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MitteilungVeröffentlicht am 20. November 2023

Wien – unterwegs mit dem «Grünen Sackmesser»

Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen in der Schweizer Aussenpolitik eine wichtige Rolle. Auch die Botschaft in Österreich engagiert sich unter dem Dachlabel des «Grünen Sackmessers» für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen: Gemeinsam mit österreichischen Partnern macht sie gute Ideen sichtbar und fördert Austauschplattformen. Im September 2023 etwa wurde an der Wirtschaftsuniversität Wien über Lebensmittelverschwendung diskutiert.

Das Gebäude der Schweizerischen Botschaft in Wien.

Das Grüne Sackmesser

Die Schweizerische Botschaft in Österreich will mit externen sowie internen Veranstaltungen das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärfen. Um das vielfältige Engagement in Form zahlreicher Projekte besser sichtbar zu machen, wurde in einem Ideenwettbewerb ein Dachlabel kreiert: Das «Grüne Sackmesser» steht für Nachhaltigkeit, Innovation und Swissness.

Das Sackmesser begleitet das Team der Botschaft nun auf allen Kommunikationskanälen. Das Logo dient dabei nicht nur zur Wiedererkennung, sondern spiegelt auch den internen Einsatz für eine nachhaltigere Zukunft wider: Gemeinsam mit der Stiftung myclimate haben die Schweizerische Botschaft sowie der Swiss Business Hub Austria, die Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein und die Mission der Schweiz bei der UNO und OSZE Daten erhoben, die der Berechnung des hauseigenen CO2-Fussabdrucks dienen. Auf Basis dieser Daten werden konkrete Massnahmen ergriffen, um den Fussabdruck der Vertretungen zu verringern und den Arbeitsalltag nachhaltiger zu gestalten.

Das Logo des Grünen Sackmessers lehnt sich an das traditionelle Schweizer Taschenmesser an.

Nachhaltigkeit geht nur im Team

Um Projekte wirkungsvoll umzusetzen, arbeitet die Botschaft eng mit österreichischen Partnern zusammen. Das gilt insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit, wo ganzheitliche Lösungen und unterschiedliche Perspektiven gefragt sind. Österreich verfolgt, genau wie die Schweiz, ambitionierte Klimaziele. Um diese zu erreichen, setzen die Nachbarländer auf Austausch und Kooperation. Die Schweizerische Botschaft will mit ihren Veranstaltungen gezielt Plattformen zur Vernetzung schaffen und unterstützen: So entstehen Synergien, die für weitere Projekte genutzt werden können.

Blick auf einen Event in der Botschaft mit einem Banner des Grünen Sackmessers.

Lebensmittelverschwendung an der Wurzel angehen

Ein schönes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist ein Podiumsgespräch mit dem Thema «Lebensmittelverschwendung reduzieren», welches die Botschaft im September 2023 gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien organisierte. Eingeladen waren schweizerische und österreichische Vertreterinnen und Vertreter von Start-ups, aus der Forschung und dem Einzelhandel, die innovative Ideen zur Bekämpfung von Food Waste vorstellten.

Das Podium und Publikum der Veranstaltung zu «Lebensmittelver-schwendung reduzieren».

Das Projekt APPETITE der österreichischen Fraunhofer-Stiftung setzt beispielsweise bei der effizienten Verteilung der Lebensmittel im Einzelhandel an, um die Verschwendung bereits in der Lieferkette zu reduzieren. Das Start-up Kitro aus der Schweiz bietet Gastrobetrieben eine Möglichkeit, entsorgte Lebensmittel mithilfe von künstlicher Intelligenz quantitativ zu analysieren und so zukünftige Einkäufe zu optimieren. Die Grosshändlerin Migros wiederum stellte ihr Lebensmittel-Zertifizierungssystem M-Check vor und berichtete über erfolgreiche sowie weniger erfolgreiche Massnahmen, um Kundinnen und Kunden zu einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu bewegen. Auf die angeregte Diskussion mit den fünf Panelistinnen und Panelisten folgte die Möglichkeit, sich beim Apéro weiter auszutauschen. Dank der biologisch abbaubaren TafelBox – ein Behälter zum Einpacken von Lebensmitteln – wurde auch nichts vom Buffet verschwendet.

Ein Sandwich vom Buffet ist in die TafelBox, einen abbaubaren Plastikbehälter, eingepackt und kann mitgenommen werden.

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