Wirtschaftswachstum fördern und Arbeitsbedingungen verbessern

Frau in einem  Gewächshaus  in Lettland
Mit dem Schweizer Beitrag konnten in Lettland mehr als 1‘000 Mikrokredite vergeben und mehr als 2‘500 Stellen erhalten oder geschaffen werden. © SECO

Die Schweiz unterstützt in ihren Partnerländern mit 333 Millionen Franken Projekte, die das Wirtschaftswachstum fördern und die Arbeitsbedingungen verbessern. Dies liegt auch im Interesse der Schweiz, denn die Schweizer Exportindustrie profitiert vom Aufbau der osteuropäischen Wachstumsmärkte und der steigenden Kaufkraft in den Partnerländern.

Die Projekte sind sehr vielfältig und reichen von der Förderung strukturschwacher Regionen im Südosten Polens über die Implementierung eines dualen Berufsbildungssystems in der Slowakei bis hin zu Stipendienprogrammen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den neuen EU-Mitgliedstaaten. Der Erweiterungsbeitrag finanziert ausserdem Kredite für kleinere Unternehmen und trägt damit zur Schaffung und Erhaltung zahlreicher Arbeitsplätze bei. Weiter stärkt er die soziale Verantwortung der Unternehmen sowie den Tourismus in strukturschwachen Regionen und verbessert die Anwendung internationaler Normen in den Bereichen Rechnungslegung und Buchprüfung. Letzteres verbessert das Investitionsklima und hilft, Finanzkrisen vorzubeugen.

Resultate

Dokumente (11)

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2018 Jahresbericht EB

Informationen über die erreichten Resultate aus den letzten drei noch laufenden Länderprogrammen, beispielsweise in der Minenentschärfung in Kroatien, in der KMU-Förderung in Rumänien und in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrssystems durch Basler Trams in Bulgarien. In einem kurzen Ausblick skizziert der Bericht zudem den Kontext des zweiten Schweizer Beitrags an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten.



2017 Jahresbericht EB

Die zehn Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, haben die Projekte des Erweiterungsbeitrags abgeschlossen. SECO und DEZA ziehen Bilanz und publizieren die erreichten Resultate im Jahresbericht 2017. Die Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zum Abbau der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa. Die Schweiz konnte ihr Fachwissen in zahlreichen Projekten sinnvoll einbringen.




Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.



Die Schweiz unterstützt eine auf den Arbeitsmarkt abgestimmte duale Berufsbildung in der Slowakei





Reform of the Slovakian vocational education and training system



Projekte zur sozialen Inklusion der Roma und anderen benachteiligten Gruppen in vier EU-Mitgliedstaaten


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News (35)

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Ein Förderprogramm für kroatische Kleinunternehmen

Der Gründer und Geschäftsführer der Beleuchtungsfirma REFLECTA steht vor einem Flipchart und erklärt sein Beleuchtungsprojekt.

04.02.2019 – Artikel
Durch den von der Schweiz geleisteten Beitrag zum kroatischen Eurostars-Programm wird die internationale Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit kroatischer KMU mit europäischen Partnern unterstützt. Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber können dank Finanzierung ihre innovativen Produkte, Prozesse und Dienstleistungen weiterentwickeln und so zur Marktreife bringen. Die Eurostars-Projekte tragen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei.


Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit rumänischer KMU

Vier Personen besichtigen eine Sanddorn-Plantage

05.10.2018 – Artikel
Die Schweiz unterstützt rund 80 rumänische Bio-Landwirtschaftsbetriebe und Holzmöbelproduzenten bei der internationalen Vermarktung ihrer Produkte. Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch besuchte einen Landwirtschaftsbetrieb, der dank Schulung und Beratung seine Bioprodukte aus Sanddorn besser vermarkten kann.


Bundesrat Ignazio Cassis besuchte Rumänien und Bulgarien

Bundesrat Bundesrat Ignazio Cassis beobachtet einen jungen Auszubildenden eines Berufsbildungsprojektes während ihrer Arbeit.

11.09.2018 – Artikel
Im Mittelpunkt der Reise von Bundesrat Cassis waren Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern über bilaterale Themen, die bisherige Zusammenarbeit im Erweiterungsbeitrag und die Europapolitik. Um sich vor Ort einen Einblick zu verschaffen, hat er auch zwei Projekte des Schweizer Erweiterungsbeitrags besucht.


Eine gut investierte Milliarde

Mann sitzt vor einem Sanierungsbrunnen auf dem Hafengebiet

05.06.2018 – Artikel
Die zehn Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, haben die Projekte des Erweiterungsbeitrags abgeschlossen. SECO und DEZA ziehen Bilanz und publizieren die erreichten Resultate im Jahresbericht 2017. Die Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zum Abbau der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa. Die Schweiz konnte ihr Fachwissen in zahlreichen Projekten sinnvoll einbringen.


Duale Ausbildung öffnet jungen Menschen in Bulgarien die Tür in das Berufsleben

Drei junge Personen, zwei Männer und eine Frau, welche ein Zertifikat hält, stehen vor einer Schule.

27.11.2017 – Artikel
Die Schweiz unterstützt Bulgarien bei der Einführung eines dualen Berufsbildungssystems. Über eine enge Zusammenarbeit zwischen privaten Unternehmen, Regierungsstellen und Berufsschulen soll ein System aufgebaut werden, das sich am Schweizer Modell orientiert und gleichzeitig dem bulgarischen Kontext Rechnung trägt. Im Jahr 2017 haben die ersten Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome erhalten. 


Erweiterungsbeitrag: Positives Fazit nach zehn Jahren

Arbeiter bei der Installation von Fotovoltaikanlagen in Niepolomice, Polen.

19.06.2017 – Medienmitteilung
Am 14. Juni 2017 ist die zehnjährige Umsetzungsfrist des Schweizer Erweiterungsbeitrags an die zehn Länder in Mittel- und Osteuropa abgelaufen, die der EU im Jahr 2004 beigetreten sind. Insgesamt hat die Schweiz mit dem vom Parlament bewilligten Beitrag von einer Milliarde Franken 210 Projekte umgesetzt. Damit leistete sie einen solidarischen Beitrag zum Abbau von wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb der EU.


Staatssekretärin an Abschlusskonferenz in Tschechien

Staatssekretärin Ineichen-Fleisch gratuliert den Vertretern der Stadtregierung Pardubice.

14.06.2017 – Artikel
Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch weilte vom 2. – 4. Mai 2017 in Tschechien. Dabei eröffnete sie die Abschlusskonferenz des schweizerisch-tschechischen Zusammenarbeitsprogramms, das Mitte Juni endet. Weiter besuchte sie vier Projekte, die mit dem Erweiterungsbeitrag unterstützt wurden.


Die Zusammenarbeit mit Kroatien konkretisiert sich

Lernende nähen eine Perücke

31.05.2017 – Artikel
Zweieinhalb Jahre nach dem Parlamentsentscheid, Kroatien mit einem Erweiterungsbeitrag von 45 Millionen CHF zu unterstützen, läuft Ende Mai 2017 die Verpflichtungsperiode aus. In dieser Zeit haben sich die Schweiz und Kroatien auf zwölf Projekte geeinigt. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Trinkwasserversorgung, Abwasserreinigung, Bildung, Forschung und Minenräumung.


Duale Berufsbildung in der Slowakei

Drei Lernende gestalten eine Torte in ihrem Lehrbetrieb.

25.01.2017 – Artikel
Die Schweiz unterstützt die Slowakei mit einem Projekt zur Stärkung der dualen Berufsbildung. Ziel ist es, eine praxisnahe und arbeitsmarktorientierte Berufsbildung aufzubauen. Die Berufsschulen richten ihr Angebot an den Bedürfnissen der Unternehmen aus und die Schüler erhalten als Ergänzung zum theoretischen Wissen eine betriebsinterne Ausbildung. Damit sind die zukünftigen Arbeitskräfte besser qualifiziert und haben bessere Berufsperspektiven.


Finanzdelikten vorbeugen und Investoren anziehen

Geschäftsfrau mit Taschenrechner und Ordner

23.02.2016 – Artikel

Estland, Slowenien und die Tschechische Republik haben ihre Projekte im Bereich Finanzberichterstattung abgeschlossen. Damit verbesserten sie die Anwendung internationaler Normen bei der Rechnungslegung und Buchprüfung. Durch die erhöhte Qualität, Transparenz und Vergleichbarkeit der Finanzberichterstattung schaffen sie bessere Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft.


Arbeitsplätze sichern dank Schweizer Unterstützung in Rumänien

Ein Mann baut ein Cello

06.01.2016 – Artikel

In der Stadt Reghin im Nordwesten von Rumänien betreibt Familie Moldovan einen Kleinbetrieb und stellt Musikinstrumente her. Dank einem von der Schweiz finanzierten Mikrokredit konnte sie sich zwei neue Maschinen für die Holzverarbeitung und ein Fahrzeug kaufen und so die Arbeit effizienter gestalten, ihr Einkommen erhöhen und Arbeitsplätze sichern.


Kroatische Delegation studiert Berufsbildungssystem der Schweiz

Der kroatische Minister spricht mit Lehrlingen.

30.10.2015 – Artikel

Die DEZA wird Kroatien bei der Modernisierung ihres Berufsbildungssystems unterstützen.  Das Ziel ist, die Ausbildungen an die veränderten Anforderungen der Wirtschaft anzupassen und die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Eine hochrangige kroatische Delegation hat mehrere Schweizer Berufsbildungsschulen und Betriebe aus unterschiedlichen Branchen besucht, um sich vor Ort ein Bild des schweizerischen dualen Berufsbildungssystems zu machen.

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Publikationen (6)

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2018 Jahresbericht EB

Informationen über die erreichten Resultate aus den letzten drei noch laufenden Länderprogrammen, beispielsweise in der Minenentschärfung in Kroatien, in der KMU-Förderung in Rumänien und in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrssystems durch Basler Trams in Bulgarien. In einem kurzen Ausblick skizziert der Bericht zudem den Kontext des zweiten Schweizer Beitrags an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten.



2017 Jahresbericht EB

Die zehn Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, haben die Projekte des Erweiterungsbeitrags abgeschlossen. SECO und DEZA ziehen Bilanz und publizieren die erreichten Resultate im Jahresbericht 2017. Die Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zum Abbau der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa. Die Schweiz konnte ihr Fachwissen in zahlreichen Projekten sinnvoll einbringen.



Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.




Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.


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