Landverkehr

Ein Container wird auf den Zugverladen.
Mit dem Landverkehrsabkommen hat die EU die Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene anerkannt. ©HUPAC SA

Das Landverkehrsabkommen von 1999 öffnet den Strassen- und Schienenverkehrsmarkt für den Transport von Personen und Gütern zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU).

Gleichzeitig bildet es die vertragliche Grundlage für die Einführung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) im Jahr 2001. Die LSVA trägt zur Finanzierung der Bahninfrastruktur in der Schweiz bei und ist ein wichtiges Instrument zur Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene. Mit dem Landverkehrsabkommen hat die EU diese Verlagerungspolitik anerkannt.

Chronologie

  • 2005–2017: Anpassungen der LSVA (2005, 2008, 2009, 2012, 2017)
  • 1.6.2002: Inkrafttreten des Abkommens
  • 21.5.2000: Genehmigung des Abkommens im Rahmen der Abstimmung zu den Bilateralen I durch das Volk (mit 67,2% Ja-Stimmen)
  • 21.6.1999: Unterzeichnung des Abkommens (im Rahmen der Bilateralen I)

Stand August 2018

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