Beziehungen Schweiz–UK nach dem Brexit

Flaggen der Schweiz und des Vereinigten Königreichs
Flaggen der Schweiz und des Vereinigten Königreichs © EDA

Das Vereinigte Königreich (UK) ist wirtschaftlich, politisch und bezüglich Migration ein wichtiger Partner der Schweiz. Die Beziehungen Schweiz–UK basieren heute massgeblich auf den bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union (EU). Diese werden nach dem EU-Austritt (allenfalls nach Ablauf einer Übergangsperiode) nicht mehr auf das UK anwendbar sein. Die Schweiz will im Verhältnis mit dem UK die bestehenden gegenseitigen Rechte und Pflichten über den Zeitpunkt des EU-Austritts des UK hinaus so weit als möglich sicherstellen und allenfalls ausbauen (Strategie «Mind the gap»).

Die Schweiz und das UK haben fünf Abkommen unterzeichnet, welche die möglichst friktionslose Weiterführung der Beziehungen in einigen Bereichen nach dem Brexit garantieren sollen. In weiteren Bereichen wurden Lösungen identifiziert, für die keine Abkommen notwendig werden.

Chronologie

  • 31.10.2019: Neues Austrittsdatum des UK 
  • 10.07.2019: Unterzeichnung eines befristeten Abkommens über die gegenseitige Zulassung zum Arbeitsmarkt
  • 29.03.2019: Ursprünglich festgelegtes Austrittsdatum
  • 25.02.2019: Unterzeichnung des Abkommens über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger
  • 11.02.2019: Unterzeichnung des Handelsabkommens
  • 25.01.2019 Unterzeichnung des Versicherungs- und des Strassenverkehrsabkommens
  • 17.12.2018: Unterzeichnung des Luftverkehrsabkommens
  • 29.03.2017: Formelle Anmeldung des Vereinigten Königreichs gemäss Art. 50 des Vertrags über die Europäische Union (EUV), der das Austrittsverfahren aus der EU auslöst
  • 19.10.2016: Der Bundesrat verabschiedet die Strategie «Mind the gap»
  • 23.06.2016: Die britische Bevölkerung entscheidet in einem Referendum, aus der EU austreten zu wollen («Leave» 51,9%)

Stand Juli 2019

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