Menschenrechte und Freiheiten schützen

Im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit engagiert sich die Schweiz für die Achtung, den Schutz, die Förderung und die Weiterentwicklung der Menschenrechte. Sie baut in mehreren Partnerländern einen politischen Dialog auf und ist in mehreren multinationalen Institutionen aktiv.

Die Menschenrechte sind universelle Grundrechte und zentral für die Würde, das Überleben und die Entwicklung jedes Menschen. Sie sind unveräusserlich und unteilbar.

In der Absicht, die Menschenrechte und Grundfreiheiten zu fördern und ihre Achtung durchzusetzen, hat die internationale Zusammenarbeit den Schutz der Rechte der verletzlichsten Personen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Sie engagiert sich gegen Straffreiheit und Diskriminierung und für die Achtung der Rechte von Angehörigen von Minderheiten.

Die Schweiz setzt sich in ihren Partnerländern und insbesondere in den sogenannten fragilen Kontexten für Rahmenbedingungen ein, die der Achtung der Menschenrechte förderlich sind und es jedem Menschen ermöglichen, seine Rechte auszuüben.

Sie trägt dazu bei, die zentrale Position nichtstaatlicher Akteure in der Politik zu stärken. Die Zivilgesellschaft einschliesslich der Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger sowie die Unternehmen sind zwei zentrale Akteure bei der Förderung der Menschenrechte.

Stärkung und Weiterentwicklung des bestehenden internationalen Rahmens

Auf globaler Ebene trägt die Schweiz zur Stärkung des internationalen Rahmens der Menschenrechte und seiner Umsetzung bei. Sie fördert die weltweite Ratifikation der bestehenden Abkommen und setzt sich mit Anträgen und in Resolutionsverhandlungen aktiv dafür ein, dass der Rechtsrahmen im Einklang mit den gegenwärtigen und künftigen Anforderungen steht. Die Schweiz macht sich für starke Menschenrechtsinstitutionen sowohl auf globaler als auch auf nationaler und regionaler Ebene stark.