Europol

Einem Verbrecher werden Handschellen angelegt.
Mit dem Abkommen wird die Polizeizusammenarbeit bezüglich internationaler Kriminalität und Terrorismus verbessert. © EU

Das Abkommen zwischen der Schweiz und Europol, der Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union (EU), verbessert die Polizeizusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung von schwerer und organisierter internationaler Kriminalität sowie Terrorismus.

Es erleichtert insbesondere den sicheren und raschen Austausch von strategischen und operativen Informationen sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Analyse. Es ermöglicht der Schweiz und Europol, Expertenwissen auszutauschen, an Ausbildungsaktivitäten teilzunehmen und sich bei konkreten Ermittlungen gegenseitig zu beraten und zu unterstützen. Zur Koordination und Erleichterung dieser Zusammenarbeit betreibt die Schweiz in Den Haag (NL) ein Verbindungsbüro mit zwei Polizeiattachés und einem Verbindungsoffizier des Grenzwachtkorps.

Chronologie

  • 01.10.2018: Zweite Ausweitung des Anwendungsbereichs
  • 01.01.2008: Erste Ausweitung des Anwendungsbereichs
  • 01.03.2006: Inkrafttreten des Abkommens
  • 07.10.2005: Genehmigung durch das Parlament
  • 24.09.2004: Unterzeichnung des Abkommens

Stand August 2019

Weiterführende Informationen