Zuständigkeiten

Mann hilft beim Bau eines Hauses in Polen mit.
Mit regionalen Entwicklungsinitiativen wird ein Beitrag zur Schaffung von neuen Einkommensmöglichkeiten in der polnischen Provinz Karpatenvorland geleistet. © DEZA/MIR

Begleitet wird die Umsetzung der Projekte des Erweiterungsbeitrags von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO sowie den gemeinsamen Büros in Warschau, Riga, Budapest, Prag, Bratislava, Bukarest und Sofia. Dabei stimmen sie sich mit der Direktion für europäische Angelegenheiten DEA ab.

Die DEZA und das SECO verwalten je rund 50% der Mittel des Erweiterungsbeitrags. Gemäss den Rahmenabkommen mit den Partnerländern gilt die folgende thematische Aufteilung zwischen SECO und DEZA:

  • Sicherheit, Stabilität und Unterstützung der Reformen: Die Förderung von regionalen Institutionen und von Gemeindebehörden gehört zu den Kernkompetenzen der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz. Grosses Interesse besteht an schweizerischem Know-How in den Bereichen Umweltsicherheit (z.B. Katastrophenschutz) und öffentliche Sicherheit. Der Themenbereich Sicherheit, Stabilität und Unterstützung der Reformen liegt in der Verantwortung der DEZA.

     

  • Umwelt und Infrastruktur: Abfallentsorgung, Abwasserreinigung, Reduktion von Schadstoffemissionen und Erhöhung der Energieeffizienz, aber auch Modernisierung des öffentlichen Verkehrs sind dringende Anliegen in den Partnerländern. Ausserdem gibt es auf dem Gebiet von Naturschutz und Biodiversität grosse Herausforderungen, die angegangen werden müssen. Für diesen Themenbereich ist vorwiegend das SECO zuständig.
      

  • Förderung der Privatwirtschaft: Durch die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, zum Beispiel durch die Entwicklung geeigneter Finanzierungsinstrumente oder durch die Verbesserung von Rechnungslegung und der Buchprüfung der Unternehmen, kann ein Beitrag zur Förderung von Beschäftigung und Einkommen geleistet werden. Das SECO trägt die Verantwortung für diesen Themenbereich.

     

  • Menschliche und soziale Entwicklung: Im Anschluss an frühere Programme aus der Transitionsphase sollen Angebot und Qualität medizinischer Dienstleistungen sowie der Zugang dazu durch Gesundheitsprogramme verbessert werden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Wissenschaft und Bildung: Die DEZA trägt die Verantwortung für diesen Themenbereich.

     

  • Unterstützungsfonds für Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Partnerschaftsfonds: Diese Fonds unterstützen Projekte, die die Zivilgesellschaft stärken und Partnerschaften mit Schweizer Institutionen fördern. Die DEZA ist für diesen Bereich verantwortlich.