Zum Hauptinhalt springen

Situation im Nahen und Mittleren Osten

Krise

Aktualisiert am 8. Apr. 2026

Stellungnahme der Schweiz und Informationen für Schweizer Staatsangehörige und Reisende in der Region.

Veröffentlicht am 1. Februar 2026

Medienmitteilungen

Chronologische Liste der Medienmitteilungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • 15. April 2026

    Dritter Jahrestag des Kriegsausbruchs im Sudan: Schweiz führt humanitäre Hilfe und Suche nach friedlicher Konfliktlösung fort

    Die Schweiz setzt 2026 rund 23 Millionen Franken ein, um die Menschen im Sudan und der Region in ihrer humanitären Notlage zu unterstützen. Dies kündigte Tim Enderlin, der Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im EDA und Leiter der Schweizer Delegation, an der Sudan-Konferenz in Berlin an. Die Unterstützung der Schweiz konzentriert sich auf die Sicherung der Ernährung und der Existenzgrundlagen, den Schutz der Zivilbevölkerung und die Friedensförderung. Im Dezember 2025 hatte das Parlament angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Sudan und in den Nachbarländern, in die viele Menschen aus dem Sudan geflohen sind, einen Nothilfekredit in Höhe von 50 Millionen Franken gutgeheissen.

  • 14. April 2026

    Die Schweiz an der Frühjahrstagung 2026 des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sowie am Treffen der G20 Finanzministerinnen und -minister in Washington

    Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrätin Karin Keller-Sutter sowie Nationalbankpräsident Martin Schlegel nehmen vom 15. bis 17. April 2026 in Washington an der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank teil. Während der Tagung finden zudem ein G20-Treffen der Finanzministerinnen und -minister und der Notenbankgouverneurinnen und -gouverneure sowie ein Ministertreffen der Financial Action Task Force (FATF) statt. Die von Bundesrätin Karin Keller-Sutter geleitete Schweizer Delegation nutzt den Anlass auch für bilaterale Gespräche.

  • 9. April 2026

    Der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfe der Schweiz am Bruttonationaleinkommen belief sich 2025 auf 0,46 Prozent

    Die öffentliche Entwicklungshilfe (APD) verzeichnete 2025 weltweit einen beispiellosen Rückgang. Die Schweiz blieb ein wichtiges Geberland: Ihre APD belief sich auf 3,8 Milliarden Franken, was 0,46 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Betrag um rund 7 Prozent, was hauptsächlich dem Rückgang der anrechenbaren Asylkosten zuzuschreiben ist. Die APD umfasst die anrechenbaren Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden.

  • 2. April 2026

    Die Bundesräte Ignazio Cassis und Beat Jans treffen sich mit dem algerischen Aussenminister Ahmed Attaf

    Bundesrat Ignazio Cassis hat am 2. April 2026 den algerischen Aussenminister Ahmed Attaf zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Wichtigste Gesprächsthemen waren die Wiederbelebung der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Algerien sowie die Weltlage. Beim Treffen von Bundesrat Beat Jans mit dem algerischen Minister stand die Zusammenarbeit in den Bereichen Migration, Sicherheit und Justiz im Zentrum.

  • 1. April 2026

    Die Schweiz aus Sicht des Auslands 2025: Sehr gute Reputation bei der Bevölkerung, Umgang mit US-Zöllen im Medienfokus

    Bern, 01.04.2026 – Wie die Schweiz unerwartete Herausforderungen anpackte, prägte 2025 ihre Wahrnehmung in den ausländischen Medien. Das grösste Echo lösten die Reaktionen auf die US-Zölle aus. In der Bevölkerung im Ausland war das Image der Schweiz sehr gut. Über diese Resultate der Jahresanalyse über die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland im Jahr 2025 wurde der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. April 2026 informiert.

  • 1. April 2026

    Atomwaffenverbots-Initiative: Bundesrat beantragt Ablehnung ohne Gegenvorschlag

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. April 2026 entschieden, die Volksinitiative «Für den Beitritt der Schweiz zum Vertrag der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbots-Initiative)» Volk und Ständen ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen. Er hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beauftragt, ihm bis Herbst eine Botschaft an das Parlament zu unterbreiten. Der Bundesrat setzt sich klar für das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen ein. Jedoch wäre ein Beitritt der Schweiz zum Kernwaffenverbotsvertrag ein rein symbolischer Akt, der keinen Beitrag zu diesem Ziel leisten kann. Ein Beitritt könnte der Sicherheit der Schweiz sogar abträglich sein. Die Schweiz setzt sich bereits im Rahmen des UNO-Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NTP) für die Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen ein.

  • 1. April 2026

    G7-Gipfel in Évian: Der Bund beteiligt sich an den Sicherheitskosten

    Der von Frankreich organisierte G7-Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian in unmittelbarer Nähe der Schweizer Landesgrenze statt. Aufgrund der zunehmenden globalen Spannungen erfordert der Gipfel ein umfangreiches Sicherheitsdispositiv, auch in der Schweiz. Deshalb haben die Kantone Genf, Waadt und Wallis den Bund um Unterstützung gebeten. An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat beschlossen, dass der Bund sich an den Kosten der drei Kantone zur Gewährleistung der Sicherheit beteiligen wird.

  • 31. März 2026

    Erneuerung der Schweizer Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates

    Die Schweiz hat ihre Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates (KGRE) für den Zeitraum 2026–2031 offiziell erneuert. Die Nominierung gewährleistet die kontinuierliche Präsenz der Schweiz an der 50. Sitzung des Kongresses, die Ende März 2026 geplant ist.

  • 26. März 2026

    Angola, Nigeria, Côte d’Ivoire, Burkina Faso: Bundesrat Cassis führt Gespräche über Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheit

    Bundesrat Ignazio Cassis hat mit Angola, Nigeria und Côte d’Ivoire drei wirtschaftliche Schwergewichte in Afrika besucht. Bei seinen politischen Gesprächen standen neben Handels- und Wirtschaftsthemen auch Sicherheitsfragen und die Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich im Zentrum. Als viertes Land besucht Bundesrat Cassis morgen Burkina Faso, wo die Internationale Zusammenarbeit im Fokus stehen wird. Der EDA-Vorsteher besucht ein von der Schweiz unterstütztes Projekt, das den Menschen dank digitaler Technologie einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen und Krediten ermöglicht und damit die wirtschaftlichen Perspektiven vor Ort verbessert.

  • 23. März 2026

    Elisabeth Baume-Schneider besucht Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums in Paris

    Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, nimmt am 24. März 2026 an der Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums teil. Am 25. März 2026 wird sie in Paris Gespräche mit der französischen Gesundheitsministerin Stéphanie Rist, dem Generaldirektor der UNESCO und der Generalsekretärin der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) führen. Am Rande der Treffen ist auch ein Besuch des Militärspitals Hôpital National d’Instruction des Armées Percy geplant, das nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana Patientinnen und Patienten aufgenommen hatte.

  • 20. März 2026

    Bundesrat bestätigt Partnerschaft mit vier UNO-Organisationen

    Der Bundesrat führt die Zusammenarbeit mit vier UNO-Organisationen bei der Umsetzung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung fort. Er beschloss an seiner Sitzung vom 20. März 2026, das Entwicklungsprogramm (UNDP), den Bevölkerungsfond (UNFPA), das Kinderhilfswerk (UNICEF) und die Einheit der UNO für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen (UN Women) von 2026 bis 2028 mit jährlich rund 70 Millionen Franken zu unterstützen. Neben der wirksamen Umsetzung der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 stärkt die Partnerschaft mit den UNO-Organisationen auch das internationale Genf.

  • 19. März 2026

    OSZE-Medienmitteilung: OSZE-Teilnehmerstaaten verabschieden Budget für 2026

    Die Teilnehmerstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben heute einen Konsens über das Budget der Organisation für das Jahr 2026 erzielt und damit die weitere Umsetzung ihres umfassenden Sicherheitsmandats sichergestellt. Damit endet eine fünfjährige Pattsituation – das letzte genehmigte Budget wurde im Jahr 2021 verabschiedet. Die Budgetverabschiedung bestätigt, dass die OSZE auch in Zeiten erhöhter Spannungen eine wichtige Dialogplattform bleibt. Dieser Entscheid trägt somit auch zur Umsetzung einer zentralen Priorität des Schweizer Vorsitzes – die Handlungsfähigkeit der OSZE zu gewährleisten – bei.

  • 19. März 2026

    Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheit im Zentrum der Reise von Bundesrat Cassis in vier afrikanische Länder

    Bundesrat Ignazio Cassis besucht vom 23. bis zum 27. März 2026 die Länder Angola, Nigeria, Côte d’Ivoire und Burkina Faso. Bei den Besuchen in Angola, Nigeria und der Côte d’Ivoire stehen die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie die Wissenschaftszusammenarbeit im Vordergrund. In Burkina Faso geht es um Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und die Sicherheitslage in der Sahelzone.

  • 16. März 2026

    Die DEZA verstärkt die humanitäre Unterstützung für die Menschen in Libanon, Syrien und Iran

    Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerung in Libanon, Syrien und Iran. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) stellt deshalb ein humanitäres Unterstützungspaket von insgesamt 6,5 Millionen Franken bereit, das den Libanon in den Mittelpunkt stellt und eine regionale Komponente für Syrien umfasst. Auch für den Iran gibt die DEZA Soforthilfe frei.

  • 14. März 2026

    Bundesrat entscheidet über Überfluggesuche der USA

    Der Bundesrat hat heute über mehrere Überfluggesuche für Militärluftfahrzeuge der USA entschieden. Zwei Gesuche im Kontext des Kriegs im Iran werden abgelehnt, ein Wartungsflug sowie zwei Überfluggesuche für Transportflugzeuge genehmigt. Zudem hat der Bundesrat entschieden, wie die zuständigen Stellen mit weiteren Gesuchen umgehen werden.

  • 13. März 2026

    Bundesrat verabschiedet das Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz-EU» zuhanden des Parlaments

    An seiner Sitzung vom 13. März 2026 hat der Bundesrat die Botschaft über das Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)» zuhanden des Parlamentes gutgeheissen. Mit dieser Vorlage will der Bundesrat den bewährten bilateralen Weg stabilisieren und zukunftsfähig machen. Das Paket liegt im Interesse der Schweiz. Es gewährleistet die Kontinuität der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zur Europäischen Union, der wichtigsten Handelspartnerin der Schweiz. Angesichts der angespannten geopolitischen Lage sind stabile und verlässliche Beziehungen zu den europäischen Nachbarstaaten von strategischer Bedeutung.

  • 13. März 2026

    Der Bundesrat verabschiedet seinen Bericht über die Auswirkungen des zunehmenden Antisemitismus in der Schweiz auf die Aussenpolitik

    Bern, 6. März 2026 – Der Bundesrat hat seinen Bericht in Erfüllung des Postulats 23.4340 «Prüfung von Möglichkeiten der Bekämpfung der aussenpolitischen Dimensionen des massiv zunehmenden Antisemitismus in der Schweiz» der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK-N) verabschiedet. Er kommt darin zum Schluss, dass der seit Herbst 2023 beobachtete Anstieg antisemitischer Vorfälle eine ernsthafte Herausforderung für den sozialen Zusammenhalt und die Sicherheit darstellt, derzeit aber keine zusätzlichen spezifischen aussenpolitischen Massnahmen erforderlich sind.

  • 11. März 2026

    Das EDA schliesst vorübergehend seine Botschaft in Iran

    Angesichts des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten und des steigenden Sicherheitsrisikos hat das EDA entschieden, die Schweizer Botschaft in Teheran vorübergehend zu schliessen. Der Botschafter und fünf Schweizer Mitarbeitende haben den Iran heute auf dem Landweg verlassen und befinden sich mittlerweile ausserhalb des Landes in Sicherheit. Sobald es die Lage erlaubt, werden die Mitarbeitenden nach Teheran zurückkehren. In Absprache mit den betroffenen Ländern hält die Schweiz im Rahmen ihrer Guten Dienste den Kommunikationskanal zwischen den USA und Iran weiterhin offen.

  • 10. März 2026

    Bundesrat Albert Rösti am Kernenergie-Gipfel in Paris

    Am 10. März 2026 vertrat Bundesrat Albert Rösti die Schweiz am zweiten Kernenergie-Gipfel in Paris. An diesem internationalen Treffen stand die zivile Nutzung der Kernkraft angesichts der grossen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Klima und Souveränität im Zentrum. Der Energieminister erinnerte daran, dass die Kernenergie für die Schweiz einen wichtigen Pfeiler des CO2-armen Energiemixes darstellt, vorausgesetzt, sie geht einher mit einer sicheren, kontrollierten und nachhaltigen Bewirtschaftung und Entsorgung der Abfälle.

  • 6. März 2026

    Aussenpolitischer Bericht 2025: Bundesrat setzt auf fokussierten und wirksamen Multilateralismus

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. März 2026 den Aussenpolitischen Bericht 2025 verabschiedet. Der Bericht legt Rechenschaft über die aussenpolitischen Aktivitäten des vergangenen Jahres ab und zieht zur Halbzeit eine Bilanz der Aussenpolitischen Strategie 2024–2027. Im Zentrum steht die Frage, wie die Schweiz in einem zunehmend polarisierten Umfeld ihre Interessen wahrt und zu einem handlungsfähigen Multilateralismus beiträgt.

1. Februar 2026

Medien & Aktualität

Aktuelles, Informationen und Kontakte: Alle wichtigen Informationen für Medienvertreterinnen und Medienvertreter zum Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten auf einen Blick.

Kontakt

Kommunikation EDA
Generalsekretariat GS-EDA
Bundeshaus West
3003 Bern