Katastrophenvorsorge, Nothilfe, Wiederaufbau und Schutz

Personen holen Wasser bei einer Zisterne im Südsudan.
Die Humanitäre Hilfe hat im Südsudan mehrere Wasserstellen errichtet, um die Lokalbevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. © DEZA

Die Katastrophenvorsorge, die Nothilfe und der Wiederaufbau sind die drei Einsatzfelder der humanitären Hilfe der DEZA. Sie decken ihr Engagement vor, während und nach Krisen, Konflikten oder Katastrophen ab.

Die Prävention umfasst alle Massnahmen, die zum Schutz der gefährdeten Bevölkerung getroffen werden. Die Aufgabe der Nothilfe ist es, während einer Krise Leben zu retten und Leiden zu mindern. Zwei Drittel der finanziellen Mittel, welche die DEZA für die humanitäre Hilfe vorsieht, fliessen in diese Massnahmen. Nach der Nothilfe und der Stabilisierung der Lage beginnen die Wiederaufbau- und Rehabilitationsarbeiten. 

Bei länger anhaltenden Konflikten können sich die Massnahmen der drei Einsatzfelder überschneiden. 

 

Katastrophenvorsorge

Arme und reiche Länder sind gleichermassen von Naturkatastrophen betroffen, die Auswirkungen sind aber je nach Entwicklungsstand verschieden.

Wiederaufbau und Rehabilitation

Bei Wiederaufbau und Rehabilitation geht es generell um die Wiederherstellung der Lebensverhältnisse der betroffenen Bevölkerung.

Katastrophen- und Nothilfe

Die Nothilfe des Bundes ist mit ihren Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) bei Krisen, Konflikten und Katastrophen weltweit tätig.

Schutz der Bevölkerung

Bewaffnete Konflikte und Naturkatastrophen setzen Überlebende Risiken von körperlicher oder psychischer Gewalt aus.

Aktuelle Projekte

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Vom Krieg vertriebene Bäuerinnen und Bauern erarbeiten sich eine wirtschaftliche Perspektive

Marktsituation in Darfur im Sudan.

01.04.2016 - 31.12.2017

Seit über 13 Jahren herrschen im Sudan schwere Konflikte, die die Menschen zur Flucht zwingen und ihre wirtschaftlichen Grundlagen zerstören. Die DEZA unterstützt ein Wiederaufbauprogramm der UNO im Sudan, mit dem unter anderem die wirtschaftliche Situation von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verbessert wird.

Land/Region Thema Periode Budget
Sudan
Humanitäre Hilfe
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Wiederaufbau und Wiedereingliederung
Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten

01.04.2016 - 31.12.2017


CHF 1'000'000



Schweiz liefert Ambulanzfahrzeuge an Syriens notleidende Bevölkerung

Die Schweiz finanziert zwölf neue Ambulanzfahrzeuge, mit denen die Lage der unter den Folgen des Krieges leidenden Menschen in Syrien verbessert werden soll. © FDFA

20.02.2016 - 31.10.2017

Die DEZA hat dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) zwölf neue Ambulanzfahrzeuge übergeben. Eine schweizerische Delegation hat die Übergabe in der syrischen Hauptstadt Damaskus begleitet. Die Fahrzeuge werden in Syrien dringend gebraucht, weil es dem Gesundheitswesen angesichts der Kriegszerstörungen, der Angriffe auf Spitäler und der enormen Opferzahlen an Ambulanzwagen fehlt.

Land/Region Thema Periode Budget
Syrien
Humanitäre Hilfe
Gesundheit
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Nothilfe

20.02.2016 - 31.10.2017


CHF 900'000



Sanierung von Schulen im Nordlibanon

In den renovierten Schulen können sowohl libanesische als auch syrische Kinder und Jugendliche besser lernen. © DEZA

16.11.2015 - 15.04.2018

Nach der Sanierung der 28 ersten Schulen im Nordlibanon hat die DEZA mit der Instandsetzung von 24 weiteren Schulen in der Region begonnen. Dank der in Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden durchgeführten Arbeiten ist der Libanon gewappnet für den massiven Zustrom von Flüchtlingskindern aus Syrien.

Land/Region Thema Periode Budget
Libanon
Humanitäre Hilfe
Bildung
Formale Grundschulbildung (Stufe Primarschule und untere Stufe Sekundarschule)
Wiederaufbau und Wiedereingliederung

16.11.2015 - 15.04.2018


CHF 3'000'000



Wasserversorgung im Südsudan (Wieder-) Aufbau in Zeiten der Transition

01.10.2014 - 30.09.2017

Das Projekt zielt auf eine nachhaltig verbesserte Wasserversorgung der im südsudanesischen Gliedstaat Northern Bahr el Ghazal lebenden 720‘000 Menschen sowie derer Viehbestände. Dieses Grenzgebiet zum Nordsudan gehört zu den ärmsten weltweit und ist seit der Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen Nord- und Südsudan im Jahr 2005 eines der Hauptrückkehrgebiete von südsudanesischen Vertriebenen.

Land/Region Thema Periode Budget
Südsudan
Humanitäre Hilfe
Wasser
Wiederaufbau und Wiedereingliederung
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
Politik und Anwaltschaft Wasserressourcen

01.10.2014 - 30.09.2017


CHF 5'400'000



Verbesserung des Zugangs zum Bildungssystem dank einer sicheren, nachhaltigen und zweckmässigen Infrastruktur

Fassade einer Schule

01.10.2012 - 31.12.2017

Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 hinterliess in Haiti beispiellose Schäden. Im Südwesten des Landes, einer besonders stark betroffenen Region, unterstützt die DEZA das Bildungsministerium beim Bau von normkonformen und katastrophensicheren Schulen. Ziel dieses Programms ist es, Prototypen bereitzustellen, die von den zuständigen Bildungsbehörden leicht nachgebaut werden können.

Land/Region Thema Periode Budget
Haiti
Bildung
Humanitäre Hilfe
Formale Grundschulbildung (Stufe Primarschule und untere Stufe Sekundarschule)
Wiederaufbau und Wiedereingliederung
Wiederaufbau und Wiedereingliederung

01.10.2012 - 31.12.2017


CHF 8'677'000



Accès aux populations vulnérables grâce au soutien au Service Aérien Humanitaire des Nations Unies (UNHAS)

01.01.2019 - 30.11.2024

L’UNHAS est le service aérien des Nations Unies qui appuie la mise en œuvre d’interventions humanitaires ainsi que du développement économique et social en faveur des populations les plus vulnérables et marginalisées du Niger. L'UNHAS facilite et sécurise au Niger l'essentiel des déplacements des agents des programmes respectifs, leur permettant de rejoindre les régions reculées du pays et leurs populations rapidement et en toute sécurité.


African Risk Capacity (ARC)

01.12.2016 - 31.08.2019

The African Risk Capacity is a specialised agency of the African Union to help African countries improve their capacities to better respond to extreme weather events such as droughts and floods, therefore protecting the food security of their populations. It uses modern finance mechanisms such as risk pooling to create pan-African climate response systems. SDC co-finances the expansion of this insurance scheme to new countries, including the development of contingency plans that will allow insurance pay-outs to countries in case of drought or floods related catastrophes.


Nigeria, ACF, Nutrition and WASH assistance for Conflict-Affected Populations in North-East Nigeria

01.09.2016 - 31.08.2017

Since 2009, northeast Nigeria has been affected by insecurity as a result of armed conflict-related violence. The resulting humanitarian crisis has impacted over 14.8 million people, left 7 million in need of humanitarian assistance and displaced over 1.8 million people. With co-funding from the Swedish International Development Cooperation Agency (SIDA), ACF is complementing this nutrition intervention with WASH activities that will improve access to safe drinking water and sanitation facilities and increase knowledge on hygiene behaviours and sanitation practices.


RCA: DRC Protection Ouham 2016-2017

15.08.2016 - 30.04.2017

Par son appui financier au projet de DRC dans la préfecture de l’Ouham, la DDC participe à l’amélioration des conditions de protection des populations civiles dans les zones affectées par les conflits en RCA, avec une attention particulière sur les enfants et les femmes. Elle permet également d’étendre et renforcer les réponses holistiques aux problématiques de protection générées par les conflits, grâce à une offre de soutien psychosocial et d’assistances spécialisées au sein des communautés identifiés par le monitoring de protection.


IRC, Enhancing multi-sectoral reponse to support conflict-affected populations in northeast Nigeria

01.08.2016 - 31.07.2017

As of June 2016, the violence of the extremist group Boko-Haram displaced 2.7 million people, 6% of them having taken refuge in neighbouring countries. The highly unstable State of Borno hosts 68% of the total displaced population, 86% of them are residing in host communities in dire overcrowded conditions. IRC proposes to improve access on protection, WASH and nutrition services for IDPs, returnees and host communities in Borno State.


Consortium Sécurité alimentaire NO

01.07.2016 - 30.09.2017

Par son appui financier au projet du Consortium formé par Solidarités International, Action Contre la Faim et le Danish Refugee Council, la DDC contribue à l’amélioration de la sécurité alimentaire et des conditions de vie de populations les plus vulnérables du nord-ouest de la RCA et avant tous des femmes, et au renforcement de leurs stratégies de résilience.


Strengthening the Colombian Mine Action Authority

01.07.2016 - 30.06.2017

According to DAICMA, Colombia registered 11,390 landmine victims from 1990 to December 2015 - of which approximately 61 percent are members of the Colombian Public Forces and 39 percent are civilians. Moreover and the country is the 2nd country with greatest production of new victims. There is an urgent need to organize and increase capacity for demining, improve national coordination and deployment of expert civilian organizations capable of designing responses for populations at risk while supporting key government objectives. Colombia acceded to the Ottawa Treaty in 2000, committing to the clearance of all mines by 2021 - after an extension was granted in 2010.

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