Zusammenarbeit im Bereich Drogen und Drogensucht

Seit dem 12. September 2017 arbeitet die Schweiz enger mit der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) zusammen. Die Direktoren des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der EBDD haben hierzu eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht erarbeitet zuverlässige und europaweit vergleichbare Informationen über die Drogen- und Drogensuchtproblematik und ihre Folgen. Diese Informationen dienen der EU und den Mitgliedstaaten als Grundlage für politische Entscheidungen und Initiativen zur Bewältigung der Probleme im Drogenbereich.

Die Schweiz arbeitet auf der Grundlage der Vereinbarung („Working arrangement“) im Netzwerk der EBDD mit. Damit profitiert die Schweiz vom direkten Zugang zum europäischen Expertennetzwerk und Schweizer Forschende haben erleichterten Zugang zu europäischem Know-how und Forschungsprojekten. Dieser grenzüberschreitende Austausch ist ein wichtiges Instrument, um bevorstehende Entwicklungen im Drogenbereich besser einschätzen zu können. Insbesondere das Mitwirken der Schweiz am Frühwarnsystem der EBDD zu neuen psychoaktiven Substanzen ist ein gemeinsames Anliegen. Von Interesse ist zudem ein verstärkter Austausch im Bereich Strafvollzug und Drogenkonsum.

Die Vereinbarung ist nicht rechtsverbindlich und die Schweiz ist damit nicht formell Mitglied der EBDD. Sie ermöglicht aber Schweizer Experten, sich an thematischen Arbeitsgruppen der EBDD zu beteiligen.

Chronologie

  • 12.9.2017: Unterzeichnung einer nicht rechtsverbindlichen Vereinbarung zur Kooperation der Behörden auf technischer Ebene.

Stand September 2018

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