Demokratie ohne Grenzen

Bastian Baker in einer Gruppe von Menschen.
DSF-Projektbotschafter Bastian Baker setzt sich in Ägypten für eine nachhaltige Entwicklung entlang des Nils ein. © EDA

Vier Jahre nach der Lancierung von «Demokratie ohne Grenzen» am Locarno Festival wurde die Initiative des EDA im August 2018 beendet. Im Rahmen der Initiative haben Schweizer Persönlichkeiten Themen und Projekte der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit bekannter gemacht.

Die Initiative «Demokratie ohne Grenzen» war im Jahr 2014 am Locarno Festival vom damaligen Bundesrat Didier Burkhalter lanciert worden. Sie verfolgte das Ziel, die Öffentlichkeit durch die Verbindung von Schweizer Persönlichkeiten mit Projekten der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit für deren Anliegen zu sensibilisieren. Nach einer vierjährigen Laufzeit wurde die Initiative «Demokratie ohne Grenzen» 2018 planmässig abgeschlossen. Durch ihre Aktivitäten zu Themen wie Demokratieförderung, Unterstützung der Zivilgesellschaft, Berufsbildung und Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen hat sie den öffentlichen Diskurs über die Zusammenarbeit der Schweiz mit Entwicklungsändern bereichert. 

Insgesamt haben zehn Veranstaltungen zu «Demokratie ohne Grenzen» hauptsächlich in der Schweiz, aber auch in Partnerländern der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit stattgefunden. Ein Höhepunkt war der Aufritt des Schweizer Popmusikers Bastian Baker anlässlich eines Konzerts mit ägyptischen Musikern 2016 in Kairo, das unter dem Motto Kulturaustausch im Rahmen von «Demokratie ohne Grenzen» durchgeführt wurde. Dabei besuchte Baker auch von der Schweiz umgesetzte Wasserprojekte am Nil. 

Auch der Besuch von honduranischen Partnerorganisationen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit am Berufsbildungskongress in Winterthur und bei Schweizer Gewerbebetrieben war ein wichtiger Moment für «Demokratie ohne Grenzen». Sie lernten das duale Berufsbildungssystem besser kennen, das sie nun – angepasst an den honduranischen Kontext – in der Bau- und Hotelbranche ihrer Heimat anwenden. Ein weiteres Highlight war die Veranstaltung zu Möglichkeiten und Grenzen der Demokratieförderung in Entwicklungsländern, welche zusammen mit der Universität Zürich durchgeführt wurde.

Ägypten

Das Nil Projekt in Ägypten ermöglicht den Menschen im Einzugsgebiet des Nils den Dialog und Austausch. Studierende entwickeln Initiativen zu einer besseren Nutzung der Wasserressourcen

Tunesien

Den demokratischen Transformationsprozess in Tunesien unterstützen: Seit den politischen Umwälzungen im Jahr 2011 engagiert sich die Schweiz mit verschiedenen Projekten im Bereich Demokratie und Menschenrechte

Honduras

Dank einer Berufsbildung in Honduras aus dem Teufelskreis von Armut und Gewalt ausbrechen: Die Schweiz fördert das duale Bildungssystem in Honduras.

Myanmar

Berufliche Perspektiven für Jugendliche und benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Myanmar schaffen: Die Schweiz unterstützt Frauen und Männer mit Ausbildungsangeboten.

Region Grosse Seen

Betreuung von Opfern sexueller Gewalt in der Region der Grossen Seen: Die Schweiz leistet medizinische, psychosoziale und juristische Hilfe

Projektbotschafterinnen und Projektbotschafter

Die Botschafterinnen und Botschafter von Demokratie ohne Grenzen setzen sich mit ihrem Know-How und ihren Erfahrungen für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit ein.

Bildergalerie

Einblick in die Aktivitäten im Rahmen der Initiative Demokratie ohne Grenzen