Mittlerer Osten (Syrien, Libanon, Jordanien, Irak)

In Irak, Jordanien, Libanon und Syrien setzt sich die DEZA für den Schutz und die Grundversorgung von Flüchtlingen und Bedürftigen sowie für ein nachhaltiges Wassermanagement ein. Sie fördert die Wahrung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts und setzt sich in Syrien für bessere Arbeitsbedingungen humanitärer Organisationen ein.

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Die Konflikte im Mittleren Osten haben drastische Auswirkungen auf die Bevölkerung: 

In Folge des Syrienkonflikts sind alleine in Syrien mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Über sechs Millionen Syrerinnen und Syrer wurden im Landesinnern vertrieben, mehr als fünf Millionen sind in die Nachbarländer geflüchtet. Im Irak sind aufgrund des anhaltenden Konflikts über elf Millionen Menschen direkt auf humanitäre Hilfe angewiesen ̶  dies entspricht nahezu einem Viertel der Bevölkerung. Über 3 Millionen Menschen wurden aufgrund der Kampfhandlungen innerhalb des Landes in die Flucht getrieben. 

Die Nachbarländer haben bisher mit aussergewöhnlicher Grosszügigkeit auf die grosse Anzahl an Migranten reagiert,  stossen aber zunehmend an die Grenzen ihrer Aufnahmekapazitäten. Es ist für die libanesischen, jordanischen und irakischen Behörden immer schwieriger,  die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge und der eingesessenen Bevölkerung zu decken. 

Das übergeordnete Ziel der Schweiz in Irak, Jordanien, Libanon und Syrien ist, zu friedlichen und sicheren Lebensbedingungen für konfliktbetroffene und vulnerable Menschen beizutragen, Fragilität zu reduzieren sowie Konflikte zu lösen und zu verhindern. 

Die DEZA setzt bei ihrem Engagement vier Schwerpunkte: Geld- und Sachbeiträge für humanitäre und Entwicklungs-Organisationen; die Umsetzung eigener Projekte (sogenannte Direktaktionen); die Entsendung von technischen Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) an UNO-Partnerorganisationen; und die Förderung der internationalen Koordination und der humanitären Diplomatie.

Grundbedürfnisse und Dienstleistungen

Grundversorgung für Flüchtlinge und ansässige Bevölkerung 

Ziel ist es, Leben zu retten, die Verletzlichkeit von konfliktbetroffenen und vulnerablen Menschen zu reduzieren und ihnen zu helfen, ihre Widerstandsfähigkeit (Resilienz) zu verbessern. Die DEZA ermöglicht die Deckung der Grundbedürfnisse und den Zugang zu Dienstleistungen mittels Nothilfe, Ernährung und Unterkunft, aber auch durch die Förderung von Bildung, Arbeit und Einkommen, Rechtsberatung und psychologische Betreuung.

Damit die Grundversorgung für Flüchtlinge und die ansässige Bevölkerung sichergestellt ist, muss die Kapazität vorhandener staatlicher und zivilgesellschaftlicher Dienstleister erhöht werden. Zudem müssen Massnahmen implementiert werden, die künftige natürliche und vom Mensch verursachte Krisen vermeiden helfen und eine angemessene und schnelle Reaktion zulassen. 

Katastrophenvorsorge, Nothilfe und Wiederaufbau

Sanierung von Schulen in Jordanien und Libanon

Indem die Schweiz (mit Unterstützung des Fürstentums Liechtenstein) Schulen in Jordanien und Libanon saniert, ermöglicht sie Kindern von Flüchtlingen und Einheimischen eine schulische Bildung unter sicheren und kinderfreundlichen Bedingungen. Das Projekt zielt ebenfalls darauf ab, das Zugehörigkeitsgefühl der Schüler zur jeweiligen Schule zu stärken und syrische Flüchtlingskinder besser in die Schulen zu integrieren. 

Grund- und Berufsbildung

Schutz

Respekt vor den Menschenrechten und dem humanitären Völkerrecht

Die Schweiz will eine Umgebung schaffen, die verletzlichen und konfliktbetroffenen Personen Schutz bietet. Dazu sucht sie den Dialog mit am Konflikt beteiligten und vom Konflikt betroffenen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Sie fördert den Respekt der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts, beteiligt sich an der Suche nach politischen Lösungen, hilft beim Lösen bestehender und Vermeiden neuer Konflikte.

Engagement in fragilen Kontexten und Prävention von Gewaltkonflikten

Psychosoziale Betreuung für konfliktbetroffene Kinder

Im Süden Libanons unterstützt die Schweiz ein Projekt von «Terre des hommes» Lausanne, welches libanesischen und Flüchtlingskindern den Zugang zu psychosozialer Betreuung ermöglicht. Ziel ist es, die Kinder bei der Verarbeitung von Erlebtem zu unterstützen, beispielsweise Vertreibung, Trennung von der Familie, Gewalt, Missbrauch, Frühheirat oder Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen.

Migration

Wasser

Nachhaltiges und konfliktsensitives Wassermanagement

Die Versorgung von verletzlichen und konfliktbetroffenen Personen mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen rettet Leben. Die Knappheit des Wassers in der Region erfordert ein nachhaltiges und konfliktsensitives Management. Dies sowohl um eine effiziente Nahrungsmittelproduktion zu ermöglichen, als auch um wasserbedingten Katastrophen, seien diese natürlichen oder menschengemachten Ursprungs, vorzubeugen.

Wasserversorgung im Flüchtlingslager Jerash

Im Norden Jordaniens unterstützt die Schweiz den Bau eines unterirdischen Abwassersystems und die Wiederinstandsetzung des Wasserversorgungssystems im Flüchtlingslager Jerash. Durch den verbesserten Zugang zu sauberem Wasser und nachhaltigen Sanitäranlagen wird die Lebensqualität der 25‘000 Palästinaflüchtlinge im Lager erhöht.

Wasser

Herangehensweise und Partner

Mit einem kohärenten, ganzheitlichen Ansatz (Whole of Government) bündelt die Schweiz ihre Kräfte und evaluiert laufend ihre Wirkung, um flexibel auf wechselnde Bedingungen reagieren zu können.

Das Engagement der Schweiz im Mittleren Osten wird von den folgenden Bundesstellen ausgeführt: DEZA Humanitäre Hilfe, Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS), Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Staatssekretariat für Migration (SEM) und Departement für Bevölkerungsschutz, Verteidigung und Sport (VBS). Die Schweiz nutzt darüber hinaus ihre Instrumente zur Pflege von Aussenbeziehungen sowie ihre Rolle in internationalen Gremien. Sie arbeitet eng mit den örtlichen Behörden zusammen sowie mit anderen Geberländern, internationalen und multilateralen Organisationen.

Alle Programme beinhalten einen konfliktsensitiven Ansatz, befolgen die Prinzipien der guten Regierungsführung und beachten Gender-Aspekte. 

Wichtige Partner der Schweiz in der Region sind: 

  • Örtliche Behörden auf nationaler und auf lokaler Ebene
  • Internationale Organisationen: Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
  • Multilaterale Organisationen : Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA)
  • Organisationen der lokalen Zivilgesellschaft: Lebanese-Palestinian Dialogue Committee, NGO Coordination Committee for Iraq, u.a.
  • Internationale NGOs: Terre des hommes, MEDAIR, u.a.

Aktuelle Projekte

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IRQ Tdh WASH, Child Protection and Education response to address immediate post-conflict needs of the population in Tal Afar district

01.12.2017 - 31.08.2018

Through SDC’s support, this project implemented by Terre des hommes addresses the immediate WASH, education and child protection concerns of conflict-affected populations in the district of Tal Afar. The project includes the rehabilitation of water and sanitation infrastructure, the provision of child protection services, the light rehabilitation of three schools and the training of teachers in contact with conflict-affected children.


IRQ Oxfam – Integrated WASH and Protection response to conflict affected communities in Diyala governorate

01.09.2017 - 31.12.2019

A majority of people living in rural northern Diyala do not have access to potable water which results in communities utilizing unsafe sources like rivers and irrigation channels. The lack of solid waste management systems further aggravates the poor health conditions within this area. This project aims at reducing water and sanitation related risks and increasing access to clean water for IDPs, returnees and host communities living in the districts of Kifri and Khanaqin. It also helps particularly vulnerable families access protection services.

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Libanon: Bildung und Gesundheitsversorgung in einem Stadtteil, in dem Libanesen, Syrer und Palästinenser zusammenleben

Klassenzimmer mit einer Lehrerin, die vor einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern sitzt und ein Buch zeigt.

01.08.2016 - 30.09.2019

Die Menschen im Stadtteil Hay Al-Gharbeh im Süden Beiruts leben unter sehr prekären Umständen. Seit 2012 leben dort auch syrische Flüchtlinge. Die DEZA unterstützt die libanesische NGO Tahaddi, die mit ihrem Leistungsangebot die Lebensbedingungen der Bevölkerung dieses Vororts erheblich verbessert. Das Tahaddi-Bildungszentrum beispielsweise ermöglicht es zahlreichen Kindern, die Schule (wieder) zu besuchen und dem Elend zu entfliehen. 

Land/Region Periode Budget
Libanon

01.08.2016 - 30.09.2019


CHF 612'733



Sanierung von Schulen im Nordlibanon

In den renovierten Schulen können sowohl libanesische als auch syrische Kinder und Jugendliche besser lernen. © DEZA

16.11.2015 - 31.07.2018

Nach der Sanierung der 28 ersten Schulen im Nordlibanon hat die DEZA mit der Instandsetzung von 24 weiteren Schulen in der Region begonnen. Dank der in Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden durchgeführten Arbeiten ist der Libanon gewappnet für den massiven Zustrom von Flüchtlingskindern aus Syrien.

Land/Region Thema Periode Budget
Libanon
Humanitäre Hilfe
Bildung
Formale Grundschulbildung (Stufe Primarschule und untere Stufe Sekundarschule)
Wiederaufbau und Wiedereingliederung
BILDUNG
HUMANITÄRE HILFE
MULTISEKTOR oder QUERSCHNITT-THEMA
Primarschulbildung
Wiederaufbau / Wiedereingliederung
Multisektorielle Hilfe

16.11.2015 - 31.07.2018


CHF 3'690'000



Improving Water, Sanitation and Hygiene (WASH) services to Syrian refugees and host communities in North Lebanon (Akkar Region)

15.07.2017 - 15.06.2020

This project aims to improve access to water and sanitation services for Lebanese host communities and for Syrian refugees living in Informal Tented Settlements at Sahel Akkar. Akkar is known as the most vulnerable area in Lebanon, where even prior to the Syria crisis the infrastructure and public services were absent or very weak, thus people are deprived from their basic needs (including water and sanitation).


LEB – Improved Water Resources Monitoring and Integrated Water Resources Management in the North of Lebanon

01.07.2017 - 31.08.2020

For over five years now, the Syria crisis is continuing to affect middle-income neighbouring countries. As a result, Lebanon hosts the highest number of refugees per capita in the world. The weak governance of the Government has been worsened with the burden of the refugees from Syria and Palestine who use the same overstretched infrastructure and public services. The project aims at enabling the water authorities to better manage the water sector for the benefit of the vulnerable communities in the North of the country.


Contribution to UNRWA's Programme Budget 2017-2020

eine Klasse mit Mädchen Studenten

01.01.2017 - 31.12.2020

UNRWA is one of Switzerland’s key multilateral partners in the Middle East, due to its regional outreach and its important contributions towards stability and peace in the region. UNRWA overall delivers assistance and protection services to 5.3 million registered Palestine refugees. Under its Programme Budget, UNRWA ensures universal access to quality primary health care and to basic education to Palestine refugees. It also provides targeted relief and social services to needy poor refugees.


Les Sarments de Lavaux - Food Aid Swiss Dairy Products (Lebanon)

01.01.2017 - 31.07.2018

Through the usage of food aid in the form of Swiss dairy products, Swiss Humanitarian Aid contributes to the prevention and treatment of malnutrition, undernourishment, and disease. The SDC’s Humanitarian Aid administers the credit granted by parliament for a yearly amount of some CHF 20 million destined for the purchase of Swiss dairy products and their use for the benefit of the needy. Its task is to ensure a sustainable, targeted, and closely monitored food aid.


LEB Ghassan Kanafani Cultural Foundation (GKCF) Support to Centers in Palestine Refugee Camps – BNS & PRO

01.04.2016 - 31.03.2019

Palestine Refugees have no access to public schools in Lebanon. UNRWA runs 69 schools and 2 vocational education centers that cannot meet all the needs of an increasingly young population. Non-profits play a key role in complementing UNRWA’s services, particularly in early childhood. Further, many schools lack the necessary infrastructure, equipment and staff to support children with special needs. The main objective of the project is to improve the lives of Palestine Refugee (and other nationality) children and integrate those with disabilities in the regular education system.


LEB Direct Action - contribution to improved access to water and sanitation services in Bekaa Valley

01.10.2015 - 31.03.2019

The delivery of Water and Sanitation services by the Bekaa Water Establishment (BWE) has been partly disrupted since the massive arrival of refugees from Syria, due to a high demand on an establishment whose structure and daily operation procedures are inefficient. SDC intends to support the much needed development of the BWE to improve the quality of its services to all, Lebanese host communities as well as refugee populations.


LEB- UNDP -Improving Living Conditions in Palestinian Gatherings

01.10.2015 - 30.09.2018

In Lebanon, 455'000 Palestine refugees are officially registered with the United Nations Relief and Works Agency (UNRWA). Some 250'000 of them live in 12 official camps; others live in and around cities and towns, often in areas called gatherings. There are 42 such gatherings in Lebanon where over 140'000 Palestine refugees live (as well as poor Lebanese and Palestine refugees from Syria). Through this project, SDC aims at contributing to improved living conditions in these gatherings by providing basic urban services.


Decent work for migrants in the Middle East

01.01.2015 - 31.12.2019

The Middle East attracts high numbers of migrants from South/South East Asia. While migrants constitute an important contribution to the Gulf State economies and the development of their countries of origin, they remain vulnerable to exploitation and abuse along the migration chain. This programme builds on gains made during its first phase and seeks to improve legal frameworks and their implementation in favour of decent work conditions for migrants. The approach combines operational support to migrants, capacity building of national and civil society actors with regional and global policy dialogue efforts.


JPO Programme, Volées 2013-2018, Humanitarian Aid HA

01.09.2013 - 31.12.2019

The aim of the programme is to increase Switzerland's presence within the UN system. This measure also meets the more general aim of strengthening the influence and quality of Switzerland's political dialogue with the target agencies. The JPO programme will eventually serve to intensify this political dialogue and increase Switzerland's capacity to monitor the work of agencies through direct contact with the JPOs recruited through this programme.

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Schweiz liefert Ambulanzfahrzeuge an Syriens notleidende Bevölkerung

Die Schweiz finanziert zwölf neue Ambulanzfahrzeuge, mit denen die Lage der unter den Folgen des Krieges leidenden Menschen in Syrien verbessert werden soll. © FDFA

20.02.2016 - 31.10.2018

Die DEZA hat dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) zwölf neue Ambulanzfahrzeuge übergeben. Eine schweizerische Delegation hat die Übergabe in der syrischen Hauptstadt Damaskus begleitet. Die Fahrzeuge werden in Syrien dringend gebraucht, weil es dem Gesundheitswesen angesichts der Kriegszerstörungen, der Angriffe auf Spitäler und der enormen Opferzahlen an Ambulanzwagen fehlt.

Land/Region Thema Periode Budget
Syrien
Humanitäre Hilfe
Gesundheit
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Nothilfe
GESUNDHEIT
GESUNDHEIT
MULTISEKTOR oder QUERSCHNITT-THEMA
Politik und Verwaltung im Gesundheitswesen
Basisgesundheitswesen
Materielle Nothilfe und Leistungen

20.02.2016 - 31.10.2018


CHF 900'000




Contribution to UNRWA's Programme Budget 2017-2020

eine Klasse mit Mädchen Studenten

01.01.2017 - 31.12.2020

UNRWA is one of Switzerland’s key multilateral partners in the Middle East, due to its regional outreach and its important contributions towards stability and peace in the region. UNRWA overall delivers assistance and protection services to 5.3 million registered Palestine refugees. Under its Programme Budget, UNRWA ensures universal access to quality primary health care and to basic education to Palestine refugees. It also provides targeted relief and social services to needy poor refugees.

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JOR Sanitation Solutions for Underserved Communities in Jordan

01.07.2017 - 30.06.2027

In Jordan water supply from conventional water sources has come to its limits. Appropriate sanitation solutions will minimize the risks for public health and reduce the hazards of environmental pollution. Additionally these will cut the costs for sanitation operations and free resources for other purposes. Thus the project will contribute to the much needed decoupling of population and economic growth from resource consumption and pollution of the environment.


Contribution to UNRWA's Programme Budget 2017-2020

eine Klasse mit Mädchen Studenten

01.01.2017 - 31.12.2020

UNRWA is one of Switzerland’s key multilateral partners in the Middle East, due to its regional outreach and its important contributions towards stability and peace in the region. UNRWA overall delivers assistance and protection services to 5.3 million registered Palestine refugees. Under its Programme Budget, UNRWA ensures universal access to quality primary health care and to basic education to Palestine refugees. It also provides targeted relief and social services to needy poor refugees.


Rehabiltiation of public schools accomodating Syrian refugee children

01.04.2016 - 31.07.2019

Education is one of the public sectors particularly under pressure due to the influx of refugees. There are currently 143,000 school-aged Syrian refugees enrolled in public schools in Jordan, another approx. 83,000 remain out of school. Overstretched infrastructure and lack of space are major challenges. SDC will continue to support the Ministry of Education (MoE) in non-structural rehabilitation of schools accommodating Syrian refugees, including water and sanitation facilities, contributing to increase the accommodating capacities. The project will also include an awareness component addressing maintenance issues.


Reduce vulnerability in Jordan in the context of water scarcity and increasing food/energy demand

01.12.2015 - 30.11.2018

The rationale of this project is to reduce vulnerability of rural Jordanian and other disadvantaged communities in the context of water scarcity for agriculture, increased demand for food and livelihood provision from growing populations, and rising energy demand. To this end, the project pilots a three-pronged, community­ based approach, combining water harvesting, conjunctive use of groundwater, and solar power for lifting irrigation water.


Decent work for migrants in the Middle East

01.01.2015 - 31.12.2019

The Middle East attracts high numbers of migrants from South/South East Asia. While migrants constitute an important contribution to the Gulf State economies and the development of their countries of origin, they remain vulnerable to exploitation and abuse along the migration chain. This programme builds on gains made during its first phase and seeks to improve legal frameworks and their implementation in favour of decent work conditions for migrants. The approach combines operational support to migrants, capacity building of national and civil society actors with regional and global policy dialogue efforts.

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