COVID-19: Reaktion der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz

Eine Ärztin gibt einer Frau mit einem Kleinkind auf dem Arm eine Packung Medikamente.
Die Stärkung der Gesundheitssysteme, wie hier in Afghanistan, ist ein Schwerpunkt der Schweizer IZA in der Bewältigung von COVID-19. © Weltbank

COVID-19 ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Ihre wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Folgen verschärfen die bereits prekäre Situation in Entwicklungsländern, die von Armut, Krisen und Not betroffen sind. Das EDA wirkt dieser Entwicklung im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz auf verschiedenen Ebenen entgegen.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und die Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) reagieren rasch und effektiv auf die neuen Herausforderungen, mit welchen das neue Coronavirus die Welt konfrontiert. Gesundheit, humanitäre Hilfe, Erhaltung der Lebensgrundlage, Frieden und Sicherheit, wie auch die Unterstützung international aktiver Organisationen stehen dabei im Fokus.

Weltkarte auf welcher das Engagement des EDA bei der Bewältigung der COVID-19-Krise dargestellt wird.

Internationale Zusammenarbeit

Entwicklungsländer leiden besonders unter den Folgen von COVID-19. Die Schweiz zeigt sich solidarisch und reagiert rasch und effektiv, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie abzufedern – eine Übersicht.

Internationale Zusammenarbeit

Ein Mann in einer rosaroten Jacke desinfiziert einen Brunnen in einem Flüchtlingslager in Bangladesch.

Rasche und unbürokratische Reaktion

COVID-19 wirkt sich drastisch auf die Gesundheit und das wirtschaftliche und soziale Leben aus – gerade in Entwicklungsländern. Es ist im Interesse der Schweiz, andere Staaten im Kampf gegen COVID-19 zu unterstützen.

Rasche und unbürokratische Reaktion

Lehren aus Malariabekämpfung

Die Malariabekämpfung stellt einen Schwerpunkt in der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz im Bereich der globalen Gesundheit dar. Die Erfahrungen daraus können auch bei der Bekämpfung von COVID-19 hilfreich sein.

Lehren aus Malariabekämpfung

Eine Afrikanerin mit Maske und orangefarbener Weste arbeitet in einem Lager, in dem Kisten gestapelt sind.

Globales Freiwilligennetzwerk

Der Welttag des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds erinnert an das Engagement der über 13 Millionen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die im Rahmend er humanitären Hilfe im Einsatz stehen – gerade auch während COVID-19.

Globales Freiwilligennetzwerk

Eine Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm erhält von einer Mitarbeiterin eines Spitals in Kabul/Afghanistan ein Medikament.

Finanzielle Hilfe und Expertise

Die Weltbankgruppe unterstützt ärmere Länder in ihrem Kampf gegen COVID-19. Kurzfristig geht es darum, die Folgen der Pandemie einzudämmen. Längerfristig werden sie dabei unterstützt, ihre Volkswirtschaften zu stabilisieren.

Finanzielle Hilfe und Expertise

Die Schweizer Botschafterin in Nepal und Nepals Minister für Gesundheit und Bevölkerung stehen vor einem Flugzeug und halten ein Plakat in der Hand, in der die Übergabe von 30'000 COVID-19-Testkits angezeigt wird.

Langfristige Partnerschaft

Wie wichtig es ist, dass im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit schnell und flexibel gehandelt werden kann, zeigt das Beispiel aus Nepal. Gleichzeitig konnten gestrandete Schweizer Reisende zeitnah nach Hause geflogen werden.

Langfristige Partnerschaft

Diagnostika, Therapien und Impfstoffe

Der Bundesrat hat am 13. Mai 2020 über die Verwendung von 175 Millionen CHF im Kampf gegen COVID-19 entschieden. Damit sollen humanitäre Hilfe geleistet und ein gerechter Zugang zu Diagnostika, Therapien und Impfstoffen gefördert werden.

Diagnostika, Therapien und Impfstoffe

Unterstützung international aktiver Organisationen

Der Bundesrat erklärt sich am 29. April 2020 bereit, sich mit 400 Millionen CHF an den internationalen Bemühungen zur Linderung der Auswirkungen von COVID-19, insbesondere in Entwicklungsländern, zu beteiligen.

Unterstützung international aktiver Organisationen

Desinfektionsmaterial

Erstmalige Anpassung von Programmen

Anfang April 2020 unterstützt das EDA erstmals andere Staaten in der Bewältigung von COVID-19: Die DEZA passt laufende Programme an, unterstützt internationale Organisationen und liefert Hilfsgüter in betroffene Länder.

Erstmalige Anpassung von Programmen

Coronavirus Newsfeed

COVID-19 ist eine globale Krise, die keine Landesgrenzen kennt. Gerade Entwicklungsländer leiden doppelt unter der Pandemie. Die Hilfe der Schweiz setzt an verschiedenen Stellen an.

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