DIE SCHWEIZ IST AUCH ITALIENISCH UND RÄTOROMANISCH

Italienisch und Rätoromanisch in einer Gesellschaft im Wandel: Herausforderungen und Good Practices

Die Schweiz anerkennt die Mitglieder der italienischen und der rätoromanischen Sprachgemeinschaften als nationale Minderheiten im Sinn des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten sowie das Italienische und Rätoromanische als Regional- oder Minderheitensprachen gemäss der Europäischen Sprachencharta. Trotz dem Engagement des Bundes und der betreffenden Kantone für ihre Erhaltung stehen die italienische und die rätoromanische Sprache unter Druck. Um diese beiden Sprachen und Kulturen zu fördern und zu erhalten sind Massnahmen im Unterricht und in den Medien von besonderer Wichtigkeit.

 

Die Tagung widmet sich diesen Themen in Zusammenhang mit den Schlussfolgerungen des Europarates zur Umsetzung der beiden Konventionen durch die Schweiz sowie mit der neuen Kulturbotschaft 2021–2024. Aus diesem Anlass wird die Direktorin des Bundesamtes für Kultur (BAK), Frau Isabelle Chassot, die Massnahmen des Bundes zur Förderung und Erhaltung des Italienischen und Rätoromanischen vorstellen. Beispiele von Good Practices von Organisationen und Institutionen in den Bereichen Unterricht und Medien werden ebenfalls diskutiert. Die Tagung wird abgeschlossen mit einer Ansprache des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Bundesrat Ignazio Cassis.

 

Das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Direktion für Völkerrecht (DV) organisieren die Tagung gemeinsam und laden Sie dazu ein, an den Überlegungen und Diskussionen zur Förderung der italienischen und der rätoromanischen Sprache und Kultur teilzunehmen.

Anmeldeformular an die Tagung «DIE SCHWEIZ IST AUCH ITALIENISCH UND RÄTOROMANISCH»

MITTWOCH, 27. NOVEMBER 2019, von 13.00 Uhr bis 17.45 Uhr (mit anschliessendem Aperitif), im Auditorium Careum in Zürich

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