Botschaft über die internationale Zusammenarbeit der Schweiz 2017–2020

Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz engagiert sich für die Verringerung von Armut und globalen Risiken, für die Linderung von Not sowie für die Friedensförderung und die Achtung der Menschenrechte.
Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz engagiert sich für die Verringerung von Armut und globalen Risiken, für die Linderung von Not sowie für die Friedensförderung und die Achtung der Menschenrechte. © DEZA Aung Htay Hlaing

Die Botschaft beinhaltet die strategischen Schwerpunkte des Bundesrats im Bereich der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2017–2020.

In der internationalen Zusammenarbeit engagiert sich die Schweiz für die Verringerung von Armut und globalen Risiken, für die Linderung von Not sowie für die Friedensförderung und die Achtung der Menschenrechte. Ziel ist eine langfristig ausgerichtete und umweltverträgliche weltweite Entwicklung, namentlich durch eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.

Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz 2017–2020 stützt sich auf fünf Instrumente und die entsprechenden Rahmenkredite:

  1. Humanitäre Hilfe
  2. Technische Zusammenarbeit und Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern
  3. Wirtschafts- und handelspolitische Massnahmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit
  4. Transitionszusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas
  5. Massnahmen zur Förderung des Friedens und der menschlichen Sicherheit

Neben dem EDA beteiligt sich das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Akzente und Schwerpunkte

Engagement für eine Welt ohne Armut und in Frieden, für eine nachhaltige Entwicklung.

Strategische Ziele

Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz ist auf sieben strategische Ziele ausgerichtet.

Humanitäre Hilfe und Schweizerisches Korps für humanitäre Hilfe

Hilfe vor Ort und Einsatz für eine bessere Einhaltung des humanitären Völkerrechts sind Schwerpunkte. Zentral ist der Schutz der Zivilbevölkerung.

Technische Zusammenarbeit und Finanzhilfe

Bilaterale Zusammenarbeit mit Schwerpunktländern und -regionen, Herausforderungen gemeinsam mit multilateralen Organisationen angehen, Beteiligung an multilateralen Organisationen.

Wirtschafts- und handelspolitische Massnahmen

Förderung eines nachhaltigen und allen Bevölkerungsschichten zugutekommenden Wachstums im Einklang mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Transitionszusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas

Solidarität mit Armen und Ausgegrenzten, Schaffung von Arbeitsplätzen und Eröffnung von Alternativen zur Migration.

Förderung des Friedens und der menschlichen Sicherheit

Die Friedens-, Menschenrechts- und Migrationsaussenpolitik sowie die humanitäre Politik der Schweiz im Dienste der internationalen Zusammenarbeit.

Fünf Rahmenkredite

Der Bundesrat hat 11,06 Milliarden Franken verteilt über vier Jahre für die fünf Rahmenkredite beantragt.