Gesundheit – Ein Schlüsselfaktor der Entwicklung

Eine lächelnde nigerianische Frau mit ihrem Kind
Die DEZA fördert einen allgemeinen und gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle. © DEZA/Olivier Lassen

Die DEZA konzentriert ihre Aktivitäten im Gesundheitsbereich auf die folgenden drei Bereiche: Stärkung der Gesundheitssysteme, Bekämpfung von übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten sowie Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und der Gesundheitsversorgung von Müttern, Neugeborenen und Kindern. Die DEZA engagiert sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in stabilen oder fragilen Kontexten sowie in Transitionsländern.

Stärkung der Gesundheitssysteme

Grosse Herausforderungen sind dabei insbesondere; der Mangel an Gesundheitspersonal, Finanzierung, gute Regierungsführung und Management, die Verfügbarkeit und Qualität von angemessener Infrastruktur, Technologie und medizinischen Produkten

Sexuelle und reproduktive Gesundheit

Verbesserung der Gesundheit von Müttern, Neugeborenen und Kindern sowie Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte.

Übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten

Förderung einer gesunden Lebensweise ausgehend von einem gemeinschaftlichen Ansatz für nichtübertragbare Krankheiten; finanzielle Unterstützung für Prävention, Behandlung und Forschung im Bereich neuer Medikamente und Diagnoseinstrumente für übertragbare Krankheiten: HIV/Aids, Malaria, Tuberkulose, Durchfall sowie akute Infektionen der Atemwege und vernachlässigte tropische Krankheiten.

Dokumente

Aktuelle Projekte

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Schweiz liefert Ambulanzfahrzeuge an Syriens notleidende Bevölkerung

Die Schweiz finanziert zwölf neue Ambulanzfahrzeuge, mit denen die Lage der unter den Folgen des Krieges leidenden Menschen in Syrien verbessert werden soll. © FDFA

20.02.2016 - 31.10.2017

Die DEZA hat dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) zwölf neue Ambulanzfahrzeuge übergeben. Eine schweizerische Delegation hat die Übergabe in der syrischen Hauptstadt Damaskus begleitet. Die Fahrzeuge werden in Syrien dringend gebraucht, weil es dem Gesundheitswesen angesichts der Kriegszerstörungen, der Angriffe auf Spitäler und der enormen Opferzahlen an Ambulanzwagen fehlt.

Land/Region Thema Periode Budget
Syrien
Humanitäre Hilfe
Gesundheit
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Nothilfe

20.02.2016 - 31.10.2017


CHF 900'000



Ukraine: auf dem Weg zu einem leistungsfähigeren Gesundheitssystem

Eine Frau ist zur Beratung beim Arzt.

01.12.2015 - 30.11.2019

Dieses Projekt soll die Kompetenzen und Kapazitäten des ukrainischen Gesundheitsministeriums stärken und zur Optimierung des Reformprozesses im Gesundheitssektor beitragen. Es sollen namentlich klarere Prioritäten gesetzt und Massnahmen ausgearbeitet und umgesetzt werden, die den spezifischen Gesundheitsbedürfnissen der Bevölkerung entsprechen.

Land/Region Thema Periode Budget
Ukraine
Gesundheit
Stärkung des Gesundheitswesens
Stärkung des Gesundheitswesens

01.12.2015 - 30.11.2019


CHF 1'850'000



Mobilisierung gegen HIV/Aids in den Gefängnissen des südlichen Afrika

01.08.2015 - 30.09.2018

Angesichts der alarmierend starken Verbreitung von HIV/Aids in den Gefängnissen des südlichen Afrika engagiert sich die DEZA in Malawi, Swasiland, Sambia und Simbabwe für eine Reform der Gesundheitsversorgung im Strafvollzug. Die zuständigen Behörden erhalten Unterstützung bei der Umsetzung von Gesundheitsstandards und bei der Weiterbildung des Gefängnispersonals. Zudem finanziert die DEZA neue Einrichtungen namentlich für Frauen und junge Gefangene.

Land/Region Thema Periode Budget
Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC)
Gesundheit
Sexuell übertragbare Krankheiten inkl. HIV/AIDS
Sexuelle und reproduktive Gesundheit (inkl. Gesundheit von Mutter und Kind, Familienplanung)
Übertragbare Krankheiten

01.08.2015 - 30.09.2018


CHF 3'734'300



Stärkung des Gesundheitssystems in Albanien

15.10.2013 - 31.12.2018

Im Rahmen des im Jahr 2015 lancierten Programmes «Gesundheit für Alle» setzt sich die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) für die verbesserte Gesundheit der Bevölkerung unter anderem in den albanischen Regionen Fier und Dibër ein. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Einbezug benachteiligter Bevölkerungsgruppen gelegt.

Land/Region Thema Periode Budget
Albanien
Gesundheit
Stärkung des Gesundheitswesens
Nicht übertragbare Krankheiten, inkl. psychische Gesundheit
Primäre Gesundheitsversorgung
Nicht übertragbare Krankheiten, inkl. psychische Gesundheit
Primäre Gesundheitsversorgung

15.10.2013 - 31.12.2018


CHF 10'000'000



Im Einsatz für eine gesündere Ukraine

Die Kinder springen Seil.

01.10.2013 - 31.05.2019

Ein oft ungesunder Lebensstil und das teilweise mangelhafte Gesundheitssystem führen dazu, dass die Ukraine im internationalen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Todesfällen durch nichtübertragbare Krankheiten aufweist. Ein mehrjähriges Projekt der DEZA soll diese Situation verbessern.

Land/Region Thema Periode Budget
Ukraine
Gesundheit
Nicht übertragbare Krankheiten, inkl. psychische Gesundheit

01.10.2013 - 31.05.2019


CHF 3'805'000



Wiederaufbau vernachlässigter Dörfer im Südosten von Myanmar

Eine Krankenschwester empfängt Patientinnen und Patienten am Eingang eines Gesundheitszentrums.

01.09.2013 - 14.08.2017

In Myanmar sind Dörfer an der Grenze zu Thailand seit Jahrzehnten Konflikten ausgesetzt. Aufgrund ihrer geografischen Abgeschiedenheit und weil sie immer noch häufig von alteingesessenen, bewaffneten ethnischen Gruppen beherrscht werden, können die staatlichen Behörden hier kaum etwas bewirken. Die dortige Bevölkerung muss mit einer mangelhaften Infrastruktur auskommen. Die DEZA setzt sich mit den betroffenen Gemeinschaften und anderen Partnern für eine gesicherte Grundversorgung ein. Dabei arbeitet sie in erster Linie mit jungen Menschen in der Region zusammen.

Land/Region Thema Periode Budget
Myanmar
Konfliktprävention und -bearbeitung
Gesundheit
Bildung
Zivile Friedensförderung und Beilegung von Konflikten
Formale Grundschulbildung (Stufe Primarschule und untere Stufe Sekundarschule)
Primäre Gesundheitsversorgung

01.09.2013 - 14.08.2017


CHF 5'091'000



Roma beteiligen sich an der Verbesserung ihrer Lebenssituation

Eine Roma-Familie baut Mauern für ihr Haus.

01.05.2013 - 31.12.2017

Roma leben in Serbien unter schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen. 60% dieser Bevölkerungsgruppe werden als «sehr arm» eingestuft. In vielen Roma-Siedlungen leben die Menschen in beengten Verhältnissen, mit einer schlechten Infrastruktur und unter ungenügenden hygienischen Bedingungen. Das Projekt hat zum Ziel, die Lebensbedingungen der Roma in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Einkommen zu verbessern sowie ihre Rechte zu gewährleisten und zu stärken.

Land/Region Thema Periode Budget
Serbien
Rechtsstaatlichkeit - Demokratie - Menschenrechte
Gesundheit
Bildung
Dezentralisierung - Lokale Gouvernanz - Demokratisierung (inkl. Rechenschaftspflicht)
Bildungspolitik
Stärkung des Gesundheitswesens

01.05.2013 - 31.12.2017


CHF 4'538'000



Bevölkerungsnahe Gesundheitsversorgung in der Region der Grossen Seen

Ein Baby wird in einem Behandlungszimmer gewogen.

01.02.2013 - 31.12.2017

Trotz der politischen und humanitären Krise setzt die DEZA ihr Engagement für die Bevölkerung in Burundi fort. Im Gesundheitsbereich will sie die Behandlungsmöglichkeiten der Gesundheitszentren und Bezirksspitäler erweitern und damit den Zugang der Bevölkerung zur medizinischen Grundversorgung und deren Qualität verbessern. Das Programm der DEZA deckt sowohl Burundi als auch Ruanda ab.

Land/Region Thema Periode Budget
Grosse Seen
Gesundheit
Wasser
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
Primäre Gesundheitsversorgung
Sexuelle und reproduktive Gesundheit (inkl. Gesundheit von Mutter und Kind, Familienplanung)

01.02.2013 - 31.12.2017


CHF 9'970'000



WHO: Weltgesundheitsorganisation – Core Contribution 2013–2015

01.01.2013 - 31.12.2017

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steuert und koordiniert das UNO-System im Gesundheitsbereich. Um ihre Aufgabe im Gesundheitsbereich weltweit wahrzunehmen, arbeitet die WHO eng mit Regierungen, zahlreichen Institutionen, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen und Vertretern des Privatsektors zusammen.

Thema Periode Budget
Gesundheit
Übertragbare Krankheiten
Stärkung des Gesundheitswesens
Sexuelle und reproduktive Gesundheit (inkl. Gesundheit von Mutter und Kind, Familienplanung)
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Übertragbare Krankheiten

01.01.2013 - 31.12.2017


CHF 20'030'000



Förderung der Gesundheit von Müttern und Kindern in der Ukraine

Eine Mutter hält ihr Neugeborenes lächelnd auf dem Arm.

01.05.2011 - 31.12.2017

Die DEZA unterstützt den Gesundheitssektor in der Ukraine seit 1997 mit einem Projekt zur Förderung der Gesundheit von Müttern und Kindern. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Tropen und Public Health Institut Basel wurde der Bedarf an Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft und bei der Geburt ermittelt und die Gesundheitsversorgung entsprechend verbessert.

Land/Region Thema Periode Budget
Ukraine

Iwano-Frankiwsk, Wolhynien, Winnyzja und Autonome Republik Krim

Gesundheit
Stärkung des Gesundheitswesens

01.05.2011 - 31.12.2017


CHF 6'290'000



Swiss Malaria Group

01.01.2020 - 31.12.2025

Founded in 2007 as an informal network, the Swiss Malaria Group (SMG) has undergone organisational development leading to a formalized multi-stakeholder group with a strategic focus on raising awareness about malaria and the comparative advantage of Switzerland to defeat the disease. Organised as an association, with an Executive Secretariat hosted by Medicus Mundi Switzerland, the 15 organisations help accelerating malaria elimination, through innovative control measures, knowledge and financial flows.


Sexual and Reproductive Health and Rights and HIV in prisons

01.10.2018 - 31.07.2024

Prisoners are a high-risk group when it comes to HIV and other communicable diseases. Nonetheless, little attention has been paid so far to address the need for HIV and AIDS and other health services in prisons. The project will improve HIV and health services for prisoners, including young women and men in seven countries of Southern Africa. At regional level, it will address policy issues that are adversely affecting the prison conditions and the rights of prisoners in the context of health and nutrition.

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