Präsenz Schweiz

Nicolas Bideau, Leiter von Präsenz Schweiz, und Mitarbeitende im Haus der Schweiz in England, 2012. © EDA, Präsenz Schweiz

Präsenz Schweiz ist für die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland zuständig und setzt die Strategie des Bundesrates für die Landeskommunikation der Schweiz um.

Auf der Basis des Bundesgesetzes über die Pflege des Schweizer Erscheinungsbildes im Ausland unterstützt Präsenz Schweiz die Interessenwahrung der Schweiz mit den Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört die Vermittlung allgemeiner Kenntnisse über die Schweiz, die Schaffung von Sympathien für die Schweiz sowie die Darstellung der schweizerischen Vielfalt und Attraktivität.

Die strategische Ausrichtung der Landeskommunikation wird vom Bundesrat jeweils für vier Jahre festgelegt. Die Strategie 2012–2015 wurde vom Bundesrat am 1. Juni 2012 verabschiedet und geht neu von einer thematischen Priorisierung aus, innerhalb derer geographische Schwerpunkte festgelegt werden.

Die Landeskommunikation von Präsenz Schweiz wird in Zusammenarbeit mit Schweizer Vertretungen im Ausland, in Koordination mit den Fachdepartementen sowie unter Einbezug privater Akteure im In- und Ausland umgesetzt. Finanziert werden die Aktivitäten über den jährlichen Voranschlag des EDA (2013: 8,1 Mio. Franken, Präsenz Schweiz inkl. ehemaliges KKA) sowie ausserordentliche Beiträge der Eidgenossenschaft für die Auftritte an Weltausstellungen und Olympischen Spielen.

Präsenz Schweiz wurde 2001 als dezentrale Verwaltungseinheit im EDA im Zusammenhang mit der Thematik der nachrichtenlosen Vermögen gegründet. 2009 erfolgte die Integration in das Generalsekretariat. Im Juni 2012 wurden Präsenz Schweiz und das Zentrum für Kulturaussenpolitik (KKA) im Generalsekretariat unter der Direktion von Präsenz Schweiz zusammengeführt.