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Situation im Nahen und Mittleren Osten

Krise

Aktualisiert am 18. März 2026

Stellungnahme der Schweiz und Informationen für Schweizer Staatsangehörige und Reisende in der Region.

Veröffentlicht am 1. Februar 2026

Minderheiten und vulnerable Gruppen

Die Schweiz, deren Identität auf Diversität und dem Zusammenleben verschiedener sprachlicher und anderer Gemeinschaften gründet, setzt sich für den Schutz von Minderheiten und verletzlichen Gruppen ein.

Im Vordergrund die Gay-Pride-Fahne, im Hintergrund eine Grossstadt.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hält fest, dass alle Menschen «gleich an Würde und Rechten geboren» sind. Eng damit verknüpft ist das Diskriminierungsverbot, das in verschiedenen völkerrechtlichen Verträgen verankert ist.

In allen Weltregionen sind sprachliche, religiöse, ethnische, nationale und andere Minderheiten unter Druck. Teilweise sind Minderheiten systematischer Verfolgung ausgesetzt. Anhaltende Konflikte und politische Instabilität tragen zur Diskriminierung von Minderheiten bei und gehören zugleich häufig zu deren Ursachen.

Die Schweiz verfolgt in ihrem Engagement einen ganzheitlichen Ansatz, der die Rechte aller Minderheitengruppen (sprachlich, religiös, ethnisch und national) auf gleiche Weise respektiert und fördert.

Folgende Prioritäten stehen im Vordergrund:

  • Die Schweiz setzt sich für sprachliche Minderheiten ein. Zu diesem Zweck arbeitet sie mit ihrem breiten Erfahrungsschatz in diesem Bereich und im Austausch mit anderen Staaten darauf hin, dass Angehörige von Minderheiten sich ihrer eigenen Sprache bedienen können und sprachliche Vielfalt u.a. als ein soziokultureller Gewinn wahrgenommen wird.
  • Die Schweiz setzt sich für den Schutz von religiösen Minderheiten und gegen die Diskriminierung oder Verfolgung von Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung ein.
  • Die Schweiz setzt sich gegen die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten ein. Sie ermutigt zu Massnahmen, die darauf abzielen, Pluralismus und Respekt für Unterschiede zu fördern.
  • Die Schweiz setzt sich für den Schutz von Personen ein, die oftmals einen hohen Schutzbedarf haben bzw. deren Individualrechte besonders bedroht sind, z B., Migrantinnen und Migranten, oder LGBTI-Personen.

Kontakt

Sektion Menschenrechtsdiplomatie
Staatssekretariat STS-EDA
Abteilung Frieden und Menschenrechte
Effingerstrasse 27
3003 Bern