Katastrophenvorsorge, Nothilfe, Wiederaufbau und Schutz

Personen holen Wasser bei einer Zisterne im Südsudan.
Die Humanitäre Hilfe hat im Südsudan mehrere Wasserstellen errichtet, um die Lokalbevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. © DEZA

Katastrophenvorsorge, Nothilfe und Wiederaufbau gehören zu den drei Einsatzfeldern der Humanitären Hilfe der DEZA. Sie umfassen Aktivitäten vor, während und nach Krisen, bewaffneten Konflikten und Katastrophen.

Die Prävention umfasst alle Massnahmen, die zum Schutz der gefährdeten Bevölkerung getroffen werden. Die Aufgabe der Nothilfe ist es, während einer Krise Leben zu retten und Leiden zu lindern. Zwei Drittel der Mittel der Humanitären Hilfe der DEZA ist für die Nothilfe bestimmt. Auf die Nothilfe und die Stabilisierung der Lage folgen die Wiederaufbau- und Rehabilitationsarbeiten. Bei länger anhaltenden Konflikten können diese Instrumente gleichzeitig zum Einsatz kommen.

Der Schutz der Bevölkerung gehört neben der Minderung des Katastrophenrisikos, Wasser und Siedlungshygiene sowie sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt zu den vier thematischen Schwerpunkten der Humanitären Hilfe der DEZA.

Katastrophenvorsorge

Arme und reiche Länder sind gleichermassen von Naturkatastrophen betroffen, die Auswirkungen sind aber je nach Entwicklungsstand verschieden.

Wiederaufbau und Rehabilitation

Bei Wiederaufbau und Rehabilitation geht es generell um die Wiederherstellung der Lebensverhältnisse der betroffenen Bevölkerung.

Katastrophen- und Nothilfe

Die Nothilfe des Bundes ist mit ihren Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) bei Krisen, Konflikten und Katastrophen weltweit tätig.

Schutz der Bevölkerung

Bewaffnete Konflikte und Naturkatastrophen setzen Überlebende Risiken von körperlicher oder psychischer Gewalt aus.

Aktuelle Projekte

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Demokratische Republik Kongo: Unterstützung bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie

Eine Gruppe von Pflegenden hört den Anweisungen eines Ausbildners zu, neben dem zwei Personen in Schutzkleidung stehen.

01.08.2018 - 30.04.2019

Die unberechenbare humanitäre und epidemiologische Situation in der Demokratischen Republik Kongo ist eine Herausforderung. Zum zehnten Mal in der Geschichte des Landes ist Ebola ausgebrochen. Die DEZA und Medair haben flexibel reagiert und ihr Engagement angepasst, um die Ausbreitung des Virus in der Provinz Nord-Kivu zu verhindern.

Land/Region Thema Periode Budget
Demokratische Republik Kongo
No Theme defined
Gesundheit
Primäre Gesundheitsversorgung
GESUNDHEIT
GESUNDHEIT
BEVÖLKERUNGSPOLITIK / BEVÖLKERUNGSPROGRAMME UND REPRODUKTIVE GESUNDHEIT

01.08.2018 - 30.04.2019


CHF 1'359'156



Libanon: Bildung und Gesundheitsversorgung in einem Stadtteil, in dem Libanesen, Syrer und Palästinenser zusammenleben

Klassenzimmer mit einer Lehrerin, die vor einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern sitzt und ein Buch zeigt.

01.08.2016 - 31.12.2019

Die Menschen im Stadtteil Hay Al-Gharbeh im Süden Beiruts leben unter sehr prekären Umständen. Seit 2012 leben dort auch syrische Flüchtlinge. Die DEZA unterstützt die libanesische NGO Tahaddi, die mit ihrem Leistungsangebot die Lebensbedingungen der Bevölkerung dieses Vororts erheblich verbessert. Das Tahaddi-Bildungszentrum beispielsweise ermöglicht es zahlreichen Kindern, die Schule (wieder) zu besuchen und dem Elend zu entfliehen. 

Land/Region Thema Periode Budget
Libanon
Gesundheit
Primäre Gesundheitsversorgung
BILDUNG
GESUNDHEIT
GESUNDHEIT
Primarschulbildung

01.08.2016 - 31.12.2019


CHF 774'000



Sanierung von Schulen im Nordlibanon

In den renovierten Schulen können sowohl libanesische als auch syrische Kinder und Jugendliche besser lernen. © DEZA

16.11.2015 - 30.04.2019

Nach der Sanierung der 28 ersten Schulen im Nordlibanon hat die DEZA mit der Instandsetzung von 24 weiteren Schulen in der Region begonnen. Dank der in Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden durchgeführten Arbeiten ist der Libanon gewappnet für den massiven Zustrom von Flüchtlingskindern aus Syrien.

Land/Region Thema Periode Budget
Libanon
Humanitäre Hilfe
Bildung
Formale Grundschulbildung (Stufe Primarschule und untere Stufe Sekundarschule)
Wiederaufbau und Wiedereingliederung
BILDUNG
BILDUNG
HUMANITÄRE HILFE
MULTISEKTOR oder QUERSCHNITT-THEMA
Primarschulbildung
Bildungseinrichtungen, -ausstattung, -materialien
Wiederaufbau / Wiedereingliederung
Multisektorielle Hilfe

16.11.2015 - 30.04.2019


CHF 3'690'000



Mehr Lebensqualität für Roma in Bulgarien

Zwei Mädchen beim Tanzen.

01.01.2013 - 30.11.2019

Die Roma sind in Bulgarien die grösste ethnische Minderheit. Viele von ihnen leiden an sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, Armut und Arbeitslosigkeit. Soziale, kulturelle und ökonomische Barrieren erschweren den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung für Angehörige der Roma. Mit dem Erweiterungsbeitrag unterstützt die Schweiz Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma in Bulgarien.

Land/Region Thema Periode Budget
Bulgarien
Soziale Sicherheit erhöhen
Prävention
Verschiedene soziale Dienstleistungen

01.01.2013 - 30.11.2019


CHF 6'695'773



Allocation of SDC Funding to WFP Operations in 2017

01.01.2017 - 31.12.2017

In line with the Good Humanitarian Donorship (GHD) principles, Switzerland recognizes the necessity of predictable and flexible funding to respond to changing needs in humanitarian crises. SDC funding to WFP operations allows the World Food Programme (WFP) to respond proactively and to provide immediate food assistance in life-threatening situations.


Allocation of SDC Funding to WFP Operations in 2017

01.01.2017 - 31.12.2017

In line with the Good Humanitarian Donorship (GHD) principles, Switzerland recognizes the necessity of predictable and flexible funding to respond to changing needs in humanitarian crises. SDC funding to WFP operations allows the World Food Programme (WFP) to respond proactively and to provide immediate food assistance in life-threatening situations.



African Risk Capacity (ARC)

01.12.2016 - 31.08.2019

The African Risk Capacity is a specialised agency of the African Union to help African countries improve their capacities to better respond to extreme weather events such as droughts and floods, therefore protecting the food security of their populations. It uses modern finance mechanisms such as risk pooling to create pan-African climate response systems. SDC co-finances the expansion of this insurance scheme to new countries, including the development of contingency plans that will allow insurance pay-outs to countries in case of drought or floods related catastrophes.


Ecuador, Technical Support in Earthquake Resistant Reconstruction

18.10.2016 - 31.12.2018

An earthquake of the magnitude of 7.8 (Richter scale) hit Northern Ecuador, on 16 April 2016. Damages were widespread, collapsing structures within hundreds of km’s from the epicenter. Following SDC/HA’s emergency and early recovery interventions, SHA will provide the Ecuadorian government with technical support in capacity building on earthquake resistant construction, capitalizing SDC’s experiences from Pakistan and Haiti.


Strengthening and sustaining results for children and women in fragile, conflict-affected as well as climate and disaster-prone contexts

01.07.2016 - 30.06.2019

UNICEF through its 138 Country offices (CO) supports governments (especially at local level) and partners to reduce risk and strengthen resilience. To achieve this, UNICEF is currently increasing its focus on fragility and supports disaster risk reduction (DRR), climate change adaptation (CCA) and peacebuilding (PB) while also promoting a multi-hazard approach to Risk Informed Programming (RIP).


Soutien au Dispositif National de Prévention et de Gestion des Catastrophes et Crises Alimentaires au Niger (DNPGCCA) – Phase 5

01.05.2016 - 31.12.2019

Au Niger, plus de 3 millions de personnes sont affectées chaque année par l'insécurité alimentaire et nutritionnelle. Ces crises entrainent les ménages dans un cercle vicieux de pauvreté et de vulnérabilité. Pour faire face à ce défi, les autorités du Niger ont créé un dispositif national de prévention et de gestion des catastrophes et crises alimentaires. La Suisse accompagne ce Dispositif afin de soutenir durablement la sécurité alimentaire des populations les plus vulnérables.


Microacciones AH

01.05.2016 - 31.03.2019

Toda la régión está experimentando vulnerabilidad las que pueden causar catástrofes cuya magnitud limitada en la myoría de los casos, no justifica la activacíon de una respuesta internacional, perso todavía puede causar cictimas y daños considerables. En la misma manera los fenómenos geoffisicos como terremotos, tsunamis, erupciones volcánicas, etc., afectan la región.

A través de pegueñas contribuciones Suiza se manifiesta como un socio de confianza para el fortalecimiento de su red y al mismo tiempo aumentar su visibilidad. 

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