Schweizer Beitrag an die erweiterte EU

Tram in Olomouc
Die Schweiz fördert zum Beispiel den öffentlichen Verkehr in der Tschechischen Republik. © SECO

Im Rahmen ihres Engagements für die erweiterte Europäische Union (EU) leistet die Schweiz einen Beitrag von 1,302 Milliarden CHF an Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern. Die Projekte in den im Jahre 2004 der EU beigetretenen Staaten wurden im Juni 2017 abgeschlossen.

Der sogenannte «Erweiterungsbeitrag» unterstützt zahlreiche Projekte in jenen Ländern, die seit 2004 der EU beigetreten sind. Mit diesem Engagement trägt die Schweiz zum Abbau von wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb der EU bei. Die Schweiz festigt auf diese Art ihre Beziehungen zur gesamten EU, insbesondere zu den jüngsten Mitgliedstaaten.

Verschiedene Bundesstellen übernehmen Aufgaben in Zusammenhang mit dem Erweiterungsbeitrag. Während die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit der Organisation und Umsetzung der Projekte des Erweiterungsbeitrags betraut sind, ist die Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA) für die europapolitische Begleitung zuständig.