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Situation im Nahen und Mittleren Osten

Krise

Aktualisiert am 18. März 2026

Stellungnahme der Schweiz und Informationen für Schweizer Staatsangehörige und Reisende in der Region.

MedienmitteilungVeröffentlicht am 23. März 2026

Elisabeth Baume-Schneider besucht Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums in Paris

Bern, 23.03.2026 — Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, nimmt am 24. März 2026 an der Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums teil. Am 25. März 2026 wird sie in Paris Gespräche mit der französischen Gesundheitsministerin Stéphanie Rist, dem Generaldirektor der UNESCO und der Generalsekretärin der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) führen. Am Rande der Treffen ist auch ein Besuch des Militärspitals Hôpital National d’Instruction des Armées Percy geplant, das nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana Patientinnen und Patienten aufgenommen hatte.

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider nimmt am Dienstag, 24. März 2026, an der feierlichen Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums (Centre culturel suisse, CCS) in Paris teil. Nach vierjährigen Umbauarbeiten wird das CCS am 26. März 2026 wieder für das Publikum geöffnet. Aus diesem Anlass findet ein mehrtägiges künstlerisches Programm mit Ausstellungen, Aufführungen, Performances, Konzerten und Begegnungen statt. Das CCS wurde 1985 als Aussenstelle der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gegründet. Seine Aufgabe ist es, Schweizer Kultur und Schweizer Kunstschaffende in Frankreich zu fördern und den Austausch zwischen den Kulturszenen beider Länder zu stärken.

Am Mittwoch, 25. März 2026, trifft die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Arzneimittelversorgung, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen sowie das Gesundheitsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Auch das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union, das sich nach der Tragödie in Crans-Montana als wesentlich erwiesen hat, wird Thema sein. In dessen Rahmen hatte Frankreich mehrere Patientinnen und Patienten mit schweren Verbrennungen aufgenommen. Sie wurden unter anderem im Militärspital Hôpital National d’Instruction des Armées Percy behandelt, das die Bundesrätin besuchen wird, um insbesondere dem beteiligten Pflegepersonal ihren Dank auszudrücken.

Die Schweiz seit 30 Jahren Mitglied der OIF

Ebenfalls am Mittwoch findet ein Austauschtreffen zwischen Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und der OIF-Generalsekretärin Louise Mushikiwabo statt. Im Zentrum stehen dabei die Kulturvermittlung und ihre Bedeutung in der Friedensförderung, die digitale Gouvernanz und die künstliche Intelligenz. Es wird sich zudem die Gelegenheit bieten, den 30. Jahrestag der Mitgliedschaft der Schweiz in der OIF zu feiern. Schliesslich wird die Bundesrätin auch ein Gespräch mit dem neuen UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany führen. Thematisiert werden unter anderem der Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern sowie Reformen zur Effizienzsteigerung im gesamten System der Vereinten Nationen.

Weitere Informationen: https://ccsparis.com/