Forschung

Fläschchen für die Forschung.
Dank des Forschungsabkommens kann die Schweiz an der Forschungszusammenarbeit teilnehmen. © Rolf Weiss

Mit dem Abschluss des Forschungsabkommens im Jahr 1999 im Rahmen der Bilateralen I legte die Schweiz die Grundlage für eine vollständige Beteiligung an den Forschungsrahmenprogrammen (FRP) der Europäischen Union (EU).

Die FRP streben eine verstärkte und effizientere Bündelung europäischer Forschungsanstrengungen u. a. in den Forschungsbereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Gesundheit, Energie, Nanotechnologie, Raumfahrt und Umwelt an. Die Schweiz kann durch eine Beteiligung an den FRP aus wissenschaftlicher, technologischer und wirtschaftlicher Sicht profitieren. Seit dem 1. Januar 2017 ist die Schweiz an das 8. FRP, «Horizon 2020», vollassoziiert, nachdem sie im Anschluss an die Annahme der Initiative «Gegen Masseneinwanderung» vorübergehend nur als teilassoziiertes Land daran teilnehmen konnte.

Chronologie

  • 1.1.2017: Vollassoziierung der Schweiz an «Horizon 2020», der 8. FRP-Generation
  • 15.9.2014: Teilassoziierung der Schweiz an «Horizon 2020»
  • 2004–2013: Assoziierung der Schweiz an das 6. FRP (2003–2006) bzw. 7. FRP (2007–2013), gemäss entsprechenden Abkommen vom 16. Januar 2004 bzw. 25. Juni 2007
  • 1.6.2002: Inkrafttreten des Abkommens, allerdings vorerst weiterhin projektweise Beteiligung der Schweiz
  • 21.5.2000: Genehmigung des Abkommens im Rahmen der Abstimmung zu den Bilateralen I durch das Volk (mit 67,2% Ja-Stimmen)
  • 21.6.1999: Unterzeichnung des Abkommens (im Rahmen der Bilateralen I)

Stand Oktober 2018

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