follow-up, Konzeption sowie strategischer Planung von Programmen zur Deckung der Bedürfnisse von Überlebenden.
- Zusammenarbeit mit Gemeinschaften zur Stärkung der Solidarität mit Überlebenden sowie zur Reflexion über ungleiche Geschlechternormen.
- Unterstützung bei der Ausarbeitung von Advocacy-Strategien sowie von Empfehlungen an Behörden, die Gebergemeinschaft oder die humanitäre Gemeinschaft.
Beispiele jüngster Einsätze
- GBV in Emergencies Specialist, eingesetzt bei UNICEF in der Türkei
- GBV Specialist, GBV Area of Responsibility (AOR), eingesetzt bei UNFPA in Kenia
Kompetenzen und Anforderungen
- Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre in einem humanitären oder entwicklungspolitischen Kontext im Ausland, in einem relevanten Fachbereich (PSEAH, GBV, Geschlechtergleichstellung, Protection/Menschenrechte, sexuelle und reproduktive Gesundheit).
- Ausgeprägtes Verständnis der Auswirkungen von Macht und Gewalt auf das Leben von Frauen, Mädchen, Jungen und Männern.
- Kenntnisse der Mindeststandards im Bereich PSEAH sowie der umfassenderen Reaktion auf geschlechtsspezifische Gewalt, Anwendung einer Geschlechterperspektive in humanitären oder entwicklungspolitischen Programmen sowie Vertrautheit mit dem opferzentrierten Ansatz und Aspekten der Geschlechtergleichstellung.
- Darüber hinaus verfügen Sie über breite Erfahrung im Projektmanagement.
- Zudem besitzen Sie vertiefte Kenntnisse des multilateralen humanitären Systems. Erfahrung in der Arbeit mit Überlebenden von SEA oder geschlechtsspezifischer Gewalt ist von Vorteil.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss oder gleichwertige Ausbildung in Gender Studies, internationalen Beziehungen, Entwicklungszusammenarbeit, Prävention und Bekämpfung von GBV, Gesundheitswesen, Sozialwissenschaften / Sozialarbeit, Sozialhilfe, Gemeindeentwicklung oder verwandten Fachrichtungen.
Aufgaben
Abgeordnet zu einer UN-Organisation (z. B. UNFPA, UNHCR, UNICEF) können Ihre Hauptaufgaben unter anderem Folgendes umfassen:
- Bereitstellung strategischer Beratung, technischer Unterstützung sowie Stärkung der organisatorischen Kapazitäten der Organisation, Förderung der interinstitutionellen Zusammenarbeit und Sicherstellung der Ausrichtung an globalen sowie systemweiten Standards der Vereinten Nationen (UNO).
- Darüber hinaus können Sie zur Koordination beitragen, Leadership-Advocacy unterstützen, technische Instrumente entwickeln und anwenden sowie die Zusammenarbeit zwischen Feld und Hauptsitz in PSEAH-Fragen stärken, unter Gewährleistung eines opferzentrierten und rechtsbasierten Ansatzes.
- Falls angebracht, Unterstützung bei der Ausarbeitung von Advocacy-Strategien sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Capacity-Sharing-Massnahmen und Schulungen.
Beispiele jüngster Einsätze
- Regional Advisor – Protection from Sexual Exploitation, Abuse, and Harassment (PSEAH), eingesetzt bei UNFPA in Senegal
- Senior Technical Advisor PSEA, eingesetzt bei WFP in Sudan
Kompetenzen
- Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre in einem humanitären oder entwicklungspolitischen Kontext im Ausland, in einem relevanten Fachbereich (PSEAH, GBV, Geschlechtergleichstellung, Protection/Menschenrechte, sexuelle und reproduktive Gesundheit).
- Ausgeprägtes Verständnis der Auswirkungen von Macht und Gewalt auf das Leben von Frauen, Mädchen, Jungen und Männern.
- Kenntnisse der Mindeststandards im Bereich PSEAH sowie der umfassenderen Reaktion auf geschlechtsspezifische Gewalt, Anwendung einer Geschlechterperspektive in humanitären oder entwicklungspolitischen Programmen sowie Vertrautheit mit dem opferzentrierten Ansatz und Aspekten der Geschlechtergleichstellung.
- Breite Erfahrung im Projektmanagement.
- Vertiefte Kenntnisse des multilateralen humanitären Systems. Erfahrung in der Arbeit mit Überlebenden von SEA oder geschlechtsspezifischer Gewalt ist von Vorteil. Erfahrung im Bereich Compliance ist ebenfalls von Vorteil.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss oder gleichwertige Ausbildung in Gender Studies, internationalen Beziehungen, Entwicklungszusammenarbeit, Prävention und Bekämpfung von GBV, Gesundheitswesen, Sozialwissenschaften / Sozialarbeit, Sozialhilfe, Gemeindeentwicklung oder verwandten Fachrichtungen.
Aufgaben
Eingesetzt innerhalb eines Schweizer Kooperationsprogramms bzw. einer Schweizer Botschaft in Kontexten, die von (nicht-)internationalen bewaffneten Konflikten betroffen sind, können Ihre Hauptaufgaben unter anderem Folgendes umfassen:
- Thematische und Advocacy-Unterstützung der Schweizer Botschaft bzw. des Kooperationsprogramms bei ihren Bemühungen zur Wahrung des humanitären Völkerrechts (IHL) sowie zur Stärkung des Engagements der Schweiz gegenüber Duty Bearers zur Erfüllung ihrer rechtlichen Verpflichtungen.
- Förderung von Advocacy-Themen, -Aktivitäten und -Projekten, politischem Dialog sowie Demarchen im Bereich Protection of Civilians (PoC) bei Verletzungen des humanitären Völkerrechts (IHL) und der internationalen Menschenrechte (IHRL).
- (programming) Integration von PoC in interne Planungsprozesse auf Länderebene.
- Assessment, Analyse, Monitoring, Follow-up, Konzeption sowie strategische Planung von PoC-Programmen (einschliesslich der Analyse von Handlungsoptionen für ein Engagement der Schweiz) zur Deckung der Protection- und Unterstützungsbedürfnisse der verschiedenen Gemeinschaften.
- (coordination) Stärkung des PoC-Dialogs mit multilateralen und bilateralen Partnern sowie mit Gebern zur Förderung der Koordination und gemeinsamer Advocacy.
- Networking sowie Informationsaustausch mit lokalen Akteuren, der Zivilgesellschaft, dem IKRK, relevanten internationalen Organisationen sowie humanitären Partnern und anderen Vertretungen.
Beispiele jüngster Einsätze
- Civil-military coordination, deployed to OCHA, Burkina Faso
Kompetenzen und Anforderungen
- Fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre im Ausland im humanitären Bereich Protection of Civilians (PoC).
- Erfahrung in der Leitung oder Umsetzung von Protection-Programmen, insbesondere im Kontext bewaffneter Konflikte.
- Kenntnisse des multilateralen Umfelds und seiner Mechanismen.
- Fachlicher Hintergrund sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden und in humanitären Verhandlungen sind von Vorteil.
- Vertiefte Kenntnisse des humanitären Völkerrechts (IHL) und der internationalen Menschenrechte; Erfahrung in fragilen Kontexten und Notsituationen.
- Ausgeprägte diplomatische Fähigkeiten.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss oder gleichwertige berufliche Ausbildung im Bereich des humanitären Völkerrechts (IHL) und/oder der Menschenrechte, der Politikwissenschaften, der internationalen Beziehungen, der Entwicklungsstudien, der Sozialwissenschaften oder eines verwandten Fachgebiets.
Aufgaben
Bei Partnerorganisationen eingesetzt, die Bildung in Notsituationen (Education in Emergencies, EiE) auf nationaler, regionaler und globaler Ebene fördern, und in enger Zusammenarbeit mit anderen Sektoren, können Ihre Hauptaufgaben Folgendes umfassen:
- Leitung bzw. Unterstützung von Bedarfsanalysen, Identifikation von Möglichkeiten für lokale Partnerschaften sowie Sicherstellung einer wirksamen Planung, Umsetzung, Koordination und Evaluation integrierter Programme, welche die Entwicklung und das Wohlergehen von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen in all ihrer Vielfalt fördern und ihren kontinuierlichen Zugang zu sicherer, inklusiver und qualitativ hochwertiger Bildung in Notsituationen gewährleisten.
- Koordination der Entwicklung von Advocacy-Strategien auf Clusterebene, gestützt auf kontextrelevante Evidenz und Analysen sowie auf Ihre Erfahrung im Networking und in der Koordination von Plänen und Interventionen, mit dem Ziel, nationale Bildungspläne, -programme und -politiken zu beeinflussen.
- Sicherstellung der Ausrichtung an globalen humanitären Standards, nationalen Bildungsplänen sowie an der globalen EiE-Arbeit von Plan International und zentralen Querschnittsthemen wie Child Protection, Gender und Inklusion.
Beispiele jüngster Einsätze
- Education in Emergencies Programme Officer, eingesetzt bei UNICEF in Niger
Kompetenzen und Anforderungen
- Fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre im Ausland im Bildungsbereich, wobei Erfahrung in Notsituationen ausdrücklich erwünscht ist.
- Gutes Verständnis von Protection-Themen sowie von Protection-Risikoanalysen in Kontexten, die von Vertreibung betroffen sind.
- Erfahrung in der Erstellung qualitativ hochwertiger Berichte und Dokumentationen.
- Nachgewiesene Erfahrung im Project Cycle Management sowie im Networking und in der Koordination von Stakeholdern auf allen Ebenen.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss im Bereich Bildung, Sozialwissenschaften, internationale Entwicklung, humanitäre Hilfe oder einem verwandten Fachgebiet. Ein Masterabschluss in Bildung oder in einem der genannten Bereiche ist von Vorteil.
Die/der Leiter/in Finanzen, Personal und Administration (CFPA) stellt sicher, dass Führungskräfte und ihre Teams ihre Aufgaben effizient und wirkungsvoll ausführen können. Sie/Er gewährleistet das reibungslose Funktionieren der Vertretung und führt sämtliche Personalprozesse. Sie/Er unterstützt die Leitung der Zusammenarbeit bzw. die Leitung des Humanitären Büros dabei, dass Ressourcen transparent, wirtschaftlich und im Einklang mit den organisatorischen Vorgaben eingesetzt werden.
Die/der CFPA ist verantwortlich für zentrale Dienstleistungen wie das Projektzyklusmanagement (PCM), das interne Kontrollsystem (IKS) sowie das Management der Büroressourcen. Sie/Er setzt die definierte Strategie um und übernimmt wesentliche operative Aufgaben. Die/der CFPA ist in der Regel Mitglied der Geschäftsleitung sowie des Security Management Teams (SMT).
Aufgaben
Eingesetzt in einem Schweizer Kooperationsbüro / Humanitären Büro können Ihre Hauptaufgaben umfassen:
- (Management) Führung des Teams entsprechend den strategischen Prioritäten und Sicherstellung einer wirksamen Ressourcennutzung. Definition von Rollen, Förderung der Personalentwicklung sowie Stärkung von Kommunikation und Zusammenarbeit. Pflege produktiver Beziehungen zu Behörden und Partnern.
- (Finanzmanagement) Verantwortung für Budgetierung, Liquiditäts- und Finanzplanung sowie Sicherstellung korrekter SAP/Esprit-Daten und termingerechter Finanzabschlüsse. Unterstützung von Audits und Stärkung der Kontrollinstrumente. Integration finanzieller Erkenntnisse in das Reporting sowie Management von Einschränkungen im Zusammenhang mit Finanzsanktionen.
- (Administration und Logistik) Sicherstellung robuster interner Kontrollen sowie Verbesserung administrativer Instrumente und Prozesse. Verantwortung für Archivierung, Anlagen, Inventare und Gebäudemanagement in Zusammenarbeit mit IT- und Logistikpartnern. Aufrechterhaltung der Notfallbereitschaft und Koordination von Infrastrukturbedürfnissen.
- (Projektzyklusmanagement) Prüfung und Genehmigung von Budgets und Abrechnungen unter Einhaltung der DEZA-Standards. Bewertung finanzieller und operativer Risiken, Analyse von Berichten und Projektmonitoring. Unterstützung bei Beschaffungen, Vertragsmanagement, institutionellen Assessments, Ausarbeitung von Projektanträgen sowie Schlussberichten.
- (HR-Management) Funktion als HR-Ansprechperson und Sicherstellung reibungsloser Personalprozesse. Koordination von Schulungen, Unterstützung bei Rekrutierung und Anstellungsbedingungen sowie Pflege der lokalen Personalmanagementstrukturen. Beratung von Vorgesetzten und Koordination des MbO-Prozesses.
- (Unterstützung von Partnern) Schulung und Beratung von Partnern in den Bereichen Finanzen, HR, Administration, IKS und PCM. Unterstützung bei Auditprozessen und Überwachung der Umsetzung von Empfehlungen. Stärkung der Systeme von Partnerorganisationen hinsichtlich Compliance und effizienter Leistungserbringung.
Beispiele jüngster Einsätze
- CFPA im Schweizer Kooperationsbüro in Juba, Südsudan
- Administrator/in im Humanitären Büro in Bangui, Zentralafrikanische Republik
Kompetenzen und Anforderungen
- 5 Jahre Berufserfahrung, davon idealerweise mindestens zwei Jahre im Ausland im humanitären Kontext.
- Idealerweise Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit operativen Instrumenten der DEZA, insbesondere PCM sowie Finanz-, Administrations- und Logistikmanagement und Budgetierungsinstrumenten.
- Nachgewiesene Fähigkeit, in multidisziplinären Teams in komplexen und dynamischen Umgebungen effektiv zu arbeiten.
- Politisches und diplomatisches Geschick im Umgang mit unterschiedlichen Akteuren und Interessengruppen sowie idealerweise Erfahrung in der Zusammenarbeit mit multilateralen Organisationen, der Zivilgesellschaft und Behörden.
Qualifikationen
- Hochschulabschluss oder gleichwertige berufliche Ausbildung in Finanzen, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Bereich.
Häufig gestellte Fragen
Das SKH bietet keine Praktikumsplätze im Ausland an. Verschiedene andere Akteure bieten Praktika in der internationalen Zusammenarbeit an. Informationen dazu finden sich auf deren Websiten. Weiterführende Tipps zu Praktika gibt es bei cinfo.
Das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe ist ein Milizkorps, das dem sich ständig verändernden Personalbedarf in den Programmländern Rechnung trägt. Die Korpsangehörigen erhalten für die Dauer des jeweiligen Projekts einen Arbeitsvertrag.
Für die Dauer des Einsatzes erhält der oder die Korpsangehörige einen Lohn, welcher sich nach der Funktion im Einsatz, nach der Berufsausbildung und der Arbeitserfahrung berechnet.
cinfo, das Schweizer Kompetenzzentrum für die IZA, hat ein umfassendes Angebot zu Laufbahnfragen in der internationalen Zusammenarbeit. Innerhalb des SKH gibt es nur begrenzte Möglichkeiten eines begleiteten Ersteinsatzes (siehe Newcomer Humanitäre Hilfe).
Wir sind auf Fachleute angewiesen, die längerfristig für uns in den Einsatz gehen. Wir berücksichtigen keine Kandidaturen für einmalige Einsätze.

Das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe (SKH) und seine Fachgruppen.
Allgemeine Informationen zum SKH finden Sie auf der DEZA-Webseite.